Inspirationen von der imm cologne 2018

Jedes Jahr ist der Januar für mich nicht nur der Monat des Neubeginns, sondern vor allem auch der Monat der Inspirationen. Denn dann findet die Internationale Möbel Messe in Köln statt.  Auch diesmal habe ich sie besucht. Auf geht’s in die Welt der Möbel, Stoffe, Accessoires und Trends.

Ein „must see“ ist jedes Jahr  „ Das Haus on Stage“.  Auf 180qm Messefläche wird ein internationaler Designer eingeladen, seine Vorstellung des idealen Hauses zu präsentieren. Diesmal präsentierte die tschechische Designerin Lucie Koldova ihre Vision zum Thema „ Licht und seine Bedeutung für das Wohnen“.

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Das Haus zeigt, dass Licht die Stimmung eines Raums ganz unterschiedlich beeinflussen kann. So sind die Räume um den zentralen Wohnbereich gruppiert und in jedem herrscht eine andere Lichtstimmung, was teilweise auch durch die Wahl der Farbe Rot im „Dress Room“ erzeugt wird.

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Am attraktivsten fand ich den Wellness-Bereich, die Relax Zone im Haus von Lucie Koldova. Die Leuchte Ivy von Brokis fließt wie ein Wasserfall aus Lichtpunkten in die im Boden eingelassene Badewanne. Eine tolle Inspiration zum Thema Beleuchtung im Badezimmer.

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Alles in allem fehlte mir bei der Inszenierung die Sinnlichkeit und die Lust, den Raum auch auszuprobieren oder zu spüren. Und so wirkte das Haus 2018 eher als ein Showroom für die zugegebenermaßen schönen und interessanten Leuchten von Lucie Koldova, jedoch weniger als ein Haus zum Wohnen und Wohlfühlen.

Angetan und entzückt war ich vom Messestand von Walter Knoll. Er war, wie schon seit längerem Trend, in dunkel gehalten. Auf den dunkelblauen Wänden fanden sich weiße Blumen im x-ray (Röntgen) Stil aufgebracht. Wunderschön, fast elfenhaft wirkten diese durchscheinenden Blumen. Davor erschienen dann die Sofa-Landschaften fast etwas schwerfällig, jedoch trotzdem sehr bequem.

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Auch diese Kombination aus Dunkelblau und Braun/ Ocker empfand ich am Messestand von Sophisticated Living überraschend schön. Ich hätte nicht gedacht, dass diese Farbkombination so eine tolle Wirkung haben kann. Die Hängeleuchten von graypants verstärkten diesen Eindruck.

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Und jedes Jahr lautet die Frage aller Fragen, wo der Trend im Wohndesign hingeht. Ich muss gestehen, ich habe keine neue Entwicklung feststellen können. Bis auf DAS HAUS 2018, das fast ausschließlich in Weiß und hellem Holz gehalten war und nur die Farbe Rot als Kontrast eingesetzt wurde, ist alles wieder sehr dunkel gehalten.
Dunkles Holz, dunkle Wandfarben und dazu pastell- oder graufarbene Stoffe.

Ein Trend ist mir aber dennoch aufgefallen: Es wird samtig. Sessel und Couchlandschaften präsentieren sich in dunklem, schwerem Samt. Sieht edel aus und kann einen Hauch von Luxus in Wohnzimmer und auch Restaurants bringen. Ich muss gestehen, dass ich ein Fan von Samtstoffen werden könnte und… mal sehen, vielleicht beginne ich klein mit Kissenbezügen aus Samt.

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Last but not least möchte ich euch noch mein kleines Highlight vorstellen. Auf einem holländischen Messestand habe ich diese hängenden Tillandsia in einem dünnen Drahtnetz in Kupfer entdeckt. Grazil schwebend, verschönern sie jeden Raum. Auch benötigt man keinen grünen Daumen, da die Pflanze kaum Wasser benötigt. Es gibt die hängenden Pflanzen in drei Größen zu bestellen über den Webshop von Studio Caroliln slottje Ich werde mir wohl drei hängende Tillandsias bestellen und sie im Badezimmer von der Decke hängen lassen. Im Warenkorb liegen sie schon, ich muss nur noch auf den Bestellbutton betätigen.

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Ich hoffe mein kleiner Rundgang auf der diesjährigen imm cologne 2018 hat euch gefallen. Ich bin jedenfalls wieder um viele Ideen reicher und freue mich schon diese in meinen Projekten umzusetzen. Auf in ein fabelhaftes und farbenfrohes neues Jahr.

Eure Nicole

 

Die Jahresenergie für 2018

Wer möchte nicht wissen was das neue, gerade angebrochene Jahr alles für uns bereit hält? Wie in jedem Jahr möchte ich euch auf meinem Blog einen kleinen Einblick in die Energien des neuen Jahres geben.

Das Jahr 2018 ist ein Erde-Hund Jahr. Das Jahr des Hundes 2018 wird im chinesischen Horoskop charakterisiert durch das Element Yang Erde, was auf dem Element Yang Erde Hund sitzt. Im alten China wurden die Eigenschaften Treue und Loyalität hoch geschätzt. Diese Eigenschaften werden auch dem Hund zugeordnet.

Menschen,  die in einem Hunde-Jahr ( 2018/2006/1994/1982/1970) geboren sind,  benötigen weder Ruhm noch Luxus um glücklich zu sein. Mit ihrer anpassungsfähigen und genügsamen Art haben sie ihren Mitmenschen einiges voraus. Soziale Beziehungen und ein gerechtes Miteinander sind ihnen wichtig, und so setzen sie sich gern für die Rechte anderer ein. Dabei sind sie, wie bei allen Projekten die ihm am Herzen liegen, äußerst hartnäckig und fleißig.

Nun könnte man annehmen, dass Eigenschaften wie Loyalität und Treue ein harmonisches Jahr bringen. Jedoch werden auch dieses Jahr einige Schwierigkeit auf uns warten. Näheres dazu findet ihr ausführlich auf der Webseite von Großmeister Raymond Lo 

Die Jahresenergie 2018 im Allgemeinem nach Raymond Lo

Seine starke Entschlossenheit und sein großer Wunsch sein Ziel zu erreichen und dafür zu kämpfen, macht die Energie des Hundejahres nicht einfach. Es herrscht die Atmosphäre, sich an Prinzipien zu halten und einen festen Standpunkt einzunehmen. In einer solchen Atmosphäre wird es zu harten Auseinandersetzungen und Zusammenstößen in den internationalen Beziehungen kommen und es wird nicht einfach, Harmonie und Frieden zu erreichen. Yang-Erde steht als Symbol für den Berg und Yang-Erde, die auf dem Erde-Hund sitzt, ist ein massiver großer Berg.  (Doppelerde) Ein solches Jahr weist also auf eine höhere Wahrscheinlichkeit von Bergkatastrophen hin. Es besteht die Gefahr von Erdrutschen, Lawinen und Erdbeben. In dem Fünf-Elemente-Zyklus steht Feuer für Glück und Optimismus, der in den vergangenen Jahren vom Feueraffen und Feuerhahn beherrscht wurde. Wenn jedoch das Jahr des Hundes kommt, wird es „ das Grab des Feuers“ sein und verdrängt somit den Optimismus. Der Hund repräsentiert den Monat Oktober, der Herbst und Winteranfang ist. Das optimistische Feuerelement stirbt und das ängstliche Wasserelement wird sich durchsetzen. Das kann auch Konsequenzen für den Finanzmarkt habe.  Das Hunde-Jahr wird daher einen Rückgang des Wirtschaftswachstums und Aktivitäten mit sich bringen, die zu längerfristigen Rückschlägen des Aktienmarktes und zu mehr Wirtschaftskrisen führen kann. 

Das waren die allgemeinen Aussichten für das Jahr des Hundes 2018. Aber welchen Einfluss haben diese Energien nun auf unsere unmittelbare häusliche Umgebung? Verändern sich diese Energien von Jahr zu Jahr?

Die Jahresenergie 2018 im Feng Shui

Es gibt im klassischen Feng Shui mehrere Betrachtungsweisen, um die Energien unseres Hauses zu charakterisieren. Wir betrachten auf der einen Seite die Umgebungsenergien und auf der anderen die sogenannte zeitliche Komponente. Die zeitliche Betrachtung nennt man im Feng Shui, das System der Fliegenden Sterne. Dieses System hat Energiepotenziale in jeder Himmelsrichtung unseres Hauses, und wird bestimmt durch den Einzug und die Ausrichtung der Eingangstür. Diese Energien verändern sich nicht.

Zusätzlich gibt es die jährlichen Energieeinflüsse, die immer um den  04. Februar eines neuen Jahres wechseln. Dieser Wechsel vollzieht sich nach dem chinesischen Kalender (auch bekannt als Bauernkalender). Welche Potenziale, Eigenschaften aber auch Gefahren birgt das Erde-Hunde Jahr 2018? Wie sich die Jahreskonstellation auf die jeweiligen Bereiche des Hauses auswirken, könnt Ihr der unten stehenden Grafik entnehmen. Vielen Dank meiner lieben Feng Shui Kollegin Stine Holland aus Leipzig, die mir ihre wunderbare Grafik zur Verfügung gestellt hat.

Das Jahr des Erde – Hundes 2018 (vom 04.02.18 bis 03.02.2019)

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Daraus folgt, dass wir in diesem Jahr Renovierungen und Umbauten im Haus und auf dem Grundstück in den Bereichen des Nordens (im ganzen Norden), im Nordwest (NW3) und im Nordosten (NO1) auf einen günstigeren Zeitpunkt verschieben sollten.

Umbaumaßnahmen in diesen Sektoren könnten sich störend auf die Jahresenergie auswirken, wodurch auch gesundheitliche Probleme begünstigt werden könnten.
Die negative Energie der 5 kann mit einem Windspiel, welches im Norden aufgehängt wird, minimiert werden.

Ungünstig ist auch der NW1 (der große Herzog / Tai Sui) genannt und der SO1
(Jahresbrecher / Sui Po) Genannt. In diesen Sektoren des Hauses sollten auch keine großen Umbaumaßnahmen in diesem Jahr stattfinden. Wenn man diese kleinen Hinweise beachtet, steht dem Glück und der Harmonie in seinen eigenen vier Wänden auch im Neuen Jahr nichts mehr im Wege.

Ich wünsche Euch allen, ein zauberhaftes tolles  Neues Jahr mit unterstützenden Energien.

Eure Nicole

4 plus 1ne Dekoidee für den Adventskranz

Jetzt beginnt eine meiner schönsten Zeiten im Jahr, die Vorweihnachtszeit. Ich liebe es, wenn es draußen dunkel und kalt ist, man durch die Straßen wandert, in die beleuchteten Fenster schaut und es sich im Anschluss zu Hause so richtig gemütlich macht. Dazu gehört natürlich auch, die Wohnung in der Adventszeit zu dekorieren, Plätzchen zu backen und sich mit Freunden zum Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt zu treffen. Ihr wisst ja selbst, dass die Adventszeit immer viel zu schnell ran ist und man meistens noch gar nicht darauf vorbereitet ist.

Einige aber schaffen es doch immer schon rechtzeitig, und posten was das Zeug hält, ihre neuen Weihnachtskranz-und Weihnachtsdekoideen, schon im November. Das habe ich zum Anlass genommen und mich bei Instagram mal umgeschaut, was mich inspiriert und was man vielleicht noch schnell, oder mit ein wenig Aufwand, selber machen kann. Deshalb möchte ich euch hier meine Favoriten vorstellen, die mir sofort gefallen haben. Ganz zum Schluss zeige ich euch dann meinen Adventskranz. Los geht’s!

Mein absoluter Favorit ist die tolle Idee von kleineherzensdiebe. Was sagt ihr zu diesem wunderschönen Adventskranz aus Beton? Ich musste zweimal hinschauen, ob ich wirklich richtig sehe, eine Gugelhupfform aus Beton???? Da ich selber Fan von kleinen Betongeständen bin, habe ich mich sofort verliebt in diesen Adventskranz. Auf ihrem Blog schreibt Regina eine ausführliche Anleitung, wie man ihre Idee nachmachen kann. Außerdem gibt es zusätzlich noch eine weitere kleine Anleitung für Kerzenhalter aus Beton. Einfach zauberhaft und ich habe mir fest vorgenommen, im nächsten Jahr auch einen aus Beton zu basteln. Der Vorsatz ist gemacht.

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Die Idee von sammydemmy fand ich auch super schön. Die Idee ist nicht nur sehr schlicht, sondern auch super einfach selber zu machen. Und die Kerzenhalter von IKEA können dann gleich nach der Adventszeit weitere Verwendung finden. Auf ihrem Blog zeigt sie euch, was ihr alles braucht und wie schnell und einfach es geht. Toll daran finde ich, dass der „Kranz“, der gar keiner ist, so flexibel ist. Man kann die vier Kerzenhalter auch auf einem langen Tisch verteilen. 

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Von der Adventskranzidee von Viebeke Design aus Norwegen war ich total überrascht. Die Idee Frühlingsblumen in das Adventsgesteck zu pflanzen, fand ich so überraschend, dass die Idee von Viebeke gleich auf meine „Top 5“  Liste gekommen ist. Hier wird eine wunderschöne alte Holzkiste verwendet, mit Tannengrün, Hagebutten und eben auch Hyazinthen dekoriert und mit vier schlichten weißen Kerzen vervollständigt.  Schön finde ich auch die Äpfel darum, alles in allem eine schöne, stilvolle und etwas rustikale Variante.

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Der Weihnachtskranz von Vintage Schatzkiste ist auch ganz nach meinem Geschmack.  Stilvoll und schlicht werden die vier weißen Kerzen mit  den selbstgemachten Zahlen 1,2,3,4 aus Draht behangen. Diese dann auf einen schönen Teller stellen, mit Tannengrün versehen und noch mit schlichten Glaskugeln schmücken. Voilà, fertig ist dieser wunderschöne, stilvolle Lichterkranz in Weiß.

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Last, but not least, möchte ich euch noch meinen diesjährigen Weihnachtskranz vorstellen. Da ich Gold über alles liebe, dekoriere ich gern zur Weihnachtszeit mit goldenen Tellern. Auch diesmal ist so ein güldener Teller die Grundlage für meinen minimalistischen Adventskranz. Ich habe vier große Aussteckformen gekauft (3 Sterne und einen Tannenbaum) diese auf den Teller verteilt und in der Mitte kleine weiße Baumkerzen befestigt. Dann wird Moos um die Kerze in die Form gedrückt und schon ist der Adventsschmuck fertig. Gleich neben an schmückt ein schlichter grüner Kranz mit einer rosa Kerze das Gesamtarrangement.

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So, jetzt kann die schöne Adventszeit beginnen. Ihr könnt auch gern unter diesem Blog Bilder von eure diesjährigen Weihnachtskränze teilen, das würde mich freuen. Lasst es euch gut gehen bei Kerzenschein, leckeren Plätzchen und langen Spaziergängen.

Eure Nicole

Rom: un caffè per favore

Kaum kann ich es glauben, aber ich war vor kurzem tatsächlich zum ersten Mal in dieser wunderschönen Stadt am Tiber. Mailand, Venedig, Verona , das wunderschöne Florenz, aber noch nie zuvor in…. Rom.

Diese Stadt mit ihrer jahrhundertealten Geschichte begegnet einem auf so wunderbare Weise, dass man aus dem Staunen gar nicht mehr herauskommt Endlich war sie auch mein Reiseziel geworden.

Was soll ich sagen? Rom hat mich sofort begeistert, in ihren Bann gezogen und mit ihrem ganz eigenen Charme verzaubert. Die Jahreszeit war für einen ersten Besuch in die Stadt der sieben Hügel perfekt gewählt. Das Herbstlicht unterstreicht die Schönheit der alten Häuserfassaden, lässt das Grün der großen Pinien sanft erstrahlen und taucht alles in ein magisches Licht. In diesem Zustand der Glücksseeligkeit war ich nicht nur auf den Spuren von meinem Lieblingsmaler Caravaggio unterwegs, sondern ging auch der Lieblingsbeschäftigung der Italiener nach. In keinem anderen Land wird das Kaffeetrinken so zelebriert wie in Italien. Hier heißt übrigens der Espresso nur caffè und wird meistens im Stehen an der Bar getrunken.

Lasst euch mitnehmen in ein paar schöne Kaffeehäuser, in denen ich in Rom an der Bar einen „ un caffè per favore“ bestellte und genoss.

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Das „Café Canova Tadolini“ in der Via Condotti befindet sich ganz in der Nähe der Piazza del Popolo und ist von ganz besonderer Art. Hier nimmt man den Kaffee zwischen großen und kleinen Skulpturen ein. Früher einmal befand sich in den Räumen das Atelier der Bildhauer Canova und Tadolini und heute schmücken ihre Werke, wie z.B. das riesige Pferd mit Reiter direkt am Eingang, Café und Restaurant.  Der Kaffeegenuss hat hier einen ganz eigenen Charme.

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Im unteren Bereich befindet sich die Bar und eine Kühlvitrine mit kleinen leckeren Törtchen. Im oberen Geschoss und auf der Galerie finden sich das Restaurant. Alles ist verwinkelt und ein kleiner Raum reiht sich an den nächsten. Von der Galerie schaut man durch das riesige Atelierfenster und nach unten auf die Bar. In Rom, wo es von kunstvoller Pracht nur so wimmelt, ist dieses Café wahrscheinlich nichts außergewöhnliches. Für mich war es jedoch ein Highlight, das ich jedem Rombesucher wärmstens empfehlen kann.

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Das „Gatsby Café“ an der Piazza Vittorio Emanuele 106 basiert auf einem ähnlichem Konzept. Die Räumlichkeiten befinden sich in einem ehemaligen Hutladen. Einige Hüte sowie die Einrichtung aus den 60iger Jahren wurden beibehalten. Auch hier findet der Besucher die klassische Kaffeebar im Erdgeschoss. Auf zwei weiteren Ebenen nimmt man Platz, um kleine Speisen zu sich nehmen. Im oberen Geschoß schaut man dem Koch in der gläsernen Küche zu, wie er kunstvoll Salate kreiert.

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Und noch eine Besonderheit gibt es im Gatsby. Alle Kellner tragen einen Hut. So wird der Bogen geschlagen zur Geschichte des ehemaligen Hutladens und dessen heutigen Namen, der mit großer Wahrscheinlichkeit dem berühmten Roman von Fitzgerald „Der große Gatsby“ entnommen ist.

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Das „Linea“ im MAXXI ist ein ganz modernes Café mit einer ganz anderen Atmosphäre als die bereits erwähnten Cafés. Das MAXXI ist das neue  nationale Kunstmuseum von Rom und wurde 2010 auf einem ehemaligen Militärgelände eröffnet. Entworfen wurde es von der berühmten Architektin Zaha Hadid. Verweilt man einige Tage in Rom, ist der Besuch des MAXXI´s empfehlenswert, da es einen tollen Kontrast zum historischen Rom bietet.

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Die vorherrschenden Farben im Café sind Schwarz und Weiß. In die große Halle wurde eine Galerie eingezogen und die Akustik mit einem einfachen und stilistischen Element geformt. Von der Decke hängen weiße Styroporscheiben die von unten und oben mit Deckenflutern angestrahlt werden. Sie hängen unterschiedlich hoch und sind unterschiedlich geneigt. So erhielt der große Raum nicht nur eine schwebende Akustikdecke, sondern auch ein stilistisches Element der besonderen Art. Übrigens schmeckt hier nicht nur der Kaffee, sondern auch der Aperol Spritz.

Ich hoffe, euch hat der kleine Ausflug in ein paar wunderschöne Cafés in Rom gefallen und falls ihr bald mal in der Stadt am Tiber verweilt, denkt daran, dass der Café zwar überall schmeckt, aber in einem tollen Ambiente noch mehr!

Eure Nicole

Salone del Mobile 2017: Es wird Licht

Manchmal schreibt das Leben seinen ganz eigenen Zeitplan. Ich besuchte im April diesen Jahres die bedeutendste Möbelmesse in Europa, die Salone del Mobile in Mailand und wollte euch im Anschluss daran von diesem wunderbaren Erlebnis berichten; doch es kam anders. Ein wunderbares Projekt folgte dem nächsten und somit hatte ich alle kreativen Hände voll zu tun ohne die Zeit, um mich um meinen Blog zu kümmern.
Nun möchte ich euch verspätet meine Favoriten  unter den Leuchten vorstellen. Die Tage werden wieder kürzer und das Thema Beleuchtung passt gut in diese Jahreszeit.

Ganz am Anfang vor meinem Abtauchen in die Messehallen stand der Besuch des berühmten Mailänder Doms. Dieses wunderschöne neogotische Bauwerk ist  beeindruckend und auch das Bestaunen von außen wegen der langen Warteschlangen lohnt sich immer wieder.
Auch das Schlendern durch die Mailänder Galleria Vittorio, die gleich am Domplatz anschließt, hat ein ganz eigenes Flair. Aber nun:

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Beeindruckend waren die Leuchten und auch der Messestand von der kanadischen Firma Bocci Hier ist man richtig eingetaucht in die Präsentation der Leuchten. Weder stand man als Besucher unter ihnen oder mitten drin.
Bocci Leuchten kommen am besten im Pulk zur Geltung. Sie tragen keine Namen, sondern nur Nummern. Leuchte 84 z.B. besteht aus  einer weißen Glaskuppe, die mit einem Gewebe aus Kupfer umschlossen in ein heißes und klares Glasbad gestürzt wird. Fast alle Leuchten von Bocci sehen futuristisch aus und sind ein absoluter Hingucker. Und welch ein Glück- die Firma hat einen Sitz in Berlin mit einem riesigen Showroom in der Kantstr. 79. Also nichts wie hin, es lohnt sich!

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Die Idee des jungen Designer-Duos aus Prag fand ich überaus charmant. Sie reduzierten die pompösen Lüster aus fünf berühmten Opernhäusern wie z.B. aus dem Bolschoi Theater in Moskau und entwickelten somit aus klaren aber auch opaken Glas die Serie: Neverending glory 
Die Firma Lasvit aus Prag hat die Produktion und das Marketing übernommen.
Diese Leuchten sehen einfach klasse aus und besitzt man einen sehr langen Esstisch, passen alle 5 Glasleuchter darüber und ein glamouröses Opernfeeling kann sich in den eigenen Wänden breit machen.

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Eine ganz andere Sprache spricht die Leuchte „Mesh“ von Luceplan.
Der Designer Francisco Gromez Paz hat ein Lichtobjekt, ein Solopreneur unter den Leuchten kreiert. DIe Hängeleuchte hat eine leichte, transparente Struktur aus einem Netz sich kreuzender Metallkabel, in deren Schnittpunkte LED- Lichtpunkte angebracht sind. Diese Struktur erlaubt eine außergewöhnliche Freiheit hinsichtlich der Leitung des Lichtes. So kann z.B. nur der obere Ring oder der untere Ring leuchten, die Seiten oder natürlich auch die gesamte Leuchte.

Es braucht für die Wirkung der Leuchte nicht unbedingt einen Palazzo, aber die Räume sollten schon eine gewisse Höhe haben, damit  MESH sich in ihrer ganzen Schönheit entfalten kann.

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Das war mein kleiner Eindruck in die Welt des Lichtes, die im Salone del Mobile in diesem Frühjahr meine Aufmerksamkeit erhielten.

Im nächsten Blogbeitrag möchte ich euch Rom vorstellen, die Stadt der sieben Hügel. Ich bin schon ganz gespannt, was ich bei meinem ersten Besuch im sonnigen Oktober alles entdecken werde.

Eure Nicole

Im Vorübergehen… Der Palast Barberini-Rückseite

Heute, nach sehr langer Blogpause, kommt wieder meine Kollege und Freund Thomas Sander zu Wort. Auch diesmal hat er wieder, so ganz  im Vorübergegen, eine neue Attraktion in Potsdam unter die Lupe genommen und erzählt, auf seine bekannte Art & Weise über das neue/alte Barberini an der Alten Fahrt. Viel Freude beim Lesen. 

„Kennen Sie diese kleinen elektronischen Taschenschrittzähler, wie sie neuerdings nicht wenige Zeitgenossen in ihren Beinkleidern horten, um an einer Kreuzung oder vor einem Schaufenster verstohlen einen Blick darauf zu werfen? Und dann dieses ungläubige Erstaunen: Was, keine tausend Schritte? Bis zur Zahl 10.000 und damit der Belohnung in Form eines kleinen jubelnden Männchens auf dem Display ist es demnach noch ein weiter Weg. Ja, das Gefühl beschleicht einen öfter: Man kommt einfach nicht vorwärts im Leben. Also weiter, und immer einen Fuß hübsch vor den anderen…

Nachdem mir mein Bruder vor einiger Zeit so etwas zum Geburtstag geschenkt hatte, statt mir gleich zu sagen, dass ich zu fett sei, und ich diesen Trojaner des schlechten Gewissens erst einmal ein halbes Jahr tunlichst ignorierte, konnte ich auf mehrmaliges Nachfragen seinerseits nicht mehr anders und schnallte mir gestern Abend den kleinen Überwachungsapparat erstmals an den Gürtel und absolvierte meine Initiationsrunde.

Ich querte zügig den Parkplatz vor dem Haus, bog um die Hauptpost am Platz der Einheit auf die Straße am Kanal, passierte rechterhand die Nikolaikirche, beschleunigte noch einmal auf dem Alten Markt und schoss wie eine Irrer die Treppen zur Havel hinunter, nicht bedenkend, dass mehr Geschwindigkeit nicht gleich mehr Schritte bedeuten. Aber ich war schon immer ein Physikass. In meinem Rücken rauschte unablässig der Verkehr auf der Langen Brücke und vor mir erstreckte sich das neue Trottoir entlang der Alten Fahrt.

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Endlich blieb ich stehen, außer Atem und sehr gespannt. Ich nestelte dieses kleine blaue Ding aus der Tasche, drückte auf „Mode“, guckte noch mal, ob keiner guckt und… Verdammt! Das Ding muss kaputt sein, war mein erster Gedanke, ich bin ja kaum vorwärtsgekommen.

Enttäuscht hob sich mein Blick, wanderte über die Stufen einer Freitreppe hinauf und blieb hängen an einem riesigen Koloss, der mit stramm erhobenem rechten Arm und einer zur Faust geballten Linken auf mich zustürmt. Noch zwei, drei Schritte und der Typ wird unweigerlich die Treppe hinabpurzeln. Dies umso mehr, als er keine Augen hat für das, was sich da unter ihm auftut. Sein Kopf scheint sich in der aufgerissenen Brust verstecken zu wollen.

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Ich stand unterhalb des Hofes vom Museum Barberini und der Typ da oben ist natürlich niemand anderes als der berühmte „Jahrhundertschritt“ von Wolfgang Mattheuer. Es handelt sich bei dieser Bronzeskulptur um den sechsten und mit über fünf Meter Höhe zugleich größten Abguss dieses Schlüsselwerkes der DDR-Kunst. Sagte ich Schlüsselwerk der DDR-Kunst? Nein, falsch, Mattheuers „Jahrhundertschritt“ ist sehr viel mehr als das. Die Skulptur ist ein Schlüsselwerk der deutschen Kunst des 20. Jahrhunderts überhaupt. Kein Künstler, zumindest kein deutscher, hat vor ihm derart prägnant, vor allem aber öffentlichkeitswirksam diese Zerrissenheit zwischen Fortschritt und Reaktion, Kommunismus und Faschismus, barfüßiger Unschuld und gestiefeltem Verbrechen, Frieden und Krieg in einem Werk symbolisch dargestellt. 

Der „Jahrhundertschritt“ ist ein Jahrhundertwerk. Und offenbar, was die innewohnende Aktualität und Warnung betrifft, für manches Verständnis immer noch zu groß, um ihn in Potsdam angemessen auf einem entsprechend großen Platz zu zeigen. Stattdessen steht er hier auf dem Hof des Palastes Barberini inmitten gepflegter Hochbeete und ist dort auch nicht sicher vor Missverständnissen, wie etwa einer unter der Bezeichnung „Kunstaktion“ im Mai dieses Jahres begangenen Sachbeschädigung durch einen 74jährigen Berliner. Er hatte die Skulptur mit roter Farbe bekleckert und das Ganze mit einem 20 Meter langen Kreppband garniert.

Abends wird der „Jahrhundertschritt“ vorsorglich eingesperrt hinter einem übermannshohen Gitter. Entweder will man ihn so an der Flucht hindern, die allerdings ohnehin bei seiner Kopflosigkeit nach wenigen Schritten im Wasser der Alten Fahrt enden würde. Oder aber man muss ihn – wie schon gesagt – vor Leuten schützen, die es darauf anlegen, Kunst zu verüben.

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Mein Blick wanderte endlich weiter von der Skulptur zu den drei Seiten des Museumspalastes. Irgendwie scheint einem diese Architektur altvertraut zu sein von den vielen Bildern, die man davon schon in Büchern, auf Postkarten und im Netz gesehen hat. Teilweise stimmt das auch. So erweist sich die dreigeschossige Rückwand mit den Vasen auf der Attika analog zur Vorderseite als ein Lehrbuch der seit der Antike geläufigen Säulenordnungen, von Dorisch über Ionisch bis hin zu Korinthisch und hierarchisch korrekt übereinander getürmt. Doch die Seiten irritieren. Ursprünglich fünfgeschossig angelegt für Wohnzwecke, wobei es auch hier die für das alte Potsdam so typischen Mezzaningeschosse gab, haben der oder die Architekten bei den neuen Seitenflügeln versucht, aus funktionalen Gründen und unter Wahrung der alten Höhe das Ganze auf drei Etagen zu reduzieren. Das ging in den Fassaden zumindest optisch etwas daneben, denn jeweils drei unterschiedslos behandelte Gesimse trennen dicht aufeinanderfolgend die Geschosse und flirren streifig vor den Augen wie eine TV-Bildstörung. Das wäre Ludwig Persius, der Mitte des 19. Jahrhunderts die rückwärtigen Flügel des Palastes entworfen hatte, nie passiert. Das war aber auch zu einer Zeit, als sich die klassischen Architekten noch mit einer umfassenden Bildung herumschlugen, was sie letztlich daran hinderte, alles zu machen, was geht. Davon jedoch hat sich das Gros der modernen und vor allem erfolgreichen Architekten längst befreit, denn zuviel Bildung schafft nur Skrupel und kann auch ein Wettbewerbsnachteil sein.

Ich schaue noch einmal auf meinen Schrittzähler. Untrüglich zeigt er mir immer noch dasselbe Schrittmaß an. Und da dieser Anzeiger nicht von sich aus weiterläuft, sondern darauf wartet, dass ich es tue, muss ich unbedingt weiter bevor noch die Dunkelheit hereinbricht. Außerdem will ich unbedingt noch das kleine jubelnde Männchen auf dem Display sehen, denn wozu mache ich das Ganze sonst?

Mein schönes Referenzprojekt bei Familie S. aus B.

Nach tollen Projekten ist es immer wieder ein schönes Gefühl, zufriedene Kunden zu erleben. Auf meine innenarchitektonische Planung folgt die Zeit, in der Kunde meine Vorschläge umsetzt.  In diesem Monat hatte das Warten auf das Design-Ergebnis ein Ende.

Ich war zu Besuch bei Familie S.,  denen ich Ende letzten Jahres Vorschläge zur Gestaltung ihres Eingangsbereichs, des Flures, des Essbereiches und des Wohnzimmers unterbreiten durfte. Heute darf ich euch zeigen, wie schön alles geworden ist.
Im Interview kommen auch meine Kunden zu Wort. Es ist mir wichtig zu erfahren, wie sie sich nach der Umsetzung meiner Vorschläge in ihren neuen Räumen fühlen.

  1. Warum hatten Sie sich anfänglich entschieden, ihre Räumlichkeiten neu zu gestalten?

Frau S.: „ Nach 10 Jahren war es endlich an der Zeit, unsere Räume neu zu gestalten, da wir uns an den alten Möbel satt gesehen hatten.“
Herr S. „ …und wir hatten das Gefühl der Beengung.  Ich hatte das Bedürfnis alles offener, leichter und luftiger zu gestalten.“

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  1. Wie haben Sie die Zusammenarbeit empfunden?

Herr S. „ Sehr professionell und kompetent; hatten wir Anfragen, wurden diese sehr schnell und unkompliziert beantwortet.“
Frau S.: „ Ich fand es sehr schön, wie wir uns über Pinterest angenähert haben und Sie dadurch unseren Stil und wo wir hinwollten, herausgefunden haben.“
Ich:  „War meine Frageliste, die Sie am Anfang ausfüllen durften hilfreich?“
Herr S. „ Ja, eigentlich schon. Wir waren quasi „gezwungen“, uns damit auseinanderzusetzen, was wir wirklich wollten. Dies war am Anfang zwar anstrengend, jedoch letztendlich sehr hilfreich.“

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  1. Wie empfanden Sie das Preis-Leistungs-Verhältnis?

Herr S. „ Okay – sonst hätten wir es ja nicht gemacht….lacht. Nein, ganz ehrlich, ich finde es angemessen. Klar, wenn wir mit Freunden darüber sprechen, sagen diese, dass es sich schon um eine Menge Geld handelt. Aber, Sie haben uns auf Ideen gebracht, auf die wir selber nie gekommen wären.  Von daher ist es auch das Geld wert.“

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  1. Wie fühlen Sie sich jetzt in Ihrem neuen Refugium?

Frau S.: „ Es fühlt sich sehr angenehm an, viel leichter und endlich haben wir Farbe integriert.
Es ist ein anderes Lebensgefühl.“
Herr S. „ Das finde ich auch…es wirkt alles viel größer. Und ich sitze jetzt auch viel lieber im Wohnzimmer und schaue von dort aus nach draußen. Ich finde es wirklich schön, vor allem wenn man das Haus betritt. “
Frau S.: „ Ich schaue auch gern von draußen hinein, wenn drinnen Licht brennt. Das finde ich total schön. Es sieht dann aus wie in einem Wohnkatalog…lacht.“
Herr S. „ ich mag auch sehr den ellipsenförmigen Esstisch mit den Lampen darüber, es sind zwar nicht genau die, die sie vorgeschlagen haben…lacht, aber wenn ich abends nach Hause komme, sehe ich zuerst die kupferfarbenen Leuchten…echt schön!  “

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Vielen lieben Dank Familie S. für Ihr Vertrauen. Ich freue mich riesig, dass Sie sich alle so wohl fühlen in Ihren neu gestalteten Räumen.

Wohnstile: Der Landhausstil

Heute nehme ich euch mit auf meine Reise in die spannende Welt der Wohnstile.

Während meiner Innenarchitekturberatungen frage ich meine Kunden, welchen Wohnstil sie bevorzugen oder welchen Wohnstil sie sich für die Neugestaltung ihrer Räumlichkeiten vorstellen können. Oft blicke ich daraufhin in ratlose Gesichter und dies ist ein guter Grund, euch nach und nach die bekanntesten Wohnstile hier auf meinem Blog vorzustellen.
Aus aktuellem Anlass starte ich meine Serie mit dem LANDHAUSSTIL.

Wenn Traditionelles, Ländliches und Klassisches aufeinandertreffen, entsteht ein Stil, der uns an ein unbeschwertes Leben auf dem Lande erinnert: der Landhausstil. Er orientiert sich an der Natur, ihren Farben, Formen und Materialien und ist deshalb geprägt von natürlichen Materialien wie Holz, Ton, Rattan und Naturstein. Holzfußböden in der sogenannten „Landhausdiele“ oder Bodenbeläge aus Naturstein sind charakteristisch für den Stil.

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Das Mobiliar präsentiert sich schlicht und funktional und kann auch Gebrauchsspuren aufweisen, die gewünscht sind und den Möbeln einen natürlichen Charme verleihen.
Bodenständige Farben wie erdige und sandige Töne in Kombination mit Weiß sind typisch. Jedoch unterstreichen auch Pastelltöne wie Altrosa und zarte Grüntöne den Landhaus-Charakter. Für die Wandgestaltung machen sich verschiedene Wischtechniken und/oder Lehmputz besonders gut.

Bei Stoffen und Tapeten sind florale Muster, aber auch Karos die tonangebenden Muster und setzen Akzente. Auch Länder, wie Großbritannien und Frankreich, haben dem Stil ein individuelles Gesicht verliehen. Accessoires wie Blumen und Gräser in Körben oder nostalgische Gartengeräte in Kupfer und Messing runden das nostalgische Flair ab.

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Lasst euch von meinen Mood Boards inspirieren. Sie können euch bei der Umsetzung eures eigenen Landhausstils behilflich sein. Ich freue mich auf eure Kommentare.

Eure Nicole

Die Jahresenergie 2017

Willkommen im Jahr 2017!

Ich wünsche allen Lesern meines Blogs ein zauberhaftes Neues Jahr. Mögen unsere eigenen Taten dazu beitragen, dass es ein lichtvolles wird. Was wird uns dieses Jahr wohl bringen? Und welchen Einfluss haben die Konstellationen der fünf Elemente Metall, Wasser, Holz, Feuer und Erde.

Die Konstellationen des Jahres 2017 sind ähnlich der des vorangegangenen Jahres. Beherrschend sind die zwei Elemente Feuer und Metall. Jedoch wird nun die Yang Energie von der Yin Energie abgelöst. In diesem Jahr steht also das Element Yin Feuer auf dem Element Yin Metall Hahn.

In China gilt der Hahn als intelligent, vergnügt, perfektionistisch, eloquent, ehrlich, gradlinig und gesellig, jedoch auch als etwas prahlerisch. Erwartet uns also im Feuer-Hahn Jahr 2017 eine Zeit voller perfektionistischer Taten gepaart mit Geselligkeit? Im Zyklus der Elemente schmilzt Feuer das Metall.  Da dies den kontrollierenden Zyklus darstellt, kann man davon ausgehen, dass es auch in diesem Jahr zu Konflikten kommen wird. Mehr über die Konstellationen zum Feuer-Hahn Jahr 2017 findet ihr auf der Webseite von Grandmaster Raymond Lo

Welchen Einfluss haben diese Energien nun auf unsere unmittelbare häusliche Umgebung?

Die Jahresenergie 2017 im Feng Shui

Es gibt im klassischen Feng Shui mehrere Betrachtungsweisen die Energien unseres Hauses zu analysieren. Eine davon ist das System der Fliegenden Sterne. Dieses System hat grundsätzliche Energiepotenziale in jeder Himmelsrichtung unseres Hauses und wird bestimmt durch den Einzug und der Ausrichtung der Tür. Diese Energien verändern sich nicht.

Hinzu kommen die jährlichen Energieeinflüsse, die jedes Jahr im Februar wechseln. Dieser Wechsel vollzieht sich nach dem Sonnenkalender, und so beginnt das chinesische Neujahr am 03.02.2017. Das offizielle chinesische Neujahr, welches sich auf den Mondkalender bezieht, beginnt in diesem Jahr am 28. Januar.

Welche Potenziale und Eigenschaften, aber auch Gefahren birgt das Yin Feuer-Hahn Jahr 2017? Wie sich die Jahreskonstellation auf die jeweiligen Bereiche des Hauses auswirken, könnt ihr der untenstehenden Grafik entnehmen.

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Das Jahr des Feuer – Hahns 2017 (vom 03.02.2017 bis 02.02.2018)

 

5 Favoriten für Christmas Dekoration

Seid ihr eigentlich auch immer wieder überrascht darüber, wie schnell sich das Jahr zu Ende neigt? Die Tage werden kürzer und besonders im Dezember habe ich das Gefühl, dass es besonders hektisch zugeht. Die richtige Zeit, sich die Muße zu nehmen, um für euch nach schöner Dekoration für die Advents- und Vorweihnachtszeit Ausschau zu halten. Dabei lasse ich mich gerne inspirieren auf meiner, jetzt fast schon traditionellen Adventswochenendreise. Diesmal galt mein Besuch der wunderschönen Stadt Tallinn in Estland. Einige meiner Favoriten habe ich dort entdeckt und zuhause geschaut, wie diese Ideen nachzumachen sind. Andere Ideen sind beim Schreiben des Blogs entstanden und wurden gleich ausprobiert.

Auf geht’s…es darf für die schönste Zeit des Jahres dekoriert werden!

Favorit Nr. 1
Wie wäre es z.B. mit einem Drahtkorb, in dem der Weihnachtsschmuck schon in der Adventszeit zur Geltung kommt und den Tisch schmückt. Der Schmuck kann in einer Farbe gehalten, wie im klassischen Rot oder Weiß, oder auch in zwei oder mehreren Farben. Depot bietet einen solchen Korb an. Und was noch viel besser ist, diesen kann man gleich als Adventskranz benutzen. Schön, wenn die Kerzen auch noch farblich mit der Korbdekoration abgestimmt sind.

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Favorit Nr. 2
Ohhhh….ich bin ganz verliebt in die Beton-Weihnachtsmänner mit ihren goldenen Mützen. Besonders gut kommen diese, wenn sie in einer großen Schar auftreten. Aufgestellt an einem schönen Platz oder auch liegend in einem Korb. Etwas Ähnliches konnte ich bei Mia Villa
entdecken. Hier sind es Deko-Zwerge in drei verschiedenen Größen. Sie tragen goldene Mützen.

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Favorit Nr. 3
Ein Weihnachtsstrauß gehört jedes Jahr zur Vorweihnachtszeit. Diesmal habe ich mich für eine schlichte Variante entschieden. Mein Fund aus dem Sommer, ein wunderbar verästelter Zweig, wird in eine hohe Bodenvase gestellt und mit einer Lichterkette geschmückt. Zusätzlich wird er mit kleinen roten & silbernen Sternen, einer roten Perlenkette und kleinen Dekofiguren behangen. Zum schlittschuhfahrenden Pinguin aus Mailand hat sich in diesem Jahr ein Wollschäfchen aus Tallinn gesellt.

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Favorit Nr. 4
Meine diesjährige Tischdekoration ist schlicht in Gold & Rot gehalten und ganz einfach selbst zu kreieren. Auf einen goldenen Dekoteller (ein kleines Muss für jede Weihnachtsfesttafel) habe ich drei rote Mini-Weihnachtssterne gestellt und mit einer roten Perlenkette drapiert. Die rote Perlenkette habe ich nach mehreren Anläufen bei REWE entdeckt. Das gesamte Arrangement kann ich mir auch gut mit einem weißen Weihnachtsstern und einer silbernen Perlenkette vorstellen.    

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Favorit Nr. 5
Jetzt verrate ich euch noch eine Idee für den Adventskranz für den Fall, dass es einmmal schnell gehen muss, wie bei mir in diesem Jahr.  Hierfür braucht ihr wieder einen goldenen Dekoteller, vier Ausstechformen aus Metall in verschiedenen Größen, weiße Pyramidenkerzen und grünes Moos. Ich habe mich für das Sternenmotiv als Ausstechform entschieden. Und so wird’s gemacht: Die vier Sterne auf den Teller anordnen, je eine Kerze in der Mitte der Form mit etwas Wachs fixieren und mit Moos ausfüllen. Schon ist der Adventskranz fertig.        

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Ich wünsche euch eine schöne & entspannte Vorweihnachtszeit und viel Freude beim Schmücken eurer Räumlichkeiten.

Eure Nicole