5 Tipps für einen erholsamen Schlaf

Am Ende eines jeden Tages umhüllt sie uns wie ein dunkler Mantel…..die Nacht!
Sie bricht herein wenn sich die Erdhalbkugel, auf der wir leben, von der Sonne abwendet. Wir bereiten uns vor, zu Bett zu gehen und hoffen auf einen erholsamen Schlaf. Jedoch gibt es viele Menschen mit unruhigem Schlaf. Sie erwachen in der Nacht und haben Schwierigkeiten erneut einschlafen. Da wir ein Drittel unseres Lebens im Schlaf verbringen, sollte dieser so erholsam wie möglich sein, um uns neue Energien für den nächsten Morgen zu bringen.

Unser Schlafzimmer ist ein ganz besonderer Ort, dem wir unsere ganze Aufmerksamkeit schenken sollten. Im Feng Shui existieren ein paar goldene Regeln, wie man sein Schlafzimmer gestalten kann, um erholsamen Schlaf zu finden.

Hier meine 5 Tipps für einen erholsamen Schlaf:

1. Nichts unter dem Bett lagern

Das Schlafzimmer sollte ein Raum der Ruhe sein und diese auch ausstrahlen. Auch der Platz unter dem Bett gehört dazu. Gern wird er benutzt um Dinge zu verstauen, wie Gepäcktaschen, Kartons, Schuhe etc. Diese Gegenstände blockieren unser Gefühl der Erdung. Für einen optimalen Schlaf sollte der Raum unter uns frei sein, damit das Qi, (die Energie) gleichmäßig während der Nacht fließen kann.

2. Zugang von beiden Seiten

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Position des Bettes. Als Schutz ist es ideal, wenn das Kopfende des Bettes an einer Wand steht. Der Zugang zum Bett sollte von beiden Seiten aus möglich sein. In kleinen Zimmern stellt dies eine Herausforderung dar. Schnell sind wir geneigt eine Seite des Bettes an die Wand zu schieben, was dazu  führt, dass die Energien blockiert werden.

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3. Umgebe dich mit gemütlichen Farben

Nimm Abstand davon die Wände deines Schlafzimmers großflächig mit Farben wie Rot oder Orange zu gestalten. Aktive Farben verleihen deinem Körper Antrieb und halten dich davon ab, zur Ruhe zu kommen. Eine bessere Wahl sind Weiß, Creme, Grau und alle Pastellfarben. Muster und Streifen sind erlaubt wenn sie in dezenten Farben gehalten sind. Letztendlich solltest du dich in deinem Schlafzimmer wie in einer Oase fühlen, daher wähle Farben die dich persönlich ansprechen.

4. Entferne Spiegel oder verhülle diese während der Nacht

Spiegel können kleine Räume visuell vergrößern. Sie können jedoch auch einen erschöpfenden Effekt haben, wenn sie nahe einem Bett angebracht sind oder dieses spiegeln. Möchtest du nicht auf einen Spiegel verzichten, so achte darauf, dass dein Bett nicht gespiegelt wird und während der Nacht mit Stoff abgehangen ist.

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5.  Vermeiden von Elektrosmog

Dieser fünfte Tipp sollte eigentlich an erster Stelle stehen, da er so wichtig ist! Aber leider haben in unserer hoch-technologischen Welt die Belastungen durch hochfrequente Strahlungen immer mehr zugenommen.  Wir können dem Elektrosmog während des Tages nicht aus dem Weg gehen, daher ist es umso wichtiger, dass wir acht Stunden in der Nacht auf einer Fläche von 2qm keiner Belastung durch hoch- und niederfrequenter Strahlung ausgesetzt sind. Dies bedeutet, dass kein Fernsehgerät, Handy, Radiowecker oder Computer ins Schlafzimmer gehören. Auch Nachtischlampen die direkt am Kopfende stehen, sind Quellen elektrischer und magnetischer Felder, die den gesunden Schlaf  beeinträchtigen. Um dies zu vermeiden, kann ein Netzfreischalter in der Elektrounterverteilung eingebaut werden, der den Strom im Schlafzimmer unterbricht.

Dies sind meine 5 Tipps für euch. Wenn ihr noch mehr über gesundes Wohnen erfahren wollt, besucht doch meinen Feng Shui Workshop im Oktober.

Eure Nicole

Qigong…liegt in der Luft

Der April ist so schnell verflogen, dass es mir vorkommt, als sei es erst gestern gewesen, dass die japanischen Meister Satoru & Kazue Suzuki in Potsdam waren. An drei tollen Tagen haben sie uns eine ganz besondere Art des japanischen Qigong näher gebracht. Rückblickend und mit voller positiver Energie (Qi) angefüllt, zieht es mich nun an den Schreibtisch, um zu erklären, was diese Erfahrung mit mir gemacht hat.

Was ist es, was uns antreibt, eine uns noch fremde Art der körperlichen Übung zu erlernen? Neugierde, körperliche Unzulänglichkeiten, die man nun endlich mal vertreiben möchte oder beides? Bei mir war es beides. Vor zwei Jahren buchte ich meinen ersten Qigong-Kurs. Seit dem bin ich begeistert, wie das Zusammenspiel von langsamen Bewegungen und der richtigen Atmung, das „Qi“ (die Energie) in meinem Körper aktiviert. Als Feng Shui Beraterin weiß ich, wie schwierig es ist, in unserer westlichen Kultur zu verstehen, dass es Energien gibt, die in uns und um uns herum sind und das diese auch durch Blockaden am Fließen gehindert werden können.

Mein Einstieg in die Welt des Qigong begann, wie gesagt, vor zwei Jahren, mit sehr einfachen Bewegungen, die ich nach einiger Zeit sehr gut beherrschte. Es war ein Mix aus Thai Qi und Qigong und war dem traditionellen chinesischen Qigong angelehnt.  Um so überraschter war ich, als Meister Satoru am ersten Tag unseres 3-Tage Workshops in den seitlichen Spagat ging und uns auffordert es ihm nachzumachen. Qigong hatte ich bisher überhaupt nicht mit großer Flexibilität in Zusammenhang gebracht, aber nun wurde ich eines besseren belehrt.

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Mit den „Dou-In“ Übungen (Dehnungsübungen) beginnt jede Qigongstunde. „Dou-In“ soll den Körper flexibel machen und erleichtert somit die Aufnahme des „Qi“.  Ziel ist es, sich bei den Dehnungen auf die Körperteile zu konzentrieren, die angespannt sind und gelockert werden sollen. Großmeister  Yoshio Arai hat 40 Jahre lang uralte Qigong Methoden erforscht und trainiert und daraus dann seinen eigene Qigong Methode entwickelt. Die „A-Ray Style Chu Shin Qigong“  Methode hat mittlerweile in Japan viele Anhänger und Großmeister Arai verkörpert mit seiner eigenen großen Flexibilität, dass es möglich ist,  sich mit Qigong gesund und fit zu halten, auch mit 86 Jahren.

Es wird sicherlich einige Zeit dauern, bis ich die Steifheit meines Körpers überwunden habe. Aber schon nach zwei Wochen täglichen Übens von 10 min am Morgen und 10 min am Abend verspüre ich einen kleinen Erfolg und die Dehnungsübungen sind nicht mehr ganz so unangenehm. Danach fällt mir die „Chu Shin Dance“ Übung und die       „Hachi Dan Kin“ Übung gleich viel leichter.

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Das schöne an den Qigong Übungen ist, dass man sie auch alle im Freien ausüben kann und nicht viel Platz dafür benötigt. Wir hatten Glück und die Aprilsonne war am ersten Tag so angenehm warm, dass wir die „ Hachi Dan Kin“ (Hachi Dan=die Achte) im Freien vor unserem Studio üben konnten. Diese acht aufeinander folgenden Bewegungen stimulieren die unterschiedlichsten Meridiane im Körper. Im Zusammenhang mit der „ Tanden Atmung“ wirken sie noch effektvoller. Die Tanden Atmung nimmt übrigens eine besondere Stellung im „ A-Ray Style Chu Shin Qigong“ ein.
Bei der Tanden Atmung (Bauchatmung) nimmt man am besten eine liegende Position ein und atmet durch die Nase 7 sec. ein, dann wird der Atem für 3 sec. gehalten und wieder 7 sec. durch die Nase ausgeatmet und noch mal 3 sec. gehalten. Dabei produziert man durch die Auf- und Ab Bewegung des Zwerchfells das „Qi“ (die Energie). Das Tanden ist übrigens die Gegend am Unterbauch unter dem Bauchnabel.

Für alle, die im April nicht am ersten Qigong-Workshop teilnehmen konnten, gibt es die Möglichkeit beim 2ten Workshop, der bereits im November diesen Jahres stattfindet, einzusteigen. Auf meiner Webseite könnt ihr unter Workshops den Termin und alle wichtigen Informationen erfahren. Ich freue mich schon die „ alten“ Teilnehmer wieder zutreffen und die „neuen“ begrüßen zu können. Bis dahin wünsche ich euch einen wunderbaren Sommer.

Eure Nicole