5 Tipps für tolle asiatische Restaurants in Berlin

Als Innenarchitektin wurde ich aktuell mit der wunderbaren Aufgabe betraut, einen Sitzbereich für ein bestehendes asiatisches Restaurant umzuplanen. Zur Inspiration machte ich mich auf den Weg, trendige Restaurants in Berlin Mitte und im Prenzlauer Berg kennenzulernen.  Diese Restaurants sind so cool designed und auch das Essen schmeckte so lecker, dass klar war, dass ich euch diese angesagten Locations unbedingt vorstellen muss.
Hier kommen also meine 5 Tipps für hippe asiatische Restaurants in Berlin:

  1. Das HASHI in der Rosenthalerstr. 63 (Berlin-Mitte)

Beim Betreten des Hashi wird man auf dem Weg in den Gastraum zuerst von riesigen Sake Fässern empfangen.  Der zweite Blick geht sofort zur Decke. Hier hängen tausende von asiatischen Stäbchen herab und bilden eine Art Wolke. Das Hashi ist kein gewöhnliches japanisches Restaurant, sondern eine Art japanische Tapasbar, die fachmännisch „Izakaya“ genannt werden. Wie in dem spanischen Pendant werden viele kleine Gerichte mit Freunden geteilt und genossen. Fazit: einfach empfehlenswert, vor allem da ich nur japanische Gäste antraf. 

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2. Das District Mot in der Rosenthalerstr. 62 (Berlin-Mitte)

Das Designkonzept ist so simpel wie genial. Das District Mot ist ein vietnamesisches Restaurant, das kulinarisch und auch im Erscheinungsbild das Essen in den Straßenküchen von Saigon widerspiegelt. Dieses Konzept wurde bis in kleinste Detail liebevoll umgesetzt. Man sitzt auf bunten Plastikhockern und über den Köpfen der Gäste spannen sich die typischen Oberlandkabel, an denen in Asien auch mal gern die Wäsche zum Trocknen aufgehängt wird. Es gibt viel zu schauen in dem Restaurant und auch das Essen ist erstklassig. Man wird aufgefordert, ruhig die Finger zum Essen zu nehmen falls die Stäbchen Probleme bereiten. Fazit: einfache, aber köstliche vietnamesische Küche in einer absolut coolen Atmosphäre.

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3. Das Chen Che in der Rosenthalerstr. 13 (Berlin-Mitte)

In unmittelbarer Nachbarschaft zum District Mot befindet sich ein weiteres vietnamesisches Restaurant und Teehaus. Das Chen Che liegt etwas versteckt auf einem Hinterhof und man muss es direkt suchen oder kennen, sonst würde man daran vorbeilaufen. Nach dem tristen Vorderhof wird man am Eingang mit Bambusbüschen und einem kleinen Altar begrüßt. Der Innenraum besticht durch seine wunderbare Höhe. Von der Decke hängen asiatische, von Netzen umhüllte Papierballons. Bunte asiatische Kissen verzieren Tische und Bänke aus dunklem Holz und in riesengroßen Glasgefäßen auf dem Tresen wird Tee präsentiert. Der Name Chen Che steht für „eine Schale gefüllt mit Köstlichkeiten“, was ich nur bestätigen kann.

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Zum 2-geschößigen Gastraum gehört ein begrünter und liebevoll gestalteter Innenhof. Bambuslaternen erhellen am Abend die Bambusbüsche und auch hier zieren lila, rote und gelbe Kissen mit Silber durchzogen die Bänke.

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4. Das UMAMI in der Knaackstr. 16-18 (Berlin-Prenzlauer Berg)

Wir wechseln den Bezirk und ziehen weiter in die Nachbarschaft des Wasserturmes in den Prenzlauer Berg. Dort hat im Mai 2014 das  UMAMI eröffnet. Das Konzept stütztsich auf die Idee, dass es bei Mama am besten schmeckt. Die meisten von uns  haben keine asiatische Mutter, lieben jedoch die asiatische Küche. Ergo… heißt es auswärts essen im Umami. Eigentlich hat das Wort eine andere Bedeutung. Es stammt aus dem japanischen und bezeichnet neben salzig, süß, sauer und bitter die 5te Geschmacksrichtung: fleischig-herzhaft. Die Küche legt großen Wert auf frische und biologische Lebensmittel und alles wird ohne Geschmacksverstärker angerichtet. Der Innenraum ist sehr dunkel gehalten und die Materialien bestehen hauptsächlich aus Beton und Echtholz. Hier sind der absolute Hingucker die Leuchten, deren Lampenschirme aus Leinen mit asiatischen Zeichen bedruckt sind.

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5. Das ANJOY in der Rykestr. 11 (Berlin-Prenzlauer Berg)

Nur einpaar Schritte entfernt vom Umami befindet sich ein weiteres vietnamesisches Restaurant, das  ANJOY Auch dieses Lokal war an einem Samstagabend super besucht. Die Außenplätze waren alle belegt und somit konnte ich im Inneren des Restaurants ganz in Ruhe das Designkonzept betrachten. Die beleuchteten Suppenkellen, die vor einer Steinwand angeordnet sind, geben ein interessantes Licht. Die Möblierung fällt auch hier dunkel aus und ist bestimmt durch natürliche Materialien, wie dunklem Echtholz und Eisen. Hier dürfen die Gäste die Farbtupfer sein.

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Das war mein kleiner Ausflug in die Welt der asiatischen Gastronomie mitten in Berlin. Wenn ihr schon in einem der von mir vorgestellten Lokale gegessen habt, freue ich mich auf einen Kommentar dazu. Viel Freude beim Ausprobieren wünscht euch,

Eure Nicole