Zu Besuch bei: Katrine Lihn – Die GenussTrainerin® + Gastrosophin®

Habt ihr schon immer mal davon geträumt in einem Salon zu Besuch zu sein, wo man sich trifft und bei angenehmen Gesprächen über interessante Themen auch genussvoll zu schlemmen und zu genießen? Ich war in diesem Jahr in einem Salon, genauer gesagt im Genuss Salon von Katrine Lihn.
Einmal im Monat öffnet der Salon seine breite Flügeltür und man betritt den wohnlichen Raum, wo der große Tisch wunderschön dekoriert ist. Mit maximal 10 Personen, die einem am Anfang fremd sind, kommt man im Laufe des Abends beim gemeinsamen Gespräch, gutem Essen und Wein, schnell in Kontakt und nach 4 genussvollen Stunden, verabschiedet man sich meist mit einer Umarmung.
Schön, dass es solche Orte gibt. Vielleicht treffen wir uns im Oktober oder November zum nächsten Salontalk bei Katrine. Ich würde mich freuen…

Wer und was verbirgt sich hinter der GenussTrainerin & Gastrosophin Katrine Lihn?

Verbergen? Eigentlich Nichts. Meine Ideen und Werte trage ich ganz offen! Ich stehe ein für meine Worte. Die wahre Identität meines Ichs findest Du oft in meinen Texten, ich mag es gern klar. Gastronomie und Philosophie begleiten mich schon mein ganzes Leben. Die Verbindung zwischen Genuss und Gespräch ist für mich elementar.

Die Gastrosophin ebenso wie die GenussTrainerin sind Lebensbegleiter. Ich bringe Gutes in die Küche, in das Leben der Anderen. Mit Speisen vom Land versuche ich den Geschmack des Eigentlichen zurück auf die Zunge zu zaubern. Salz, Pfeffer, etwas Zitronensaft – das ist für den Anfang schon mal genug.
Heute sind nicht nur die Speisen sehr überlagert von „zu viel!“ Weniger ist mehr und dafür das Beste vom Einfachen! Mir fehlen heute so ein paar alte Tugenden, wie Respekt, Achtung und Vertrauen.

Das schnelle Geschäft ist meins nicht! Aus meiner tiefsten Überzeugung brauchen wir mehr Gemeinwohl, mehr Miteinander! Im Grunde fing „dieses Übel“ mit dem Wirtschaftswunder an. Plötzlich leben Menschen nicht mehr zusammen, das Ende der Großfamilie. Essen kann industriell hergestellt werden, die Küche, der Esstisch verlieren ihren Mittelpunkt. Das Leben wird schnell und nur nach Zahlen gelebt. Jetzt merken Menschen (sehr langsam) dass das nicht gut gehen kann …

Ohne Tradition wird es keine Zukunft geben. Ein Besinnen kann die Gesellschaft erstarken. Wer sich Würde wünscht, muss dies auch vorleben…

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Wie ist Ihre Geschäftsidee entstanden?

Vor einigen Jahren erzählt mir eine Freundin von privaten Essen mit Fremden. Dafür gibt es eine Internetseite, Anmeldungen und Vorkasse sind üblich. Ein Ticket kostet von 150 bis 500 Dollar. Sie erlebt das in New York.

Mir schwebt sein längerem ein Salon vor. Im 19. Jahrhundert laden vor allem Frauen Menschen in ihre Wohnungen zu Musik und Gespräch. Ich möchte dies mit regionalen Speisen und Texten aus der Neuzeit mischen. Was interessiert heute? Sprechen wir über das Leben. Die Zukunft! Was wünschst Du Dir?
Bei Familie und Freunden sammle ich Ideen und dann fange ich einfach damit an. Lade Bekannte ein und bitte diese, eine Person mitzubringen, damit sich eine bunte Mischung aus Fremden, Frauen und Männern ergibt.

Eine neue Art des Miteinanders ist mein Wunsch. Kleine Speisen öffnen die Seele, wer gut genährt ist, der spricht auch. Dabei geht es vor allem um den Teilnehmer an sich: Was ist Dir wichtig? Was macht Sinn? Bei einem Salonabend oder Mittag gibt es immer eine kleine Begrüßungsrunde. Während der ersten Stunde genießen die Gäste eine Kleinigkeit aus meiner Küche und ich lese entsprechend des Themas etwas vor. Das schafft ein bisschen Ruhe.

Jeder Gast bekommt damit die Möglichkeit sich etwas einzugewöhnen, Luft zu holen und sich an diese neue Art des Miteinanders zu gewöhnen. Kann den Raum wirken lassen und die anderen Gäste. Danach startet der Salon mit einer Frage, beispielsweise zum Thema Heimat: „Was hast Du als Kind besonders gern gegessen, warum und ist das bis heute so geblieben?“
Damit ist das Gespräch in vollem Gange und meistens vergessen alle Beteiligten, dass sie sich gar nicht kennen. Munter wird erzählt  …

Ich wohne in Potsdam in der Berliner Vorstadt und in dem ich meine Tür öffne, blicken die Gäste hinter die Kulissen. Eine private Atmosphäre gibt einen Raum für Nähe. Persönlich und eben sehr intim. Ich lasse die Gäste komplett an mich ran. Sie dürfen sich in meiner Wohnung wie Zuhause fühlen.

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Was macht Sie glücklich?

Frei zu sein in meinen Entscheidungen, Andere glücklich zu machen, Freundschaft, Gespräche und gutes Essen! Reisen, Wochenmärkte zu besuchen und immer wieder neue Menschen kennenzulernen.

Was wollten Sie als Kind werden?

Erfinderin – naja das hat auf meine sehr eigene Art geklappt 😉

Haben Sie einen Liebling in Ihrem Unternehmen?

Menschen zu verbinden, wie es heute so schön heißt, zu netzwerken! „Fremden“ einen Platz anzubieten liegt mir sehr am Herzen. Austausch gibt dem Leben Sinn, für Andere wirklich da zu sein. Das Gefühl gebraucht zu sein, empfinde ich immer wieder als Geschenk. Offenheit, Vertrauen zu schaffen. Wertschätzung! 

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Kontakt:
Katrine Lihn – Die GenussTrainerin® + Gastrosophin®
Mangerstraße 21 – 14467 Potsdam – 0331 64746082 oder 01726782001www.katrinelihn.degenuss@katrinelihn.de

 

To be an Artist

Schön, wenn man von einem lieben Menschen ein wunderschönes Gedicht geschenkt bekommt, was einem dann auch noch so bewegt. Es war gestern, zum Start in das Wochende habe ich es erhalten und es hat mich tief berührt. Wenn Poesie so wunderschön ist und einem so aus dem Herzen spricht, dann sollte man diese weiter geben und andere daran Teilhaben.

Und hier sind die wunderbaren Zeilen von Joseph Beuys.

JEDER MENSCH IST EIN KÜNSTLER

„Lass Dich fallen.
Lerne Schnecken zu beobachten.
Pflanze unmögliche Gärten.
Lade jemand Gefährlichen zum Tee ein.
Fertige kleine Zeichen, die „ja“ sagen
und verteile sie überall in Deinem Haus.

Werde ein Freund von Freiheit und Unsicherheit.
Freue Dich auf Träume.
Weine bei Kinofilmen,
schaukle so hoch Du kannst mit einer Schaukel bei Mondlicht.

Pflege verschiedene Stimmungen,
verweigere Dich, „verantwortlich zu sein“ – tu es aus Liebe!
Mache eine Menge Nickerchen.
Gib Geld weiter. Tu es jetzt. Das Geld wird folgen.
Glaube an Zauberei, lache eine Menge.
Bade im Mondschein.

Träume wilde, phantasievolle Träume.
Zeichne auf die Wände.
Lies jeden Tag.
Stell Dir vor, Du könntest zaubern
Kichere mit Kindern. Höre alten Leuten zu.
Öffne Dich. Tauche ein. Sei frei. Schätze Dich selbst.

Lass die Angst fallen, spiele mit allem.
Unterhalte das Kind in Dir. Du bist unschuldig.
Baue eine Burg aus Decken. Werde nass. Umarme Bäume.
Schreibe Liebesbriefe.“

Joseph Beuys

 

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In diesem Sinne wünsche ich Euch einen schönen verbleibenden Sommer und tut all die Dinge die Euch verzaubern, berühren und inspirieren.

Eure Nicole

Auszeit am Atlantik

Portugal war das Ziel meiner diesjährigen kleinen Auszeit. In der Nähe von Ericeira, nördlich von Lissabon, gibt es einen kleinen Strand namens Sao Juliao. Hier schlagen die Wellen des Atlantiks stürmisch auf den Strand. Anfang Juni sind die Temperaturen hier ungewöhnlich kalte 17bis 18 Grad, während zuhause heiße 30 Grad herrschen.  Jedoch entschädigt das Rauschen der Wellen, der Duft von Salzwasser in der Luft, die frische Brise und der Blick auf den unendlichen Atlantik mehr als ausreichend für die kühlen Temperaturen.

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Jeden Tag genieße ich die unglaublich schöne Natur an der Küste und dehne dazu meinen Körper beim Anahata Yoga mit Peter Clifford . Seine Übungen sind einfach und sehr effektvoll. Sie werden langsam ausgeführt im Einklang mit dem Atem. Währenddessen erklärt Peter mit ruhiger und warmer Stimme die Zusammenhänge und auch wie wichtig es ist, sich jeden Morgen nach dem Aufstehen zu dehnen. Nach dem Morgenyoga gibt es bei unserer netten Gastgeberin Paula ein einfaches Frühstück. Alle gemeinsam nehmen wir es in ihrem farbenfroh gestalteten Aufenthaltsraum zu uns.

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Ericeira liegt perfekt, um die architektonischen Highlights zu besuchen, wie das Königsschloss in Mafra Dieses Schloss ist einzigartig. Es ist nicht nur riesig in seiner Dimension mit 1.200 Räumen, 4.700 Türen und Fenstern, 156 Treppen und Patios, sondern umschließt symmetrisch dazu eine prunkvolle Kirche in der Mitte der Schlossfassade. Von einem Hauptgang des Schlosses sieht man direkt in die Kirche und wohnt somit den vielen Hochzeiten oder Taufen indirekt bei.

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Absolut sehenswert ist die lang gestreckte Bibliothek am Ende des Schlosses, die eine der bedeutesten von Portugal ist und im Stil des Rokokos entworfen wurde. Sie umfasst 40.000 wichtige Bände der Kunst, Medizin und vor allem der Architektur. Im Vorraum sind Originale ausgestellt, die mein Architektenherz höher schlagen ließen.

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Ganz in der Nähe zwischen Ericiera und Lissabon erhebt sich das wunderschöne Sintragebirge. Die gleichnamige Stadt Sintra liegt malerisch in den Bergen und von den erhöhten Terrassen hat man immer einen Blick auf den Atlantik. Mit ihren zahlreichen Palästen, Herrenhäusern, Gärten und Burgen ist Sintra ein absolutes Muss für einen Zwischenstopp.

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Die Stadt war den architektonischen Einflüssen der Römer und auch der Mauren ausgesetzt. Dies macht heute zusammen mit der wunderbaren Lage ihren großen Charme aus. Wenn ihr nur einen Tag Zeit habt, verbringt ihn in Quinta de Regaliera 

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Diese wunderschöne Parkanlage mit Schloss wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von einem Millionär erworben und prachtvoll auf ganz mystische Weise ausgebaut. Hier verwirklichte der italienische Architekt Luigi Manini einen Garten Eden mit vielen magischen, poetischen und auch unterirdischen Orten. Mein absoluter Favorit ist der 27m runde Turm, der nach unten in die Erde gebaut wurde. Die „Quelle der Weihe“ hat 9 Ebenen, die durch eine Wendeltreppe erlebbar werden. Im Sommer finden in diesem Turm auch Konzerte statt.

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Hat man mehr Zeit Sintra zu genießen, kann ich noch den Königspalast in der Altstadt empfehlen. Die beiden weißen Schornsteine strahlen in der Sonne und sind schon von weitem sichtbar. Sie gehören zur riesigen Küche, in der man sich mit etwas Phantasie das damalige geschäftige Treiben um die vielen Feuerstellen lebhaft vorstellen kann.

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Die Burganlage Castelo dos Mouros ist besonders schön am Abend. Gewundene Wege führen auf den Hügel und zu dieser Zeit gehören sie dir fast allein. Aber aufgepasst, man sollte das Ticketoffice vor 19 Uhr erreichen – dann kann man noch für eine ganze Stunde die Burganlage ungestört besichtigen.

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Der Touristenmagnet ist zweifelsohne das portugiesische Schloss Schwanstein namens Palácio Nacional da Pena Es liegt auf einem weiteren Hügel gleich in der Nähe der Burganlage. Diese Anlage mutet an wie aus 1001 Nacht mit seinen vielen Baustilen. Wenn man die vielen Touristen nicht scheut, dann ist der Besuch dieses Schlosses ein Muss.

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Ich bin jetzt mit vielen tollen Inspirationen von diesem wunderschönen portugiesischen Flecken Erde zurückgekehrt. Im nächsten Blogbeitrag werde ich es nicht versäumen, euch meine Designhighlights aus Lissabon vorzustellen

Tschau e Ate outra vez, vossa Nicole

 

 

5 Tipps für tolle asiatische Restaurants in Berlin

Als Innenarchitektin wurde ich aktuell mit der wunderbaren Aufgabe betraut, einen Sitzbereich für ein bestehendes asiatisches Restaurant umzuplanen. Zur Inspiration machte ich mich auf den Weg, trendige Restaurants in Berlin Mitte und im Prenzlauer Berg kennenzulernen.  Diese Restaurants sind so cool designed und auch das Essen schmeckte so lecker, dass klar war, dass ich euch diese angesagten Locations unbedingt vorstellen muss.
Hier kommen also meine 5 Tipps für hippe asiatische Restaurants in Berlin:

  1. Das HASHI in der Rosenthalerstr. 63 (Berlin-Mitte)

Beim Betreten des Hashi wird man auf dem Weg in den Gastraum zuerst von riesigen Sake Fässern empfangen.  Der zweite Blick geht sofort zur Decke. Hier hängen tausende von asiatischen Stäbchen herab und bilden eine Art Wolke. Das Hashi ist kein gewöhnliches japanisches Restaurant, sondern eine Art japanische Tapasbar, die fachmännisch „Izakaya“ genannt werden. Wie in dem spanischen Pendant werden viele kleine Gerichte mit Freunden geteilt und genossen. Fazit: einfach empfehlenswert, vor allem da ich nur japanische Gäste antraf. 

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2. Das District Mot in der Rosenthalerstr. 62 (Berlin-Mitte)

Das Designkonzept ist so simpel wie genial. Das District Mot ist ein vietnamesisches Restaurant, das kulinarisch und auch im Erscheinungsbild das Essen in den Straßenküchen von Saigon widerspiegelt. Dieses Konzept wurde bis in kleinste Detail liebevoll umgesetzt. Man sitzt auf bunten Plastikhockern und über den Köpfen der Gäste spannen sich die typischen Oberlandkabel, an denen in Asien auch mal gern die Wäsche zum Trocknen aufgehängt wird. Es gibt viel zu schauen in dem Restaurant und auch das Essen ist erstklassig. Man wird aufgefordert, ruhig die Finger zum Essen zu nehmen falls die Stäbchen Probleme bereiten. Fazit: einfache, aber köstliche vietnamesische Küche in einer absolut coolen Atmosphäre.

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3. Das Chen Che in der Rosenthalerstr. 13 (Berlin-Mitte)

In unmittelbarer Nachbarschaft zum District Mot befindet sich ein weiteres vietnamesisches Restaurant und Teehaus. Das Chen Che liegt etwas versteckt auf einem Hinterhof und man muss es direkt suchen oder kennen, sonst würde man daran vorbeilaufen. Nach dem tristen Vorderhof wird man am Eingang mit Bambusbüschen und einem kleinen Altar begrüßt. Der Innenraum besticht durch seine wunderbare Höhe. Von der Decke hängen asiatische, von Netzen umhüllte Papierballons. Bunte asiatische Kissen verzieren Tische und Bänke aus dunklem Holz und in riesengroßen Glasgefäßen auf dem Tresen wird Tee präsentiert. Der Name Chen Che steht für „eine Schale gefüllt mit Köstlichkeiten“, was ich nur bestätigen kann.

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Zum 2-geschößigen Gastraum gehört ein begrünter und liebevoll gestalteter Innenhof. Bambuslaternen erhellen am Abend die Bambusbüsche und auch hier zieren lila, rote und gelbe Kissen mit Silber durchzogen die Bänke.

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4. Das UMAMI in der Knaackstr. 16-18 (Berlin-Prenzlauer Berg)

Wir wechseln den Bezirk und ziehen weiter in die Nachbarschaft des Wasserturmes in den Prenzlauer Berg. Dort hat im Mai 2014 das  UMAMI eröffnet. Das Konzept stütztsich auf die Idee, dass es bei Mama am besten schmeckt. Die meisten von uns  haben keine asiatische Mutter, lieben jedoch die asiatische Küche. Ergo… heißt es auswärts essen im Umami. Eigentlich hat das Wort eine andere Bedeutung. Es stammt aus dem japanischen und bezeichnet neben salzig, süß, sauer und bitter die 5te Geschmacksrichtung: fleischig-herzhaft. Die Küche legt großen Wert auf frische und biologische Lebensmittel und alles wird ohne Geschmacksverstärker angerichtet. Der Innenraum ist sehr dunkel gehalten und die Materialien bestehen hauptsächlich aus Beton und Echtholz. Hier sind der absolute Hingucker die Leuchten, deren Lampenschirme aus Leinen mit asiatischen Zeichen bedruckt sind.

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5. Das ANJOY in der Rykestr. 11 (Berlin-Prenzlauer Berg)

Nur einpaar Schritte entfernt vom Umami befindet sich ein weiteres vietnamesisches Restaurant, das  ANJOY Auch dieses Lokal war an einem Samstagabend super besucht. Die Außenplätze waren alle belegt und somit konnte ich im Inneren des Restaurants ganz in Ruhe das Designkonzept betrachten. Die beleuchteten Suppenkellen, die vor einer Steinwand angeordnet sind, geben ein interessantes Licht. Die Möblierung fällt auch hier dunkel aus und ist bestimmt durch natürliche Materialien, wie dunklem Echtholz und Eisen. Hier dürfen die Gäste die Farbtupfer sein.

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Das war mein kleiner Ausflug in die Welt der asiatischen Gastronomie mitten in Berlin. Wenn ihr schon in einem der von mir vorgestellten Lokale gegessen habt, freue ich mich auf einen Kommentar dazu. Viel Freude beim Ausprobieren wünscht euch,

Eure Nicole

 

Qigong…liegt in der Luft

Der April ist so schnell verflogen, dass es mir vorkommt, als sei es erst gestern gewesen, dass die japanischen Meister Satoru & Kazue Suzuki in Potsdam waren. An drei tollen Tagen haben sie uns eine ganz besondere Art des japanischen Qigong näher gebracht. Rückblickend und mit voller positiver Energie (Qi) angefüllt, zieht es mich nun an den Schreibtisch, um zu erklären, was diese Erfahrung mit mir gemacht hat.

Was ist es, was uns antreibt, eine uns noch fremde Art der körperlichen Übung zu erlernen? Neugierde, körperliche Unzulänglichkeiten, die man nun endlich mal vertreiben möchte oder beides? Bei mir war es beides. Vor zwei Jahren buchte ich meinen ersten Qigong-Kurs. Seit dem bin ich begeistert, wie das Zusammenspiel von langsamen Bewegungen und der richtigen Atmung, das „Qi“ (die Energie) in meinem Körper aktiviert. Als Feng Shui Beraterin weiß ich, wie schwierig es ist, in unserer westlichen Kultur zu verstehen, dass es Energien gibt, die in uns und um uns herum sind und das diese auch durch Blockaden am Fließen gehindert werden können.

Mein Einstieg in die Welt des Qigong begann, wie gesagt, vor zwei Jahren, mit sehr einfachen Bewegungen, die ich nach einiger Zeit sehr gut beherrschte. Es war ein Mix aus Thai Qi und Qigong und war dem traditionellen chinesischen Qigong angelehnt.  Um so überraschter war ich, als Meister Satoru am ersten Tag unseres 3-Tage Workshops in den seitlichen Spagat ging und uns auffordert es ihm nachzumachen. Qigong hatte ich bisher überhaupt nicht mit großer Flexibilität in Zusammenhang gebracht, aber nun wurde ich eines besseren belehrt.

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Mit den „Dou-In“ Übungen (Dehnungsübungen) beginnt jede Qigongstunde. „Dou-In“ soll den Körper flexibel machen und erleichtert somit die Aufnahme des „Qi“.  Ziel ist es, sich bei den Dehnungen auf die Körperteile zu konzentrieren, die angespannt sind und gelockert werden sollen. Großmeister  Yoshio Arai hat 40 Jahre lang uralte Qigong Methoden erforscht und trainiert und daraus dann seinen eigene Qigong Methode entwickelt. Die „A-Ray Style Chu Shin Qigong“  Methode hat mittlerweile in Japan viele Anhänger und Großmeister Arai verkörpert mit seiner eigenen großen Flexibilität, dass es möglich ist,  sich mit Qigong gesund und fit zu halten, auch mit 86 Jahren.

Es wird sicherlich einige Zeit dauern, bis ich die Steifheit meines Körpers überwunden habe. Aber schon nach zwei Wochen täglichen Übens von 10 min am Morgen und 10 min am Abend verspüre ich einen kleinen Erfolg und die Dehnungsübungen sind nicht mehr ganz so unangenehm. Danach fällt mir die „Chu Shin Dance“ Übung und die       „Hachi Dan Kin“ Übung gleich viel leichter.

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Das schöne an den Qigong Übungen ist, dass man sie auch alle im Freien ausüben kann und nicht viel Platz dafür benötigt. Wir hatten Glück und die Aprilsonne war am ersten Tag so angenehm warm, dass wir die „ Hachi Dan Kin“ (Hachi Dan=die Achte) im Freien vor unserem Studio üben konnten. Diese acht aufeinander folgenden Bewegungen stimulieren die unterschiedlichsten Meridiane im Körper. Im Zusammenhang mit der „ Tanden Atmung“ wirken sie noch effektvoller. Die Tanden Atmung nimmt übrigens eine besondere Stellung im „ A-Ray Style Chu Shin Qigong“ ein.
Bei der Tanden Atmung (Bauchatmung) nimmt man am besten eine liegende Position ein und atmet durch die Nase 7 sec. ein, dann wird der Atem für 3 sec. gehalten und wieder 7 sec. durch die Nase ausgeatmet und noch mal 3 sec. gehalten. Dabei produziert man durch die Auf- und Ab Bewegung des Zwerchfells das „Qi“ (die Energie). Das Tanden ist übrigens die Gegend am Unterbauch unter dem Bauchnabel.

Für alle, die im April nicht am ersten Qigong-Workshop teilnehmen konnten, gibt es die Möglichkeit beim 2ten Workshop, der bereits im November diesen Jahres stattfindet, einzusteigen. Auf meiner Webseite könnt ihr unter Workshops den Termin und alle wichtigen Informationen erfahren. Ich freue mich schon die „ alten“ Teilnehmer wieder zutreffen und die „neuen“ begrüßen zu können. Bis dahin wünsche ich euch einen wunderbaren Sommer.

Eure Nicole

Kochen mit Gosha

Aufgepasst…, ihr Freunde der leichten und super leckeren Küche! Heute verlasse ich bewußt mein Terrain der Innenarchitektur und des Feng Shui´s und stelle euch eine Wahl-Potsdamerin vor, die ein ganz besonderes Studio betreibt. Gosha Nagashima lebt und arbeitet seit 9 Jahren in Potsdam und hat ihr wunderbares Studio in einer wunderhübschen Remise auf dem Hinterhof der Dortustraße 55.
Gosha ist Malerin, Grafikerin, Keramikerin und arbeitet nicht nur mit Ölfarben auf Leinwänden, sondern bemalt vor allem auch Glas und Porzellan.
Ihre kleinen und großen Windlichter sind begehrte Liebhaberstücke bei Sammlern im In- und Ausland. Man kann sie in ihrem Studio bewundern und auch gleich von dort mit nach Hause nehmen. Gosha studierte in Japan Kunst und hat viele Jahre dort gelebt, wodurch ihr besonders die Landesküche ans Herz wuchs. In Tokio traf sie sich regelmäßig mit Freunden zum gemeinsamen Kochen. Nun möchte sie diese schöne Tradition in Potsdam wieder aufleben lassen und hat deshalb beschlossen jeden Donnerstag ab 18 Uhr in ihrer Studioküche zum japanischen Kochevent einzuladen.

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Betritt man das gemütliche Studio, in dem ihre bemalten Windlichter warmes Licht verbreiten, begrüßt Gosha ihre Gäste erst einmal mit einer Tasse grünen Tees. Während wir genüsslich unseren Tee trinken, erzählt sie, welche verschiedenen kleinen Gerichte wir an diesem Abend gemeinsam kochen werden. Auf dem Speiseplan stehen: warmer japanischer Kartoffelsalat, Dropped-Egg Suppe, Tofu mit Sesampaste und als Süßspeise Süßkartoffel im Zitronensud.

Wir beginnen damit Gemüse zu schneiden und lernen eine interessante Methode kennen, wie in Japan Kartoffeln geschnitten werden. Nach jedem Schneiden wird die Kartoffel so gedreht, dass am Ende jedes Stück die ungefähre Form eines Diamanten hat. Das musste ich ein wenig üben, zugegebener Maßen…
Während die Süßkartoffeln vor sich hin köcheln wird mit dem nächsten Gericht begonnen. Die Gerichte sind alle nicht kompliziert und da die japanische Küche makrobiotisch ist auch noch sehr gesund. Während des Kochens kann man die Rezepte gut mitschreiben und erfährt so ganz nebenbei Kochtricks und Informationen zu den japanischen Produkten, die Verwendung finden.
Jedes Gericht wird nach Fertigstellung in wunderschöne, selbstgemachte Keramikschüsseln gefüllt. Da in Japan Mahlzeiten lauwarm gegessen werden, ist Eile bei der Fertigstellung nicht nötig.

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Und hier ein Rezept für euch zum Nachkochen.

 Warmer japanischer Kartoffelsalat

Zutaten für 2-3 Personen: 250g kleine Kartoffeln mit roter Schale (Laura), 3 EL Sojasoße, 3 EL Reisessig (Mizkan) 1 EL Zucker, 1 große Gemüsezwiebel, 3 EL Distel-Öl, Prise Salz und Pfeffer, Dill zum Garnieren

So wird’s gemacht:

Kartoffeln unter fließendem Wasser spülen und quer in Stücke schneiden so dass eine Diamantenform entsteht. Für die Soße in folgender Reihenfolge alles in einen Mixer geben. Sojasoße, Reisessig, Zucker, geriebene Gemüsezwiebel, Salz und Pfeffer. Dann alles mixen und zum Schluss das Distel-Öl dazugeben und nur noch ganz kurz verrühren.
Die fertigen Kartoffel abgießen und in eine Schüssel geben. Die Soße darüber verteilen und mit geschnittenem Dill verzieren. Voilà, es ist angerichtet und schmeckt vorzüglich.

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Ein Kochevent bei Gosha ist eine schöne Geburtstagsüberraschung für einen lieben Menschen. Ich habe es selbst ausprobiert und kann euch sagen, dass das Geschenk super ankam! Viel Spaß beim Kochen und bei eurem nächsten Besuch bei Gosha. Vielleicht berichtet ihr mir davon. Es würde mich freuen!

Eure Nicole

Happy Birthday to: The District Six Store

Ich liebe diese kleinen Designerläden in Berlin, in denen es so viel zu stöbern und zu entdecken gibt. Wenn ihr, so wie ich, ein Designjunkie seid, werdet ihr den kleinen Concept Store in der Graefestraße 80 in Berlin-Kreuzberg lieben. Ursprünglich gab es diesen nur als Onlineshop, doch im März 2015  eröffnete in Kreuzberg, nahe der U-Bahnstation Schönleinstrasse ein realer Laden. Der richtige Zeitpunkt also nach einem Jahr Bestehen, alles Gute für die weitere Zukunft zu wünschen und euch diesen kleinen Laden endlich einmal vorzustellen.

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Die Besonderheit ist, dass es im The District Six Store ausschließlich Produkte aus Südafrika zu kaufen gibt. Das Angebot erstreckt sich über hochwertige Wohnaccessoires, Taschen, Schmuck, bis hin zu Kunstgegenständen und Grafiken. Alle Produkte wurden von jungen südafrikanischen Designern entworfen und werden auch im eigenen Land  produziert. Diese Produkte haben ihren ganz eigenen Charme, aus einer Kombination typischer afrikanischer Elemente, Mustern und leuchtenden Farben, sowie natürlichen und hochwertigen Materialien.

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Geschnitzte Holzfiguren und Perlenketten sucht man vergebens im District Six Store, denn das Bild vom jungen Südafrika nach der Zeit der Apartheit zeigt sich hier in Berlin eher modern, selbstbewusst und trotzdem verbunden mit ihren traditionellen Wurzeln. Im Schmuckdesign spiegelt sich die Afrikanische Tradition am meisten wieder, aber auch in den Stoffmustern kann man den Hauch von Afrika erkennen.
Hier wird den unbekannten jungen Designern eine Plattform geboten.

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In diesem wunderschönen kleinen Laden kann man herrlich nach Geschenken stöbern und mit der Verkäuferin Tara, die aus Südafrika stammt, sehr nett über die einzelnen Produkte plaudern. Die kleinen und größeren Grafiken sind wunderschön und könnten die eigene Galerie zu Hause passend erweitern. Übrigens, der Name des Ladens wurde nach dem bekannten Viertel in Kapstadt benannt, das bis 1960 multikulturelles Zentrum war. Hier lebten vor der Zeit der Apartheit, Hafenarbeiter, Musiker, Künstler und Händler zusammen. Die Besitzerin Caroline Adam beschreibt auf der Webseite sehr schön ihre Ambition für das Ladengeschäft im Graefekiez: „Wir zeigen Genuss, Kunst, Kultur und Landschaft, denn wir möchten dazu anregen, Südafrika mit offenen Augen und frei von Vorurteilen oder Ängsten zu bereisen. Und wir möchten zeigen,
was wir so lieben. “

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Eine schöne Botschaft, wie ich finde. Schaut einfach mal vorbei im District Six Store und lasst euch entführen in die kleine Designwelt des modernen Südafrikas.
Es lohnt sich!
Eure Nicole

Die neuen Trendfarben 2016 von Pantone

Farben haben eine enorme Wirkung auf unser Wohlbefinden. Jeder von uns kann „erfühlen“ wie sich ein roter Pulli im Gegensatz zu einem weißen trägt. Auch in unseren Wohnungen bewirken wir viel mit Farben. Mit Rot und Orange aktivieren wir die Energien dort, wo wir sie benötigen. Und in einem Raum, in dem wir Ruhe suchen, wirken helle und Pastellfarben eher beruhigend. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass alljährlich Farbtrends bestimmt werden, die besonders in den Bereichen Mode, Kosmetik und Lifestyle zum Tragen kommen. Eine Vorreiterrolle spielt dabei das US-amerikanische Pantone Color Institute, welches zum Ende eines jeden Jahres die Trendfarbe des neuen Jahres kürt. 2016 wurden zum ersten Mal zwei Farben als Trend erwählt: Rose Quartz und Serenity.

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Rose Quartz ist ein warmer Rosé-Ton, der ins Altrosa geht und sanft, gelassen und unglaublich leicht wirkt. Dabei habe ich unmittelbar das zarte durchscheinende Rosa von Blütenblättern oder das Rosa eines zarten Sonnenuntergangs vor Augen. Ein Sonnenuntergang stand vielleicht auch Pate für den zweiten Pantone Trendsetter Serenity: dieser Farbton erinnert mich an die Blaue Stunde, an die Zeit der Dämmerung zwischen Sonnenuntergang und der Dunkelheit. Jene Zeit, in der die Welt in zarte Blautöne gehüllt wird. Serenity ist ebenso leicht, feminin, gelassen und unbeschwert wie Rose Quartz. In diesem Jahr scheint Pantone bei der Farbwahl den Zeitgeist exakt getroffen zu haben.
Rosa und Blau, ein himmlischer Kontrast mit viel Harmonie. Darum ging es bei der diesjährigen Wahl zur Trendfarbe, wie die geschäftsführende Direktorin des Pantone Color Institute, Leatrice Eiseman verrät:  „Da unsere Kultur immer noch mit so viel Unsicherheit behaftet ist, sehnen wir uns immer wieder nach diesen weicheren Farbtönen, die ein Gefühl der Ruhe und Entspannung bieten.“

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Diese Ruhe und Entspannung können wir in unsere eigenen vier Wände einladen, indem wir Wandfarben, Accessoires oder Möbel beider Farben kombinieren. Wie gefällt euch dieses Sofa in Rosa kombiniert mit einer etwas dunkleren rosafarbenen Wandfarbe und als Kontrast ein kleiner blauer Sekretär? Ich bin von der Farbkombination begeistert.
Und ganz zum Schluss habe ich für alle diejenigen, die die Begeisterung an dieser Farbkombination teilen, eine Idee für das Osterfest. Dieses Mal habe ich meine Ostereier mit Pastellfarben gefärbt und zwar in… ganz genau, Rosa und Blau…

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Eigentlich sind sie zum Essen fast zu schade oder was meint ihr? Ich wünsche euch allen ein wunderbares Osterfest und viel Spaß beim Füllen des Osternestes.

Eure Nicole

Weihnachtsgrüße & Ausblicke

Wenn sich das Jahr seinem Ende zuneigt, beginnt die besondere Zeit der Einkehr,
der Stille und des Friedens. Es ist aber auch die Zeit der Wünsche.
Auch ich wünsche euch allen eine besinnliche, friedvolle, segenreiche und Ruhe bringende Weihnachtszeit. Mögen alle Engelsposaunen erklingen, um das Fest der Liebe anzukündigen und mögen sie daran erinnern, uns selbst und andere so anzunehmen und zu lieben wie wir sind.

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Die Zeit zwischen den Jahren eignet sich gut zur inneren Einkehr und zum Ausblick auf das kommende Jahr. In diesem Sinne möchte ich euch einladen, mich auch im nächsten Jahr zu begleiten. Sei es als Leser meiner Blogbeiträge über die wunderbare Welt des Wohnens und der fernöstlichen Wissenschaft Feng Shui oder als Teilnehmer meiner Workshops.

Im neuen Jahr starte ich meine Workshopreihe am 20. März 2016 in Potsdam mit dem Thema: „Gestalte deine Räumlichkeiten mit Feng Shui“. Hier erlernt ihr erste Grundlagen des klassischen Feng Shui und erfahrt an praktischen Beispielen, wie unser Zuhause zu einem harmonischen Ort der Balance und der Geborgenheit wird.

Und es ist es mir eine besondere und große Freude die beiden Qigong-Meister
Satoru & Kazue Suzuki
aus Japan, zum 3-Tages Workshops in Potsdam begrüßen zu dürfen. Vom 22.-24. April 2016 findet im Studio2 in der Fabrik der ERSTE von vier Basisworkshops statt. Mit Qigong lernen, die Lebensenergie „Qi“ zum Fließen zu bringen und uns somit gesund zu halten.

Mehr Informationen zu beiden Workshops findet ihr auf meiner Webseite unter:

http://interieur-feng-shui.de/?page_id=698

Dann bleibt mir nochmals zu wünschen:

EINE ENERGIEVOLLE WEIHNACHSZEIT UND EIN GUTES ANKOMMEN IM
NEUEN JAHR 2016.

4te Adventskranzidee – Christbaumdeko zum Vernaschen

„Es treibt der Wind im Winterwalde die Flockenherde wie ein Hirt
und manche Tanne ahnt wie balde sie fromm und lichterheilig wird.
Und lauscht hinaus: den weißen Wegen streckt sie die Zweige hin – bereit
und wehrt dem Wind und wächst entgegen der einen Nacht der Herrlichkeit.“
Rainer Maria Rilke

Bis wir unseren Tannenbaum aussuchen und uns zum Heiligen Abend festlich schmücken, gibt es noch den vierten Advent. Dafür habe ich euch diesmal eine einfache und genussvolle Idee mitgebracht. Wer Fan des vorweihnachtlichen Backens ist, für den habe ich hier gleich eine doppelte Inspiration. Plätzchen backen nicht nur zum Verschenken, sondern auch als Dekoration für den Weihnachtsbaum.

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Diesmal kreuzte im Vorfeld der Adventszeit eine ganz besondere Teigrolle (oder „ Nudelholz“, wie meine Omi dazu früher sagte) meinen Weg. Ich bin so verliebt in meine neue gravierte Teigrolle, dass ich backe was das Zeug hält und Plätzchenteig suche, der nicht klebt und bei dem das Motiv auch nach dem Backen, noch gut sichtbar bleibt. Ich habe mich für ein Frühlingsmotiv entschieden, nicht nur weil ich das ganze Jahr gern Kekse zum Latte Macchiato genieße, sondern weil mir der Bruch so gut gefällt. Schmetterling, Herzchen und frühlingshafte Ranken auf Weihnachtsplätzchen, warum auch nicht?

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Es gibt wirklich viele Rezepte und die Lebkuchenkekse mit Honig, die ich euch hier vorstellen möchte, eignen sich sehr gut wenn man die gravierte Teigrolle benutzen möchte. Zu beziehen ist diese mit vielen anderen Motiven bei DaWanda. Vor dem Backen sticht man ein Loch in den Teig, damit die Plätzchen auch den Baum verzieren dürfen. Mit Zuckerschrift versehen werden sie nach dem Trocknen mit farbig frohen Bändern geschmückt, die dafür sorgen, dass die Schmuckstücke am Heiligen Abend unseren Tannenbaum zieren. Et voilà!

Hier das Rezept für die Lebkuchen Kekse mit Honig:

100g Butter
2 Eier
500 gr. Mehl
100 gr. Puderzucker
200 gr. Honig
2-3 TL Lebkuchengewürz

Die Butter in einen Topf geben und langsam zum Schmelzen bringen. Dann den Honig einrühren und kurz zum Kochen bringen. Den Topf mit der Honigbutter von der Herdplatte ziehen und 10 min abkühlen lassen. In einer großen Schüssel die Eier mit dem Puderzucker verrühren und im Anschluss daran die Butter mit Honig hinzugeben.

Das Mehl zusammen mit dem Lebkuchengewürz einsieben und in die Buttermischung unterrühren und einen Teig herstellen. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Man kann den Teig auch sehr gut bereits am Vortag anfertigen und über Nacht im Kühlschrank lassen.

Danach den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 3mm dick ausrollen und Figuren ausstechen. Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und ungefähr 30 Minuten kalt stellen. Danach im vorgeheizten Backofen bei Ober-Unterhitze 180 Grad ca. 8-10 min. goldgelb backen.

Advent4_03

Ich wünsche euch einen traumhaften und zuckersüßen 4ten Advent und viel Spaß beim Backen und Dekorieren des Weihnachtsbaumes.

Eure Nicole