5 Tipps für einen erholsamen Schlaf

Am Ende eines jeden Tages umhüllt sie uns wie ein dunkler Mantel…..die Nacht!
Sie bricht herein wenn sich die Erdhalbkugel, auf der wir leben, von der Sonne abwendet. Wir bereiten uns vor, zu Bett zu gehen und hoffen auf einen erholsamen Schlaf. Jedoch gibt es viele Menschen mit unruhigem Schlaf. Sie erwachen in der Nacht und haben Schwierigkeiten erneut einschlafen. Da wir ein Drittel unseres Lebens im Schlaf verbringen, sollte dieser so erholsam wie möglich sein, um uns neue Energien für den nächsten Morgen zu bringen.

Unser Schlafzimmer ist ein ganz besonderer Ort, dem wir unsere ganze Aufmerksamkeit schenken sollten. Im Feng Shui existieren ein paar goldene Regeln, wie man sein Schlafzimmer gestalten kann, um erholsamen Schlaf zu finden.

Hier meine 5 Tipps für einen erholsamen Schlaf:

1. Nichts unter dem Bett lagern

Das Schlafzimmer sollte ein Raum der Ruhe sein und diese auch ausstrahlen. Auch der Platz unter dem Bett gehört dazu. Gern wird er benutzt um Dinge zu verstauen, wie Gepäcktaschen, Kartons, Schuhe etc. Diese Gegenstände blockieren unser Gefühl der Erdung. Für einen optimalen Schlaf sollte der Raum unter uns frei sein, damit das Qi, (die Energie) gleichmäßig während der Nacht fließen kann.

2. Zugang von beiden Seiten

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Position des Bettes. Als Schutz ist es ideal, wenn das Kopfende des Bettes an einer Wand steht. Der Zugang zum Bett sollte von beiden Seiten aus möglich sein. In kleinen Zimmern stellt dies eine Herausforderung dar. Schnell sind wir geneigt eine Seite des Bettes an die Wand zu schieben, was dazu  führt, dass die Energien blockiert werden.

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3. Umgebe dich mit gemütlichen Farben

Nimm Abstand davon die Wände deines Schlafzimmers großflächig mit Farben wie Rot oder Orange zu gestalten. Aktive Farben verleihen deinem Körper Antrieb und halten dich davon ab, zur Ruhe zu kommen. Eine bessere Wahl sind Weiß, Creme, Grau und alle Pastellfarben. Muster und Streifen sind erlaubt wenn sie in dezenten Farben gehalten sind. Letztendlich solltest du dich in deinem Schlafzimmer wie in einer Oase fühlen, daher wähle Farben die dich persönlich ansprechen.

4. Entferne Spiegel oder verhülle diese während der Nacht

Spiegel können kleine Räume visuell vergrößern. Sie können jedoch auch einen erschöpfenden Effekt haben, wenn sie nahe einem Bett angebracht sind oder dieses spiegeln. Möchtest du nicht auf einen Spiegel verzichten, so achte darauf, dass dein Bett nicht gespiegelt wird und während der Nacht mit Stoff abgehangen ist.

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5.  Vermeiden von Elektrosmog

Dieser fünfte Tipp sollte eigentlich an erster Stelle stehen, da er so wichtig ist! Aber leider haben in unserer hoch-technologischen Welt die Belastungen durch hochfrequente Strahlungen immer mehr zugenommen.  Wir können dem Elektrosmog während des Tages nicht aus dem Weg gehen, daher ist es umso wichtiger, dass wir acht Stunden in der Nacht auf einer Fläche von 2qm keiner Belastung durch hoch- und niederfrequenter Strahlung ausgesetzt sind. Dies bedeutet, dass kein Fernsehgerät, Handy, Radiowecker oder Computer ins Schlafzimmer gehören. Auch Nachtischlampen die direkt am Kopfende stehen, sind Quellen elektrischer und magnetischer Felder, die den gesunden Schlaf  beeinträchtigen. Um dies zu vermeiden, kann ein Netzfreischalter in der Elektrounterverteilung eingebaut werden, der den Strom im Schlafzimmer unterbricht.

Dies sind meine 5 Tipps für euch. Wenn ihr noch mehr über gesundes Wohnen erfahren wollt, besucht doch meinen Feng Shui Workshop im Oktober.

Eure Nicole

Qigong…liegt in der Luft

Der April ist so schnell verflogen, dass es mir vorkommt, als sei es erst gestern gewesen, dass die japanischen Meister Satoru & Kazue Suzuki in Potsdam waren. An drei tollen Tagen haben sie uns eine ganz besondere Art des japanischen Qigong näher gebracht. Rückblickend und mit voller positiver Energie (Qi) angefüllt, zieht es mich nun an den Schreibtisch, um zu erklären, was diese Erfahrung mit mir gemacht hat.

Was ist es, was uns antreibt, eine uns noch fremde Art der körperlichen Übung zu erlernen? Neugierde, körperliche Unzulänglichkeiten, die man nun endlich mal vertreiben möchte oder beides? Bei mir war es beides. Vor zwei Jahren buchte ich meinen ersten Qigong-Kurs. Seit dem bin ich begeistert, wie das Zusammenspiel von langsamen Bewegungen und der richtigen Atmung, das „Qi“ (die Energie) in meinem Körper aktiviert. Als Feng Shui Beraterin weiß ich, wie schwierig es ist, in unserer westlichen Kultur zu verstehen, dass es Energien gibt, die in uns und um uns herum sind und das diese auch durch Blockaden am Fließen gehindert werden können.

Mein Einstieg in die Welt des Qigong begann, wie gesagt, vor zwei Jahren, mit sehr einfachen Bewegungen, die ich nach einiger Zeit sehr gut beherrschte. Es war ein Mix aus Thai Qi und Qigong und war dem traditionellen chinesischen Qigong angelehnt.  Um so überraschter war ich, als Meister Satoru am ersten Tag unseres 3-Tage Workshops in den seitlichen Spagat ging und uns auffordert es ihm nachzumachen. Qigong hatte ich bisher überhaupt nicht mit großer Flexibilität in Zusammenhang gebracht, aber nun wurde ich eines besseren belehrt.

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Mit den „Dou-In“ Übungen (Dehnungsübungen) beginnt jede Qigongstunde. „Dou-In“ soll den Körper flexibel machen und erleichtert somit die Aufnahme des „Qi“.  Ziel ist es, sich bei den Dehnungen auf die Körperteile zu konzentrieren, die angespannt sind und gelockert werden sollen. Großmeister  Yoshio Arai hat 40 Jahre lang uralte Qigong Methoden erforscht und trainiert und daraus dann seinen eigene Qigong Methode entwickelt. Die „A-Ray Style Chu Shin Qigong“  Methode hat mittlerweile in Japan viele Anhänger und Großmeister Arai verkörpert mit seiner eigenen großen Flexibilität, dass es möglich ist,  sich mit Qigong gesund und fit zu halten, auch mit 86 Jahren.

Es wird sicherlich einige Zeit dauern, bis ich die Steifheit meines Körpers überwunden habe. Aber schon nach zwei Wochen täglichen Übens von 10 min am Morgen und 10 min am Abend verspüre ich einen kleinen Erfolg und die Dehnungsübungen sind nicht mehr ganz so unangenehm. Danach fällt mir die „Chu Shin Dance“ Übung und die       „Hachi Dan Kin“ Übung gleich viel leichter.

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Das schöne an den Qigong Übungen ist, dass man sie auch alle im Freien ausüben kann und nicht viel Platz dafür benötigt. Wir hatten Glück und die Aprilsonne war am ersten Tag so angenehm warm, dass wir die „ Hachi Dan Kin“ (Hachi Dan=die Achte) im Freien vor unserem Studio üben konnten. Diese acht aufeinander folgenden Bewegungen stimulieren die unterschiedlichsten Meridiane im Körper. Im Zusammenhang mit der „ Tanden Atmung“ wirken sie noch effektvoller. Die Tanden Atmung nimmt übrigens eine besondere Stellung im „ A-Ray Style Chu Shin Qigong“ ein.
Bei der Tanden Atmung (Bauchatmung) nimmt man am besten eine liegende Position ein und atmet durch die Nase 7 sec. ein, dann wird der Atem für 3 sec. gehalten und wieder 7 sec. durch die Nase ausgeatmet und noch mal 3 sec. gehalten. Dabei produziert man durch die Auf- und Ab Bewegung des Zwerchfells das „Qi“ (die Energie). Das Tanden ist übrigens die Gegend am Unterbauch unter dem Bauchnabel.

Für alle, die im April nicht am ersten Qigong-Workshop teilnehmen konnten, gibt es die Möglichkeit beim 2ten Workshop, der bereits im November diesen Jahres stattfindet, einzusteigen. Auf meiner Webseite könnt ihr unter Workshops den Termin und alle wichtigen Informationen erfahren. Ich freue mich schon die „ alten“ Teilnehmer wieder zutreffen und die „neuen“ begrüßen zu können. Bis dahin wünsche ich euch einen wunderbaren Sommer.

Eure Nicole

Kochen mit Gosha

Aufgepasst…, ihr Freunde der leichten und super leckeren Küche! Heute verlasse ich bewußt mein Terrain der Innenarchitektur und des Feng Shui´s und stelle euch eine Wahl-Potsdamerin vor, die ein ganz besonderes Studio betreibt. Gosha Nagashima lebt und arbeitet seit 9 Jahren in Potsdam und hat ihr wunderbares Studio in einer wunderhübschen Remise auf dem Hinterhof der Dortustraße 55.
Gosha ist Malerin, Grafikerin, Keramikerin und arbeitet nicht nur mit Ölfarben auf Leinwänden, sondern bemalt vor allem auch Glas und Porzellan.
Ihre kleinen und großen Windlichter sind begehrte Liebhaberstücke bei Sammlern im In- und Ausland. Man kann sie in ihrem Studio bewundern und auch gleich von dort mit nach Hause nehmen. Gosha studierte in Japan Kunst und hat viele Jahre dort gelebt, wodurch ihr besonders die Landesküche ans Herz wuchs. In Tokio traf sie sich regelmäßig mit Freunden zum gemeinsamen Kochen. Nun möchte sie diese schöne Tradition in Potsdam wieder aufleben lassen und hat deshalb beschlossen jeden Donnerstag ab 18 Uhr in ihrer Studioküche zum japanischen Kochevent einzuladen.

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Betritt man das gemütliche Studio, in dem ihre bemalten Windlichter warmes Licht verbreiten, begrüßt Gosha ihre Gäste erst einmal mit einer Tasse grünen Tees. Während wir genüsslich unseren Tee trinken, erzählt sie, welche verschiedenen kleinen Gerichte wir an diesem Abend gemeinsam kochen werden. Auf dem Speiseplan stehen: warmer japanischer Kartoffelsalat, Dropped-Egg Suppe, Tofu mit Sesampaste und als Süßspeise Süßkartoffel im Zitronensud.

Wir beginnen damit Gemüse zu schneiden und lernen eine interessante Methode kennen, wie in Japan Kartoffeln geschnitten werden. Nach jedem Schneiden wird die Kartoffel so gedreht, dass am Ende jedes Stück die ungefähre Form eines Diamanten hat. Das musste ich ein wenig üben, zugegebener Maßen…
Während die Süßkartoffeln vor sich hin köcheln wird mit dem nächsten Gericht begonnen. Die Gerichte sind alle nicht kompliziert und da die japanische Küche makrobiotisch ist auch noch sehr gesund. Während des Kochens kann man die Rezepte gut mitschreiben und erfährt so ganz nebenbei Kochtricks und Informationen zu den japanischen Produkten, die Verwendung finden.
Jedes Gericht wird nach Fertigstellung in wunderschöne, selbstgemachte Keramikschüsseln gefüllt. Da in Japan Mahlzeiten lauwarm gegessen werden, ist Eile bei der Fertigstellung nicht nötig.

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Und hier ein Rezept für euch zum Nachkochen.

 Warmer japanischer Kartoffelsalat

Zutaten für 2-3 Personen: 250g kleine Kartoffeln mit roter Schale (Laura), 3 EL Sojasoße, 3 EL Reisessig (Mizkan) 1 EL Zucker, 1 große Gemüsezwiebel, 3 EL Distel-Öl, Prise Salz und Pfeffer, Dill zum Garnieren

So wird’s gemacht:

Kartoffeln unter fließendem Wasser spülen und quer in Stücke schneiden so dass eine Diamantenform entsteht. Für die Soße in folgender Reihenfolge alles in einen Mixer geben. Sojasoße, Reisessig, Zucker, geriebene Gemüsezwiebel, Salz und Pfeffer. Dann alles mixen und zum Schluss das Distel-Öl dazugeben und nur noch ganz kurz verrühren.
Die fertigen Kartoffel abgießen und in eine Schüssel geben. Die Soße darüber verteilen und mit geschnittenem Dill verzieren. Voilà, es ist angerichtet und schmeckt vorzüglich.

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Ein Kochevent bei Gosha ist eine schöne Geburtstagsüberraschung für einen lieben Menschen. Ich habe es selbst ausprobiert und kann euch sagen, dass das Geschenk super ankam! Viel Spaß beim Kochen und bei eurem nächsten Besuch bei Gosha. Vielleicht berichtet ihr mir davon. Es würde mich freuen!

Eure Nicole

Happy Birthday to: The District Six Store

Ich liebe diese kleinen Designerläden in Berlin, in denen es so viel zu stöbern und zu entdecken gibt. Wenn ihr, so wie ich, ein Designjunkie seid, werdet ihr den kleinen Concept Store in der Graefestraße 80 in Berlin-Kreuzberg lieben. Ursprünglich gab es diesen nur als Onlineshop, doch im März 2015  eröffnete in Kreuzberg, nahe der U-Bahnstation Schönleinstrasse ein realer Laden. Der richtige Zeitpunkt also nach einem Jahr Bestehen, alles Gute für die weitere Zukunft zu wünschen und euch diesen kleinen Laden endlich einmal vorzustellen.

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Die Besonderheit ist, dass es im The District Six Store ausschließlich Produkte aus Südafrika zu kaufen gibt. Das Angebot erstreckt sich über hochwertige Wohnaccessoires, Taschen, Schmuck, bis hin zu Kunstgegenständen und Grafiken. Alle Produkte wurden von jungen südafrikanischen Designern entworfen und werden auch im eigenen Land  produziert. Diese Produkte haben ihren ganz eigenen Charme, aus einer Kombination typischer afrikanischer Elemente, Mustern und leuchtenden Farben, sowie natürlichen und hochwertigen Materialien.

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Geschnitzte Holzfiguren und Perlenketten sucht man vergebens im District Six Store, denn das Bild vom jungen Südafrika nach der Zeit der Apartheit zeigt sich hier in Berlin eher modern, selbstbewusst und trotzdem verbunden mit ihren traditionellen Wurzeln. Im Schmuckdesign spiegelt sich die Afrikanische Tradition am meisten wieder, aber auch in den Stoffmustern kann man den Hauch von Afrika erkennen.
Hier wird den unbekannten jungen Designern eine Plattform geboten.

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In diesem wunderschönen kleinen Laden kann man herrlich nach Geschenken stöbern und mit der Verkäuferin Tara, die aus Südafrika stammt, sehr nett über die einzelnen Produkte plaudern. Die kleinen und größeren Grafiken sind wunderschön und könnten die eigene Galerie zu Hause passend erweitern. Übrigens, der Name des Ladens wurde nach dem bekannten Viertel in Kapstadt benannt, das bis 1960 multikulturelles Zentrum war. Hier lebten vor der Zeit der Apartheit, Hafenarbeiter, Musiker, Künstler und Händler zusammen. Die Besitzerin Caroline Adam beschreibt auf der Webseite sehr schön ihre Ambition für das Ladengeschäft im Graefekiez: „Wir zeigen Genuss, Kunst, Kultur und Landschaft, denn wir möchten dazu anregen, Südafrika mit offenen Augen und frei von Vorurteilen oder Ängsten zu bereisen. Und wir möchten zeigen,
was wir so lieben. “

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Eine schöne Botschaft, wie ich finde. Schaut einfach mal vorbei im District Six Store und lasst euch entführen in die kleine Designwelt des modernen Südafrikas.
Es lohnt sich!
Eure Nicole

Die neuen Trendfarben 2016 von Pantone

Farben haben eine enorme Wirkung auf unser Wohlbefinden. Jeder von uns kann „erfühlen“ wie sich ein roter Pulli im Gegensatz zu einem weißen trägt. Auch in unseren Wohnungen bewirken wir viel mit Farben. Mit Rot und Orange aktivieren wir die Energien dort, wo wir sie benötigen. Und in einem Raum, in dem wir Ruhe suchen, wirken helle und Pastellfarben eher beruhigend. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass alljährlich Farbtrends bestimmt werden, die besonders in den Bereichen Mode, Kosmetik und Lifestyle zum Tragen kommen. Eine Vorreiterrolle spielt dabei das US-amerikanische Pantone Color Institute, welches zum Ende eines jeden Jahres die Trendfarbe des neuen Jahres kürt. 2016 wurden zum ersten Mal zwei Farben als Trend erwählt: Rose Quartz und Serenity.

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Rose Quartz ist ein warmer Rosé-Ton, der ins Altrosa geht und sanft, gelassen und unglaublich leicht wirkt. Dabei habe ich unmittelbar das zarte durchscheinende Rosa von Blütenblättern oder das Rosa eines zarten Sonnenuntergangs vor Augen. Ein Sonnenuntergang stand vielleicht auch Pate für den zweiten Pantone Trendsetter Serenity: dieser Farbton erinnert mich an die Blaue Stunde, an die Zeit der Dämmerung zwischen Sonnenuntergang und der Dunkelheit. Jene Zeit, in der die Welt in zarte Blautöne gehüllt wird. Serenity ist ebenso leicht, feminin, gelassen und unbeschwert wie Rose Quartz. In diesem Jahr scheint Pantone bei der Farbwahl den Zeitgeist exakt getroffen zu haben.
Rosa und Blau, ein himmlischer Kontrast mit viel Harmonie. Darum ging es bei der diesjährigen Wahl zur Trendfarbe, wie die geschäftsführende Direktorin des Pantone Color Institute, Leatrice Eiseman verrät:  „Da unsere Kultur immer noch mit so viel Unsicherheit behaftet ist, sehnen wir uns immer wieder nach diesen weicheren Farbtönen, die ein Gefühl der Ruhe und Entspannung bieten.“

Diese Ruhe und Entspannung können wir in unsere eigenen vier Wände einladen, indem wir Wandfarben, Accessoires oder Möbel beider Farben kombinieren. Wie gefällt euch dieses Sofa in Rosa kombiniert mit einer etwas dunkleren rosafarbenen Wandfarbe und als Kontrast ein kleiner blauer Sekretär? Ich bin von der Farbkombination begeistert.
Und ganz zum Schluss habe ich für alle diejenigen, die die Begeisterung an dieser Farbkombination teilen, eine Idee für das Osterfest. Dieses Mal habe ich meine Ostereier mit Pastellfarben gefärbt und zwar in… ganz genau, Rosa und Blau…

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Eigentlich sind sie zum Essen fast zu schade oder was meint ihr? Ich wünsche euch allen ein wunderbares Osterfest und viel Spaß beim Füllen des Osternestes.

Eure Nicole

Gartenkunst in China

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Es ist Anfang März: Wir warten sehnsüchtig auf den Frühling, um in unseren Gärten zu pflanzen und zu werkeln und uns im Sommer an der blühenden Pracht zu erfreuen. Im Moment scheint es jedoch, dass wir nur träumen dürfen vom Duft unserer Gärten und vom taufrischen Gras unter unseren nackten Füßen.

Daher entführe ich euch heute zum Träumen in einen Garten nach Suzhou in China. Die Stadt liegt ca. 80 km von Shanghai entfernt und war dank der Seidenindustrie einst die reichste des Landes. Begünstigt durch ihre strategisch gute Lage zu vielen Kanälen hat sie ihren Charme trotz großer baulicher Veränderungen in der kommunistischen Ära nicht verloren. Tausende von Touristen begeben sich jedes Jahr nach Suzhou, um vor allem ihre Gärten zu bewundern.

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Früher war in Suzhou das Bildungsniveau sehr hoch. Viele kaiserliche Beamte setzen sich hier zur Ruhe und verbrachten den wohl-verdienten Lebensabend in ihren Gärten. Der chinesische Garten an sich ist gedacht als ein Abbild der Erde im Kleinformat. Hügel und kleine Berge, Seen und Teiche bilden die Vegetation ab, in deren harmonisches Gefüge sich der Mensch eingliedert. Dieses Gestaltungsprinzip aus Natur und Architektur findet in der chinesischen Gartenkunst ihr meisterliches Zusammenspiel. Kleine Pavillons gewähren dabei Ein- und Ausblicke in die Natur.

Mein absoluter Favorit ist der „Garten des Meisters der Netze“. Er ist sehr klein, jedoch einer der besterhaltenen Gartenanlagen in Suzhou. Angelegt im 12.Jh, verwahrloste er später, bis er dann im 18.Jh von einem pensionierten Beamten restauriert und als Alterssitz genutzt wurde. Der Überlieferung nach hatte sich dieser Pensionär dem Angeln verschrieben und verhalf dem Garten so zu seinem poetischen Namen.

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Man betritt ihn durch das Wohnhaus, von dem ein Weg nach links im Uhrzeigersinn durch die Anlage führt. Der Garten ist mit den angrenzenden Pavillons so perfekt angelegt, dass man einen viel größeren Eindruck vom Garten erhält. Die weiße Fassade des Haupthauses spiegelt sich im Teich wider, über den eine kleine uralte Brücke hinwegführt. Trotz der vielen Touristen herrscht dort eine friedliche Stille und ich bin entzückt von einem Besucher der tief und fest an einem Pfeiler lehnt und schläft.

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Die große Faszination der asiatischen Gartenkunst hat auch bei uns in Europa dazu geführt, dass immer mehr private Gärten nach diesem harmonischen Prinzip gestaltet werden. Das Onlinemagazin homify, welches rund um die Themen Architektur, Innenarchitektur, aber auch Außenräume berichtet, präsentiert seinen Lesern für alle Bereiche des Wohnens eindrucksvolle Expertenbeispiele.
homify dient dem Interessierten zum einem als Inspirationsquelle und fungiert gleichzeitig auch als Expertenplattform. Also, solltet ihr jetzt Lust verspüren euren Garten in diesem Jahr neu zu gestalten, schaut doch mal bei der Gartensektion von homify vorbei und lasst euch von den vielen Beispielen inspirieren.

Ich wünsche uns allen einen zauberhaften Frühling. Eure Nicole

 

Im Vorüber gehen: Die Seerose

Wer schon darauf gewartet hatte, wieder einen Beitrag von Thomas Sander auf meinem Blog lesen zu können, wird sich heute freuen. Diesmal schreibt er ganz Gedankenverloren über den letzten Sommer und einem Kleinod an der Havelbucht.
Viel Vergnügen und träumt schon mal vom nächsten Sommer.

Wenn Homo gastronomicus sich irgendwo im Freien niederlässt, dann darf er sich zumindest in unseren Breiten sicher sein, dass sich Passer domesticus dazugesellt. Er, der Gemeine Haussperling, den wir noch gemeiner als Spatz kennen, gilt als „Kulturfolger“ des Menschen, folgt also dem, was Mensch für Kultur hält und betreibt. Zum Beispiel Essen gehen. Und weil der Spatz nicht nur ein munterer und lärmiger Zeitgenosse ist, sondern auch ein sehr geselliger, taucht er so gut wie nie allein auf, sondern hat seine Kumpane immer im Schlepptau. Hüpfend, den Kopf ruckartig zur Seite legend, sich aufplusternd und blitzschnell, wenn’s drauf ankommt, geht seine Jagd über den Holzrost zu Füßen auf die niedrige Mauer neben dem Tisch, von dort auf eine Stuhllehne und, wenn man nicht aufpasst… Aber ich passe auf, und mit einer Handbewegung, die auch von einem Spatzen nicht als Einladung missverstanden werden kann, habe ich den schlauen kleinen Federball davongescheucht – und zwar genau einen Meter weiter. Ich behalte dich genau im Auge, denke ich und weiß, dass er das auch denkt.

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Ich blicke hinüber zur Moschee, diesem gestreiften Unikum am anderen Ende der Neustädter Havelbucht. Persius hat sie Anfang der 1840er Jahre als Dampfmaschinenhaus für Friedrich Wilhelm IV. gebaut, der nichts gegen die Segnungen der Industriellen Revolution hatte, solange sie sich nur hübsch verpacken ließen. In diesem Fall und mal zur Abwechslung im maurischen Stil mit einem Schornstein als Minarett. Offenbar gelang diese Camouflage so gut, dass, so habe ich mir sagen lassen, noch in jüngster Zeit einige Muslime zur Havel gepilgert seien, um in der Moschee ihr Freitagsgebet zu verrichten. Ich finde den Irrtum nur zu verständlich, denn schon lange weht keine Rauchfahne mehr aus dem Minarett. Und nichts ist mehr über die Bucht hinweg zu hören vom rhythmischen Schnaufen und Stampfen einer Zweizylinder-Dampfmaschine von Borsig mit 82-PS. Schade eigentlich, denn ich mag Dampfmaschinen und war schon als Kind von den Qualmrössern auf dem heimischen Bahnhof fasziniert. Und schade auch, dass die Schlösserstiftung nun aus Spargründen beschlossen hat, neben anderen Objekten die Havelmoschee das Jahr über geschlossen zu halten. Zugegeben: In all der Zeit, seit ich in Potsdam wohne, habe ich es nur ein einziges Mal geschafft, hinter die Kulisse zu blicken. Für uns Besucher wurde damals als Höhepunkt der Führung die Maschine in Gang gesetzt und wir alle legten unseren Kopf in den Nacken, um auf den hoch über uns rotierenden Fliehkraftregler zu starren. Darauf hockte ein kleiner goldener Adler und drehte sich flink im Kreis. Tolle Aussicht, meinte jemand neben mir. Blödsinn, dachte ich, wenn ich nur hingucke, wird mir schon schlecht.

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Die Regionalbahn aus Richtung Magdeburg rauscht soeben wie ein roter Pfeil über die Eisenbahnbrücke zu den Planitz-Inseln hinüber. Einst konnte man hier ungehindert über die Bucht nach Hermannswerder blicken, doch 1845 hat der schon besagte König, den man später den Romantiker auf den Thron nannte und der sich zeitlebens um die Potsdamer Kulturlandschaft bemühte, die Streckenführung südlich des Lustgartens bestimmt, also über die Havelbucht hinweg, und ein Jahr später fuhr hier der erste Zug. Die heutige Bogenbrücke stammt übrigens von 1995. Ihre Vorgängerin wurde 90 Jahre alt und hat zwei Weltkriege überstanden, mal sehen, wie lange es die neue macht.
Um mich herum sehr viel Betrieb, klapperndes Besteck, klirrende Gläser, Stimmengewirr, Vogelgezwitscher und der gelegentliche Ruf nach dem Kellner. Die Sonne scheint warm auf die Terrasse und ich atme den kühlen Duft der Havel. Mein Blick geht hinauf zum elegant gebogenen Dach dieses kleinen Pavillons, der „Seerose“ heißt, und ich versuche mich daran zu erinnern, wie eine Seerose aussieht.

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Der Bau wurde 1983 als – wie es sehr technisch heißt – „Hyperbol-Schalenkonstruktion“ nach Entwurf des Bauingenieurs Ulrich Müther errichtet. Direktes Vorbild war das Restaurant „Los Manantiales“ in Xochimilco, einem Stadtbezirk von Mexiko-Stadt. Der spanische Name des vom „Pionier des Betonschalenbaus“ Félix Candela entworfenen und 1958 eröffneten Restaurants bedeutet „Die Quellen“; sehr passend, da der Bau direkt am Wasser steht. Etwas näher am Wasser, das hätte der „Seerose“ sicher auch gut getan, doch war der sumpfige Boden an der Havelbucht schon schwierig genug. Genau 104 Betonpfähle mussten damals für die Gründung eingerammt werden. Sehr aufwändig für einen so kleinen Bau, dessen Funktion vor allem darin lag, gleich einer Blume im Asphalt das Quadratische und Praktische des umgebenden Plattenbaus etwas aufzulockern.

In jüngster Zeit gibt’s Ärger, weil der Besitzer des jetzigen Restaurants „Seerose“, in dem es zugegebenermaßen die besten Steaks und Burger der Stadt gibt, die zur Breiten Straße gelegenen Freiflächen als Wirtschaftshof nutzt und mit einem Allerlei an Zäunen, Planen, Einhausungen und Hecken auffällig kaschiert. Da macht die Denkmalpflege nicht mit, denn der Bau ist nun mal mit seiner Blüte von acht „Hyparschalen“ auf Rundumsicht angelegt und hat daher weder eine Vorder- noch eine Rückseite. Und der Wirtschaftshof ist im wahrsten Sinne des Wortes eine recht einseitige Angelegenheit, von der „Ästhetik“ mal ganz zu schweigen. Aus dem einstigen Café wurde ein veritables Restaurant und schon ist alles zu klein.

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Jetzt sitze ich also auf der Havelseite und beobachte die Spatzen zu meinen Füßen. Rotzfrech, denke ich, und bin zugleich dankbar, dass sie noch da sind. Nicht auszudenken, sie würden uns Menschen nicht mehr folgen. Nicole, die mir gegenübersitzt, atmet tief durch: „Schön hier!“ Und ich widerspreche ihr nicht.  

Vilnius – die Verführung in Schwarz & Weiß

Oh, ich liebe sie, die kleinen unwiderstehlich leckeren Törtchen, die in Patisserien lauern. Was würde ich dafür tun, gäbe es in meiner unmittelbaren Nachbarschaft einen solchen Laden. Ich stelle mir vor, wie ich ihm jeden Samstag einen Besuch abstatten würde, um mir diese kleinen Köstlichkeiten mit nach Hause zu nehmen und natürlich würde ich eines sofort vor Ort vernaschen. Aber leider leider ist keiner dieser Läden in meiner Nähe und daher halte ich nach Ihnen Ausschau, wenn ich auf meinen Reisen in einer fremden Stadt bin. Denn es gibt nichts Schöneres als nach einem ausgiebigen Stadtbummel in einem wunderschön gestalteten Café Platz zu nehmen und kleine Köstlichkeiten zu vernaschen.

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So war es auch in Vilnius, der wunderschönen Hauptstadt Litauens, die ich zur Adventszeit besuchte. Ein langes Wochenende in einer unbekannten Stadt zu verweilen, hat auch in der kalten Jahreszeit seine Reize. Ihr ahnt es schon….wenn die Tage kürzer sind, kann man wunderbar von einem Laden in den nächsten schlendern, schöne Innenarchitektur genießen und verweilen. Auf meiner „ must see“ Liste standen zwei Patisserien, die vom litauischen Architekturbüro A01 gestaltet wurden. Der erste Laden befindet sich gleich in der unmittelbaren Nachbarschaft der berühmten „schwarzen Madonna“ von Vilnius. Vielleicht hat diese Pate gestanden für das gestalterische Konzept der Schokolaterie, denn das „ ALI“ ist ganz in Schwarz bzw. Anthrazit gehalten.

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Beim Betreten des Ladens fällt der Blick auf einen großen Tisch mit kupferfarbener Tischplatte und grazilen Metallbeinen. Dahinter befindet sich die große Kaffeemaschine an der schwarz getünchten Backsteinwand mit dem ebenso in Kupfer gehaltenen Schriftzug „ ALI“ dessen A im oberen Bereich bröckelt, als ob man von Schokolade ein Stück abbricht. Diese feinen Designnuancen sind Labsal für mein Innenarchitektenherz und lassen es höher hüpfen. Linker Hand befindet sich der Verkaufstresen mit den aufgereihten Köstlichkeiten. Möchte man seinen Espresso und Macaron nicht im Stehen einnehmen, während man darauf wartet, dass die Köstlichkeiten verpackt werden, wartet rechte Hand ein Sitzbereich. Hier hat man einen wunderbaren Überblick auf das gesamte Geschehen. Während man sich an kleinen Details erfreut, genießt man ein Eclair nach französischem Vorbild zu einem wohlduftenden Café.

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Was lag näher als den zweiten neueren „ ALI-Schokolaterie“ Laden ganz in Weiß zu gestalten. In der Panorama Shopping Mall erstrahlt er in seinem ganz und gar weißen Design sehr elegant und mondän. Obwohl ich es immer sehr gewagt finde wenn Design ganz ohne Kontraste auskommen will, finde ich die zweite Antwort von den Architekten A01 sehr gelungen und in Kombination mit dem ersten Laden gibt es natürlich keinen stärkeren Kontrast als Schwarz und Weiß. Kontraste die über Entfernungen wirken… ein interessantes Spiel.

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Aber auch der „weiße ALI“ kommt nicht ganz ohne ein Highlight aus. Ein großer Beleuchtungskörper mit vergoldetem innenseitigen Spiegel, der von der Decke hängt, bildet den Kontrast zu der weißen Ausstattung und verleiht dem Konzept seine doch warme Stimmung.

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Vilnius in der Winterzeit ist definitiv eine Reise wert und ich bin schon gespannt, welches Konzept sich die Architekten für den dritten Shop einfallen lassen.

Eure Nicole

Wohntrends von der imm Cologne 2016

Wie sieht die Zukunft des Hauses im Jahre 2016 aus?

Zum fünften Mal präsentiert die imm cologne das Projekt „Das Haus – Interiors on Stage”. Mit seinem Entwurf gibt ein jährlich neu nominierter Designer seine individuelle Antwort auf diese Frage. Auch in diesem Jahr wurde ein interessanter Beitrag dazu vorgestellt. Begleitet mich auf meinem Rundgang durch das „Haus der Zukunft“ und entdeckt weitere Highlights der diesjährigen Möbelmesse in Köln.

Das vom deutschen Produktdesigner Sebastian Herkner entworfene Haus ist anders. Luftig, offen, transluzent und  fast ohne Winkel, Ecken oder Mauern. Es ist rund wie ein Zelt und vor allem deklariert es für mich zwei Dinge: OFFENHEIT und SINNLICHKEIT.
Fast erinnert es an 1001e Nacht, jedoch sind Materialien, Farben und Formen nicht orientalisch. Sollen sie auch nicht! Dieses Haus hat eine klare und unmissverständliche Botschaft. Sie lautet: „Offenheit und Gastfreundschaft“

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Diese Offenheit wird vor allem durch die Stoffmaterialität erreicht. Verschiedene Stoffe wie Plissee, gitterartige Stoffe, Lochvorhänge oder riesige Perlen formen die einzelnen Schichten der kreisrunden Silhouette des Hauses. Manchmal hängen die Stoffe in mehreren Ebenen übereinander und verdichten sich dadurch. Andere wirken transluzent und geben einen diffusen Blick auf die Inneneinrichtung frei. Ein separater Eingang führt auf einen gerundeten Gang in das Innere des Hauses. Entlang des Ganges hängen Leuchten von KAI LINKE , die wie moderne Kronleuchter schweben.

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Das Herz des Hauses bildet der runde und abgestufte grüne Innenhof. Er erinnert mich an die Architektur von der chinesischen Hofhäuser, wo vor allem im Sommer das Wohnzimmer nach draußen erweitert wird. Hier sitzt man auf bequemen Outdoor Sesseln von DEDON und schaut in die anderen offenen Wohnbereiche wie Küche, Essbereich und Wohnzimmer.

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Beim Badezimmer der etwas anderen Art fragt man sich: „ Fliese oder nicht Fliese“ und die Antwort darauf ist sehr verblüffend und doch sehr naheliegend. SEIFE…als Wandfliese zu verwenden, finde ich einfach nur innovativ und mal ganz salopp gesagt, ABGEFAHREN. Naja, und Badewanne und Handwaschbecken von AGAPE runden den tollen Gesamteindruck natürlich zusätzlich ab.

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Nach diesem ersten tollen Erlebnis der offenen Wohnkultur ging es weiter zu den vielen anderen Messeständen, die ihre Neuheiten präsentierten. Beim Thema Licht freue ich mich immer besonders auf neue Inspirationen. Ein Besuch beim Leuchtenhersteller TOM DIXON lohnt sich immer. Farbige Glasleuchten sind im Kommen, jedoch auch die metallenen Lampen in Silber, Gold oder Kupfer sind einfach wunderschön und zeitlos.

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Leuchten aus Naturmaterialien finden weiterhin großen Anklang. Zum Beispiel die Lampenschirme von GRAYPANTS  oder die Leuchten von der dänischen Firma WATT A LAMP, die Jahr um Jahr junge dänische Designer auffordern, ihre Vorstellungen von einer schönen Leuchte zu entwickeln.

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Einen eindeutigen Trend gibt es bei den Stoffbezügen der Wohnlandschaften. Wie in den vergangenen Jahren sind Pastelltöne vorherrschend. Bei unifarbenen Stoffen wird gerne mit Mustern gearbeitet. Hier zu sehen bei einem Sofa von COR. Ob Kissen oder Sofateile – die Kombination mit einem Muster in der selbigen Farbigkeit macht die Sitzlandschaft zu einem Hinkucker.

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Besonders zu erwähnen ist die Renaissance der Tapete. Weiße Wände oder farbig gestrichene Wände sind out. Es lebe die Tapete. Hier auf der Kölnmesse vom DEUTSCHEN TAPETEN INSTITUT mit einem zweistöckigen Messestand auf den Punkt gebracht. Es war ein Farbspektakel der besonderen Art.

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An dieser Stelle ist mein Rundgang auf der diesjährigen Möbelmesse in Köln beendet. Wenn euch meine Anregungen gefallen haben, freue ich mich, wie immer, auf ein Feedback von euch.

Eure Nicole

Die 2016 Jahresenergie

Willkommen im Jahr 2016!

Was bringt uns dieses Jahr und welchen Einfluss hat die Konstellation der fünf Elemente Metall, Wasser, Holz, Feuer und Erde?

Das Jahr 2016 wird von zwei Elementen beherrscht. Das Element Yang Feuer, das auf dem Element Yang Metall Affe sitzt. In China gilt der Affe als schlau, einfallsreich, flexibel, intelligent und kreativ. Erwartet uns also im Feuer-Affen Jahr 2016 eine Zeit voller Erfindungen und Geselligkeit? Im Zyklus der Elemente schmilzt Feuer das Metall.  Da dies den kontrollierenden Zyklus darstellt, kann man davon ausgehen, dass es auch in diesem Jahr zu Konflikten kommen wird. Da aber Yang Feuer die Sonne repräsentiert, und diese Optimismus und Wärme symbolisiert, wird das Jahr 2016 weniger gewalttätig sein als die Jahre 2014 und 2015 zuvor. Diese Energie kann also dazu beitragen, dass Konflikte besser geklärt werden und Vereinbarungen einfacher zu schließen sind. Mehr über die Konstellationen zum Feuer-Affen Jahr 2016 findet ihr auf der Webseite von Grandmaster Raymond Lo.

Welchen Einfluss haben diese Energien nun auf unsere unmittelbare häusliche Umgebung? Verändern sich diese Energien von Jahr zu Jahr?

Die Jahresenergie 2016 im Feng Shui

Es gibt im klassischen Feng Shui mehrere Betrachtungsweisen, um die Energien unseres Hauses zu analysieren. Eine davon ist das System der Fliegenden Sterne. Dieses System hat grundsätzlich Energiepotenziale in jeder Himmelsrichtung unseres Hauses und wird bestimmt durch den Einzug und der Ausrichtung der Tür. Diese Energien verändern sich nicht.

Zusätzlich gibt es die jährlichen Energieeinflüssen, die jedes Jahr im Februar wechseln. Dieser Wechsel vollzieht sich nach dem Sonnenkalender, und so beginnt das Chinesische Neujahr am 04.02.2016. Das offizielle Chinesische Neujahr dagegen bezieht sich auf den Mondkalender und beginnt in 2016 am 08. Februar.

Welche Potenziale, Eigenschaften und auch Gefahren birgt das Yang Feuer-Affen Jahr 2016? Wie sich die Jahreskonstellation auf die jeweiligen Bereiche des Hauses oder der Wohnung auswirkt, könnt ihr der untenstehenden Grafik entnehmen.

Das Jahr des Feuer – Affen 2016 (vom 04.02.2016 bis 03.02.2017)

2016_ energien

Ich wünsche euch allen ein „affenstarkes“ 2016!
Eure Nicole