Rom: un caffè per favore

Kaum kann ich es glauben, aber ich war vor kurzem tatsächlich zum ersten Mal in dieser wunderschönen Stadt am Tiber. Mailand, Venedig, Verona , das wunderschöne Florenz, aber noch nie zuvor in…. Rom.

Diese Stadt mit ihrer jahrhundertealten Geschichte begegnet einem auf so wunderbare Weise, dass man aus dem Staunen gar nicht mehr herauskommt Endlich war sie auch mein Reiseziel geworden.

Was soll ich sagen? Rom hat mich sofort begeistert, in ihren Bann gezogen und mit ihrem ganz eigenen Charme verzaubert. Die Jahreszeit war für einen ersten Besuch in die Stadt der sieben Hügel perfekt gewählt. Das Herbstlicht unterstreicht die Schönheit der alten Häuserfassaden, lässt das Grün der großen Pinien sanft erstrahlen und taucht alles in ein magisches Licht. In diesem Zustand der Glücksseeligkeit war ich nicht nur auf den Spuren von meinem Lieblingsmaler Caravaggio unterwegs, sondern ging auch der Lieblingsbeschäftigung der Italiener nach. In keinem anderen Land wird das Kaffeetrinken so zelebriert wie in Italien. Hier heißt übrigens der Espresso nur caffè und wird meistens im Stehen an der Bar getrunken.

Lasst euch mitnehmen in ein paar schöne Kaffeehäuser, in denen ich in Rom an der Bar einen „ un caffè per favore“ bestellte und genoss.

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Das „Café Canova Tadolini“ in der Via Condotti befindet sich ganz in der Nähe der Piazza del Popolo und ist von ganz besonderer Art. Hier nimmt man den Kaffee zwischen großen und kleinen Skulpturen ein. Früher einmal befand sich in den Räumen das Atelier der Bildhauer Canova und Tadolini und heute schmücken ihre Werke, wie z.B. das riesige Pferd mit Reiter direkt am Eingang, Café und Restaurant.  Der Kaffeegenuss hat hier einen ganz eigenen Charme.

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Im unteren Bereich befindet sich die Bar und eine Kühlvitrine mit kleinen leckeren Törtchen. Im oberen Geschoss und auf der Galerie finden sich das Restaurant. Alles ist verwinkelt und ein kleiner Raum reiht sich an den nächsten. Von der Galerie schaut man durch das riesige Atelierfenster und nach unten auf die Bar. In Rom, wo es von kunstvoller Pracht nur so wimmelt, ist dieses Café wahrscheinlich nichts außergewöhnliches. Für mich war es jedoch ein Highlight, das ich jedem Rombesucher wärmstens empfehlen kann.

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Das „Gatsby Café“ an der Piazza Vittorio Emanuele 106 basiert auf einem ähnlichem Konzept. Die Räumlichkeiten befinden sich in einem ehemaligen Hutladen. Einige Hüte sowie die Einrichtung aus den 60iger Jahren wurden beibehalten. Auch hier findet der Besucher die klassische Kaffeebar im Erdgeschoss. Auf zwei weiteren Ebenen nimmt man Platz, um kleine Speisen zu sich nehmen. Im oberen Geschoß schaut man dem Koch in der gläsernen Küche zu, wie er kunstvoll Salate kreiert.

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Und noch eine Besonderheit gibt es im Gatsby. Alle Kellner tragen einen Hut. So wird der Bogen geschlagen zur Geschichte des ehemaligen Hutladens und dessen heutigen Namen, der mit großer Wahrscheinlichkeit dem berühmten Roman von Fitzgerald „Der große Gatsby“ entnommen ist.

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Das „Linea“ im MAXXI ist ein ganz modernes Café mit einer ganz anderen Atmosphäre als die bereits erwähnten Cafés. Das MAXXI ist das neue  nationale Kunstmuseum von Rom und wurde 2010 auf einem ehemaligen Militärgelände eröffnet. Entworfen wurde es von der berühmten Architektin Zaha Hadid. Verweilt man einige Tage in Rom, ist der Besuch des MAXXI´s empfehlenswert, da es einen tollen Kontrast zum historischen Rom bietet.

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Die vorherrschenden Farben im Café sind Schwarz und Weiß. In die große Halle wurde eine Galerie eingezogen und die Akustik mit einem einfachen und stilistischen Element geformt. Von der Decke hängen weiße Styroporscheiben die von unten und oben mit Deckenflutern angestrahlt werden. Sie hängen unterschiedlich hoch und sind unterschiedlich geneigt. So erhielt der große Raum nicht nur eine schwebende Akustikdecke, sondern auch ein stilistisches Element der besonderen Art. Übrigens schmeckt hier nicht nur der Kaffee, sondern auch der Aperol Spritz.

Ich hoffe, euch hat der kleine Ausflug in ein paar wunderschöne Cafés in Rom gefallen und falls ihr bald mal in der Stadt am Tiber verweilt, denkt daran, dass der Café zwar überall schmeckt, aber in einem tollen Ambiente noch mehr!

Eure Nicole

Salone del Mobile 2017: Es wird Licht

Manchmal schreibt das Leben seinen ganz eigenen Zeitplan. Ich besuchte im April diesen Jahres die bedeutendste Möbelmesse in Europa, die Salone del Mobile in Mailand und wollte euch im Anschluss daran von diesem wunderbaren Erlebnis berichten; doch es kam anders. Ein wunderbares Projekt folgte dem nächsten und somit hatte ich alle kreativen Hände voll zu tun ohne die Zeit, um mich um meinen Blog zu kümmern.
Nun möchte ich euch verspätet meine Favoriten  unter den Leuchten vorstellen. Die Tage werden wieder kürzer und das Thema Beleuchtung passt gut in diese Jahreszeit.

Ganz am Anfang vor meinem Abtauchen in die Messehallen stand der Besuch des berühmten Mailänder Doms. Dieses wunderschöne neogotische Bauwerk ist  beeindruckend und auch das Bestaunen von außen wegen der langen Warteschlangen lohnt sich immer wieder.
Auch das Schlendern durch die Mailänder Galleria Vittorio, die gleich am Domplatz anschließt, hat ein ganz eigenes Flair. Aber nun:

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Beeindruckend waren die Leuchten und auch der Messestand von der kanadischen Firma Bocci Hier ist man richtig eingetaucht in die Präsentation der Leuchten. Weder stand man als Besucher unter ihnen oder mitten drin.
Bocci Leuchten kommen am besten im Pulk zur Geltung. Sie tragen keine Namen, sondern nur Nummern. Leuchte 84 z.B. besteht aus  einer weißen Glaskuppe, die mit einem Gewebe aus Kupfer umschlossen in ein heißes und klares Glasbad gestürzt wird. Fast alle Leuchten von Bocci sehen futuristisch aus und sind ein absoluter Hingucker. Und welch ein Glück- die Firma hat einen Sitz in Berlin mit einem riesigen Showroom in der Kantstr. 79. Also nichts wie hin, es lohnt sich!

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Die Idee des jungen Designer-Duos aus Prag fand ich überaus charmant. Sie reduzierten die pompösen Lüster aus fünf berühmten Opernhäusern wie z.B. aus dem Bolschoi Theater in Moskau und entwickelten somit aus klaren aber auch opaken Glas die Serie: Neverending glory 
Die Firma Lasvit aus Prag hat die Produktion und das Marketing übernommen.
Diese Leuchten sehen einfach klasse aus und besitzt man einen sehr langen Esstisch, passen alle 5 Glasleuchter darüber und ein glamouröses Opernfeeling kann sich in den eigenen Wänden breit machen.

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Eine ganz andere Sprache spricht die Leuchte „Mesh“ von Luceplan.
Der Designer Francisco Gromez Paz hat ein Lichtobjekt, ein Solopreneur unter den Leuchten kreiert. DIe Hängeleuchte hat eine leichte, transparente Struktur aus einem Netz sich kreuzender Metallkabel, in deren Schnittpunkte LED- Lichtpunkte angebracht sind. Diese Struktur erlaubt eine außergewöhnliche Freiheit hinsichtlich der Leitung des Lichtes. So kann z.B. nur der obere Ring oder der untere Ring leuchten, die Seiten oder natürlich auch die gesamte Leuchte.

Es braucht für die Wirkung der Leuchte nicht unbedingt einen Palazzo, aber die Räume sollten schon eine gewisse Höhe haben, damit  MESH sich in ihrer ganzen Schönheit entfalten kann.

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Das war mein kleiner Eindruck in die Welt des Lichtes, die im Salone del Mobile in diesem Frühjahr meine Aufmerksamkeit erhielten.

Im nächsten Blogbeitrag möchte ich euch Rom vorstellen, die Stadt der sieben Hügel. Ich bin schon ganz gespannt, was ich bei meinem ersten Besuch im sonnigen Oktober alles entdecken werde.

Eure Nicole

Im Vorübergehen… Der Palast Barberini-Rückseite

Heute, nach sehr langer Blogpause, kommt wieder meine Kollege und Freund Thomas Sander zu Wort. Auch diesmal hat er wieder, so ganz  im Vorübergegen, eine neue Attraktion in Potsdam unter die Lupe genommen und erzählt, auf seine bekannte Art & Weise über das neue/alte Barberini an der Alten Fahrt. Viel Freude beim Lesen. 

„Kennen Sie diese kleinen elektronischen Taschenschrittzähler, wie sie neuerdings nicht wenige Zeitgenossen in ihren Beinkleidern horten, um an einer Kreuzung oder vor einem Schaufenster verstohlen einen Blick darauf zu werfen? Und dann dieses ungläubige Erstaunen: Was, keine tausend Schritte? Bis zur Zahl 10.000 und damit der Belohnung in Form eines kleinen jubelnden Männchens auf dem Display ist es demnach noch ein weiter Weg. Ja, das Gefühl beschleicht einen öfter: Man kommt einfach nicht vorwärts im Leben. Also weiter, und immer einen Fuß hübsch vor den anderen…

Nachdem mir mein Bruder vor einiger Zeit so etwas zum Geburtstag geschenkt hatte, statt mir gleich zu sagen, dass ich zu fett sei, und ich diesen Trojaner des schlechten Gewissens erst einmal ein halbes Jahr tunlichst ignorierte, konnte ich auf mehrmaliges Nachfragen seinerseits nicht mehr anders und schnallte mir gestern Abend den kleinen Überwachungsapparat erstmals an den Gürtel und absolvierte meine Initiationsrunde.

Ich querte zügig den Parkplatz vor dem Haus, bog um die Hauptpost am Platz der Einheit auf die Straße am Kanal, passierte rechterhand die Nikolaikirche, beschleunigte noch einmal auf dem Alten Markt und schoss wie eine Irrer die Treppen zur Havel hinunter, nicht bedenkend, dass mehr Geschwindigkeit nicht gleich mehr Schritte bedeuten. Aber ich war schon immer ein Physikass. In meinem Rücken rauschte unablässig der Verkehr auf der Langen Brücke und vor mir erstreckte sich das neue Trottoir entlang der Alten Fahrt.

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Endlich blieb ich stehen, außer Atem und sehr gespannt. Ich nestelte dieses kleine blaue Ding aus der Tasche, drückte auf „Mode“, guckte noch mal, ob keiner guckt und… Verdammt! Das Ding muss kaputt sein, war mein erster Gedanke, ich bin ja kaum vorwärtsgekommen.

Enttäuscht hob sich mein Blick, wanderte über die Stufen einer Freitreppe hinauf und blieb hängen an einem riesigen Koloss, der mit stramm erhobenem rechten Arm und einer zur Faust geballten Linken auf mich zustürmt. Noch zwei, drei Schritte und der Typ wird unweigerlich die Treppe hinabpurzeln. Dies umso mehr, als er keine Augen hat für das, was sich da unter ihm auftut. Sein Kopf scheint sich in der aufgerissenen Brust verstecken zu wollen.

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Ich stand unterhalb des Hofes vom Museum Barberini und der Typ da oben ist natürlich niemand anderes als der berühmte „Jahrhundertschritt“ von Wolfgang Mattheuer. Es handelt sich bei dieser Bronzeskulptur um den sechsten und mit über fünf Meter Höhe zugleich größten Abguss dieses Schlüsselwerkes der DDR-Kunst. Sagte ich Schlüsselwerk der DDR-Kunst? Nein, falsch, Mattheuers „Jahrhundertschritt“ ist sehr viel mehr als das. Die Skulptur ist ein Schlüsselwerk der deutschen Kunst des 20. Jahrhunderts überhaupt. Kein Künstler, zumindest kein deutscher, hat vor ihm derart prägnant, vor allem aber öffentlichkeitswirksam diese Zerrissenheit zwischen Fortschritt und Reaktion, Kommunismus und Faschismus, barfüßiger Unschuld und gestiefeltem Verbrechen, Frieden und Krieg in einem Werk symbolisch dargestellt. 

Der „Jahrhundertschritt“ ist ein Jahrhundertwerk. Und offenbar, was die innewohnende Aktualität und Warnung betrifft, für manches Verständnis immer noch zu groß, um ihn in Potsdam angemessen auf einem entsprechend großen Platz zu zeigen. Stattdessen steht er hier auf dem Hof des Palastes Barberini inmitten gepflegter Hochbeete und ist dort auch nicht sicher vor Missverständnissen, wie etwa einer unter der Bezeichnung „Kunstaktion“ im Mai dieses Jahres begangenen Sachbeschädigung durch einen 74jährigen Berliner. Er hatte die Skulptur mit roter Farbe bekleckert und das Ganze mit einem 20 Meter langen Kreppband garniert.

Abends wird der „Jahrhundertschritt“ vorsorglich eingesperrt hinter einem übermannshohen Gitter. Entweder will man ihn so an der Flucht hindern, die allerdings ohnehin bei seiner Kopflosigkeit nach wenigen Schritten im Wasser der Alten Fahrt enden würde. Oder aber man muss ihn – wie schon gesagt – vor Leuten schützen, die es darauf anlegen, Kunst zu verüben.

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Mein Blick wanderte endlich weiter von der Skulptur zu den drei Seiten des Museumspalastes. Irgendwie scheint einem diese Architektur altvertraut zu sein von den vielen Bildern, die man davon schon in Büchern, auf Postkarten und im Netz gesehen hat. Teilweise stimmt das auch. So erweist sich die dreigeschossige Rückwand mit den Vasen auf der Attika analog zur Vorderseite als ein Lehrbuch der seit der Antike geläufigen Säulenordnungen, von Dorisch über Ionisch bis hin zu Korinthisch und hierarchisch korrekt übereinander getürmt. Doch die Seiten irritieren. Ursprünglich fünfgeschossig angelegt für Wohnzwecke, wobei es auch hier die für das alte Potsdam so typischen Mezzaningeschosse gab, haben der oder die Architekten bei den neuen Seitenflügeln versucht, aus funktionalen Gründen und unter Wahrung der alten Höhe das Ganze auf drei Etagen zu reduzieren. Das ging in den Fassaden zumindest optisch etwas daneben, denn jeweils drei unterschiedslos behandelte Gesimse trennen dicht aufeinanderfolgend die Geschosse und flirren streifig vor den Augen wie eine TV-Bildstörung. Das wäre Ludwig Persius, der Mitte des 19. Jahrhunderts die rückwärtigen Flügel des Palastes entworfen hatte, nie passiert. Das war aber auch zu einer Zeit, als sich die klassischen Architekten noch mit einer umfassenden Bildung herumschlugen, was sie letztlich daran hinderte, alles zu machen, was geht. Davon jedoch hat sich das Gros der modernen und vor allem erfolgreichen Architekten längst befreit, denn zuviel Bildung schafft nur Skrupel und kann auch ein Wettbewerbsnachteil sein.

Ich schaue noch einmal auf meinen Schrittzähler. Untrüglich zeigt er mir immer noch dasselbe Schrittmaß an. Und da dieser Anzeiger nicht von sich aus weiterläuft, sondern darauf wartet, dass ich es tue, muss ich unbedingt weiter bevor noch die Dunkelheit hereinbricht. Außerdem will ich unbedingt noch das kleine jubelnde Männchen auf dem Display sehen, denn wozu mache ich das Ganze sonst?

Mein schönes Referenzprojekt bei Familie S. aus B.

Nach tollen Projekten ist es immer wieder ein schönes Gefühl, zufriedene Kunden zu erleben. Auf meine innenarchitektonische Planung folgt die Zeit, in der Kunde meine Vorschläge umsetzt.  In diesem Monat hatte das Warten auf das Design-Ergebnis ein Ende.

Ich war zu Besuch bei Familie S.,  denen ich Ende letzten Jahres Vorschläge zur Gestaltung ihres Eingangsbereichs, des Flures, des Essbereiches und des Wohnzimmers unterbreiten durfte. Heute darf ich euch zeigen, wie schön alles geworden ist.
Im Interview kommen auch meine Kunden zu Wort. Es ist mir wichtig zu erfahren, wie sie sich nach der Umsetzung meiner Vorschläge in ihren neuen Räumen fühlen.

  1. Warum hatten Sie sich anfänglich entschieden, ihre Räumlichkeiten neu zu gestalten?

Frau S.: „ Nach 10 Jahren war es endlich an der Zeit, unsere Räume neu zu gestalten, da wir uns an den alten Möbel satt gesehen hatten.“
Herr S. „ …und wir hatten das Gefühl der Beengung.  Ich hatte das Bedürfnis alles offener, leichter und luftiger zu gestalten.“

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  1. Wie haben Sie die Zusammenarbeit empfunden?

Herr S. „ Sehr professionell und kompetent; hatten wir Anfragen, wurden diese sehr schnell und unkompliziert beantwortet.“
Frau S.: „ Ich fand es sehr schön, wie wir uns über Pinterest angenähert haben und Sie dadurch unseren Stil und wo wir hinwollten, herausgefunden haben.“
Ich:  „War meine Frageliste, die Sie am Anfang ausfüllen durften hilfreich?“
Herr S. „ Ja, eigentlich schon. Wir waren quasi „gezwungen“, uns damit auseinanderzusetzen, was wir wirklich wollten. Dies war am Anfang zwar anstrengend, jedoch letztendlich sehr hilfreich.“

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  1. Wie empfanden Sie das Preis-Leistungs-Verhältnis?

Herr S. „ Okay – sonst hätten wir es ja nicht gemacht….lacht. Nein, ganz ehrlich, ich finde es angemessen. Klar, wenn wir mit Freunden darüber sprechen, sagen diese, dass es sich schon um eine Menge Geld handelt. Aber, Sie haben uns auf Ideen gebracht, auf die wir selber nie gekommen wären.  Von daher ist es auch das Geld wert.“

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  1. Wie fühlen Sie sich jetzt in Ihrem neuen Refugium?

Frau S.: „ Es fühlt sich sehr angenehm an, viel leichter und endlich haben wir Farbe integriert.
Es ist ein anderes Lebensgefühl.“
Herr S. „ Das finde ich auch…es wirkt alles viel größer. Und ich sitze jetzt auch viel lieber im Wohnzimmer und schaue von dort aus nach draußen. Ich finde es wirklich schön, vor allem wenn man das Haus betritt. “
Frau S.: „ Ich schaue auch gern von draußen hinein, wenn drinnen Licht brennt. Das finde ich total schön. Es sieht dann aus wie in einem Wohnkatalog…lacht.“
Herr S. „ ich mag auch sehr den ellipsenförmigen Esstisch mit den Lampen darüber, es sind zwar nicht genau die, die sie vorgeschlagen haben…lacht, aber wenn ich abends nach Hause komme, sehe ich zuerst die kupferfarbenen Leuchten…echt schön!  “

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Vielen lieben Dank Familie S. für Ihr Vertrauen. Ich freue mich riesig, dass Sie sich alle so wohl fühlen in Ihren neu gestalteten Räumen.

Die Jahresenergie 2017

Willkommen im Jahr 2017!

Ich wünsche allen Lesern meines Blogs ein zauberhaftes Neues Jahr. Mögen unsere eigenen Taten dazu beitragen, dass es ein lichtvolles wird. Was wird uns dieses Jahr wohl bringen? Und welchen Einfluss haben die Konstellationen der fünf Elemente Metall, Wasser, Holz, Feuer und Erde.

Die Konstellationen des Jahres 2017 sind ähnlich der des vorangegangenen Jahres. Beherrschend sind die zwei Elemente Feuer und Metall. Jedoch wird nun die Yang Energie von der Yin Energie abgelöst. In diesem Jahr steht also das Element Yin Feuer auf dem Element Yin Metall Hahn.

In China gilt der Hahn als intelligent, vergnügt, perfektionistisch, eloquent, ehrlich, gradlinig und gesellig, jedoch auch als etwas prahlerisch. Erwartet uns also im Feuer-Hahn Jahr 2017 eine Zeit voller perfektionistischer Taten gepaart mit Geselligkeit? Im Zyklus der Elemente schmilzt Feuer das Metall.  Da dies den kontrollierenden Zyklus darstellt, kann man davon ausgehen, dass es auch in diesem Jahr zu Konflikten kommen wird. Mehr über die Konstellationen zum Feuer-Hahn Jahr 2017 findet ihr auf der Webseite von Grandmaster Raymond Lo

Welchen Einfluss haben diese Energien nun auf unsere unmittelbare häusliche Umgebung?

Die Jahresenergie 2017 im Feng Shui

Es gibt im klassischen Feng Shui mehrere Betrachtungsweisen die Energien unseres Hauses zu analysieren. Eine davon ist das System der Fliegenden Sterne. Dieses System hat grundsätzliche Energiepotenziale in jeder Himmelsrichtung unseres Hauses und wird bestimmt durch den Einzug und der Ausrichtung der Tür. Diese Energien verändern sich nicht.

Hinzu kommen die jährlichen Energieeinflüsse, die jedes Jahr im Februar wechseln. Dieser Wechsel vollzieht sich nach dem Sonnenkalender, und so beginnt das chinesische Neujahr am 03.02.2017. Das offizielle chinesische Neujahr, welches sich auf den Mondkalender bezieht, beginnt in diesem Jahr am 28. Januar.

Welche Potenziale und Eigenschaften, aber auch Gefahren birgt das Yin Feuer-Hahn Jahr 2017? Wie sich die Jahreskonstellation auf die jeweiligen Bereiche des Hauses auswirken, könnt ihr der untenstehenden Grafik entnehmen.

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Das Jahr des Feuer – Hahns 2017 (vom 03.02.2017 bis 02.02.2018)

 

5 Favoriten für Christmas Dekoration

Seid ihr eigentlich auch immer wieder überrascht darüber, wie schnell sich das Jahr zu Ende neigt? Die Tage werden kürzer und besonders im Dezember habe ich das Gefühl, dass es besonders hektisch zugeht. Die richtige Zeit, sich die Muße zu nehmen, um für euch nach schöner Dekoration für die Advents- und Vorweihnachtszeit Ausschau zu halten. Dabei lasse ich mich gerne inspirieren auf meiner, jetzt fast schon traditionellen Adventswochenendreise. Diesmal galt mein Besuch der wunderschönen Stadt Tallinn in Estland. Einige meiner Favoriten habe ich dort entdeckt und zuhause geschaut, wie diese Ideen nachzumachen sind. Andere Ideen sind beim Schreiben des Blogs entstanden und wurden gleich ausprobiert.

Auf geht’s…es darf für die schönste Zeit des Jahres dekoriert werden!

Favorit Nr. 1
Wie wäre es z.B. mit einem Drahtkorb, in dem der Weihnachtsschmuck schon in der Adventszeit zur Geltung kommt und den Tisch schmückt. Der Schmuck kann in einer Farbe gehalten, wie im klassischen Rot oder Weiß, oder auch in zwei oder mehreren Farben. Depot bietet einen solchen Korb an. Und was noch viel besser ist, diesen kann man gleich als Adventskranz benutzen. Schön, wenn die Kerzen auch noch farblich mit der Korbdekoration abgestimmt sind.

Favorit Nr. 2
Ohhhh….ich bin ganz verliebt in die Beton-Weihnachtsmänner mit ihren goldenen Mützen. Besonders gut kommen diese, wenn sie in einer großen Schar auftreten. Aufgestellt an einem schönen Platz oder auch liegend in einem Korb. Etwas Ähnliches konnte ich bei Mia Villa
entdecken. Hier sind es Deko-Zwerge in drei verschiedenen Größen. Sie tragen goldene Mützen.

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Favorit Nr. 3
Ein Weihnachtsstrauß gehört jedes Jahr zur Vorweihnachtszeit. Diesmal habe ich mich für eine schlichte Variante entschieden. Mein Fund aus dem Sommer, ein wunderbar verästelter Zweig, wird in eine hohe Bodenvase gestellt und mit einer Lichterkette geschmückt. Zusätzlich wird er mit kleinen roten & silbernen Sternen, einer roten Perlenkette und kleinen Dekofiguren behangen. Zum schlittschuhfahrenden Pinguin aus Mailand hat sich in diesem Jahr ein Wollschäfchen aus Tallinn gesellt.

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Favorit Nr. 4
Meine diesjährige Tischdekoration ist schlicht in Gold & Rot gehalten und ganz einfach selbst zu kreieren. Auf einen goldenen Dekoteller (ein kleines Muss für jede Weihnachtsfesttafel) habe ich drei rote Mini-Weihnachtssterne gestellt und mit einer roten Perlenkette drapiert. Die rote Perlenkette habe ich nach mehreren Anläufen bei REWE entdeckt. Das gesamte Arrangement kann ich mir auch gut mit einem weißen Weihnachtsstern und einer silbernen Perlenkette vorstellen.

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Favorit Nr. 5
Jetzt verrate ich euch noch eine Idee für den Adventskranz für den Fall, dass es einmmal schnell gehen muss, wie bei mir in diesem Jahr.  Hierfür braucht ihr wieder einen goldenen Dekoteller, vier Ausstechformen aus Metall in verschiedenen Größen, weiße Pyramidenkerzen und grünes Moos. Ich habe mich für das Sternenmotiv als Ausstechform entschieden. Und so wird’s gemacht: Die vier Sterne auf den Teller anordnen, je eine Kerze in der Mitte der Form mit etwas Wachs fixieren und mit Moos ausfüllen. Schon ist der Adventskranz fertig.

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Ich wünsche euch eine schöne & entspannte Vorweihnachtszeit und viel Freude beim Schmücken eurer Räumlichkeiten.

Eure Nicole

 

Zu Besuch bei: alfons

Berlin ist um eine kleine und feine Attraktion im Winter reicher. Als Flachländer können wir nur von den Bergen träumen oder im Winterurlaub diese für eine kurze Zeit genießen, mit allem was dazu gehört. Aber, seit dem letzten Jahr gibt es eine Original Almhütte auf dem Dach des AMANO Hotels in Berlin Mitte. Ich finde die Idee so abgefahren, dass ich die Inhaberin Christa Bramstedt gebeten habe über ihre Idee, wie es zum „alfons“ gekommen ist, zu berichten. Und hier kommen ihre 5 Antworten auf meine bekannten 5 Fragen. Freut euch auf den Winter und auf ein echtes Erlebnis in der Almhütte „alfons“ in den „Berliner Bergen“.

1. Wer und was verbirgt sich hinter „alfons“ ?

alfons, das ist Schweizer Hüttengaudi mitten in Berlin – kurzum ein einmaliges Wintererlebnis! Seit 2015 kommt alfons in den Wintermonaten in die Hauptstadt – und zwar nicht irgendwo hin, sondern auf die einmalige Dachterrasse des Hotel AMANO Grand Central in Mitte. Im Gepäck hat alfons stets das Beste von Schweizer Almen:  Große Laibe des legendären, würzigen Raclette Käses, edle Tropfen aus Schweizer Brennereien und für die richtige Schweizer Atmosphäre eine komplette Almhütte, die auf der Dachterrasse errichtet wird. 100% Holz, 100% Schweiz, 100% uriger Charme. Diesen Winter kann man bei alfons vom 1. November 2016 bis zum 31. Januar 2017 Original Schweizer Raclette in unserer rooftop Almhütte genießen. Bis zu 55 Personen finden in der alfons Hütte Platz und erleben einen unvergesslichen Abend – die perfekte Location also für Ihre Firmenfeier, Familienfest, Weihnachtsfeier, Kick Off-Veranstaltung, geselligen Abend mit Freunden usw. Hereingeschmelzt also!

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2. Wie ist Ihre Geschäftsidee entstanden?

Raclette ist Leibspeise und noch viel mehr: Denn ein Abend mit Raclette ist nicht nur ein Dinner, es ist ein Gemeinschaftserlebnis. Denken wir alle an Raclette, dann denken wir auch an die Alpen, an Tradition, an urige Hütten sowie an Natur. Und an Gemütlichkeit. In Berlin gibt es weder Alpen noch Almhütten – eigentlich, denn jetzt gibt es ja alfons. Umso größer ist aber auch die Sehnsucht nach diesen Winterfreuden, auch abseits des Skiurlaubs. Aus dieser ganz persönlichen Sehnsucht entstand alfons Original Schweizer Raclette.

Unser Flashback beginnt im Jahr 2014 noch ohne Almhütte, aber mit einem Stand auf dem Charlottenburger Weihnachtsmarkt sowie diversen Food Markets. Raclette von großen Laiben aus unserer ausgewählten Käserei aus Schwyz in der Zentralschweiz, frisches Bauernbrot, dampfende Bio-Kartoffeln und natürlich auch einen zünftigen Schweizer Schnaps für die Verdauung. Damit haben wir angefangen und quasi als Weihnachtswunsch die eigene Almhütte in Berlin geäußert. Und ab dann ging es ganz schnell…

Mit der Eröffnung des AMANO Grand Central hatten wir unseren perfekten „Gipfel“ – auf der Dachterrasse fanden wir genügend Platz und eine perfekte Lage, um unsere Almhütte aufzubauen: Mit Blick über die Dächer Berlins, das Regierungsviertel, dazu bestens angebunden an Nah- und Fernverkehr. Bei Lust können unsere Gäste auch nach dem Racletteabend ihr gebuchtes Zimmer im angesagten Hotel beziehen. Und noch etwas war uns von Anfang an wichtig: Wir haben in allen Wintermonaten geöffnet (vom 1. November bis 31. Januar eines Jahres) – so dass ausreichend Zeit ist für Weihnachtsfeiern, einen Familienausflug, ein Weihnachtsgeschenk der besonders schmackhaften Art und vor allem auch Raclette-Gaudi in den Monaten, in den traditionell der Winter in unserer Hauptstadt so richtig kommt. Im Sommer zieht es alfons dann wieder in die Schweiz, um sich für den kommenden Winter in der Berliner Hütte zu rüsten – die Hütte bleibt aber in Deutschland. Und kann „nackt“ wie auch komplett ausgestattet, eingerichtet und dekoriert gemietet werden für Sommerparty, Landpartie, Firmenveranstaltung oder auch einen privaten Biergarten.

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3. Was macht sie glücklich?

Augenblicke der Menschlichkeit, meine Familie, Freundschaft, Liebe, Lachen und natürlich Raclette.

4. Was wollten sie als Kind immer werden?

Krankenschwesterin… 😉

5. Haben Sie einen „Liebling“ in ihrem Unternehmen, oder was liegt ihnen besonders am Herzen?

Die alfons Almhütte. Sie bringt alpinen Hüttenzauber auf das Dach des AMANO Grand Central und ist eine einmalige Location in Berlin – nämlich ganz so wie Sie es aus den Bergen kennen: urig, einzigartig und in luftiger Höhe mit Blick über das „Großstadttal Berlin“. Mit alpenländischer Fassade und Inneneinrichtung aus echtem über 100jährigem Altholz, einer typischen Alm-bzw. Skihütte nachempfunden, verzaubert alfons seine Gäste in die Welt der Berge und gibt jeder Veranstaltung ein unvergessliches alpines Ambiente mit qualitativ hochwertigen Schweizer Gaumenfreuden dazu. Mehr Infos unter:  www.alfons-raclette.de

Auszeit auf dem Lande

Ich sitze auf einer kleinen Lichtung und die Sonne scheint herein. Es ist still. Nur der Wind, der mit den Blättern der alten Akazienbäume spielt, das Zwitschern eines Vogels und das Summen von Bienen sind zu hören. Der Ort ist zauberhaft, verträumt und geerdet zugleich. Die kleine Lichtung wird gesäumt von drei „Holzcabins“, in denen es sich fantastisch schlafen lässt.  Sie tragen zauberhafte Namen wie „Karisimbi“ oder „Amohora“ (was z.B. Frieden auf Kinyarwanda heißt). Tereza, die aus Rwanda stammt, bringt mit den bunten Farben und den afrikanischen Namen etwas von ihrer Heimat an diesen Ort. 

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Spätestens jetzt solltet ihr neugierig auf diesen Ort geworden sein!  Terezas Gästehaus befindet sich in Stolzenhagen etwa 16 km von Angermünde entfernt. Hier lebt sie mit Ihrem Mann Jörg auf einem alten Gutshof, auf dem sich unterschiedliche Menschen zu einer Genossenschaft zusammengeschlossen haben und den alten Gebäuden neues Leben mit viel Kreativität und Liebe einhauchen.

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Zusätzlich zu den drei „Cabins“ , die hauptsächlich im Sommer sehr beliebt bei den Gästen sind, gibt es im Haupthaus drei weitere Gästezimmer und einen großen Gemeinschaftsraum mit Küche, die alle nutzen können. Nicht zu vergessen ist der große, lichtvolle Arbeitsraum. Die Idee der beiden ist es, Menschen einen Raum zu schaffen, um sich eine Auszeit zu gönnen und z.B. intensiv an einem Projekt zu arbeiten.

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Terezas Gästehaus wartet aber noch mit einer weiteren Besonderheit auf: Fast alle Sitzmöbel werden von Jörg selbst entworfen und in seiner kleinen Schreinerei erschaffen. Deckchair „Bison“ ist wunderbar bequem und damit perfekt geeignet für das entspannte ‚Chillen‘ im Garten oder auf der Terrasse. Er ist aus Eichenvollholz  und auf der Veranda von Tereza & Jörg stehen einige farbige Exemplare, in denen die Gäste ausspannen und bei einer Tasse Kaffee oder einem Glas Wein plaudern.

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Erwähnen möchte ich auch die filigrane, leichte und schlichte Serie „ Gazelle“, die entweder aus Birke Multiplex oder aus Seekiefer Sperrholzplatten gefertigt wird. Zur Serie gehören schöne und komfortable Stühle, ein Tisch in zwei Größen, Barhocker und die schlichten Böcke, die mit einer separaten Tischplatte einen ganz individuellen Arbeitstisch entstehen lassen. Alle Möbel können in Naturoptik bleiben, einen weißen Klarlack erhalten, oder auch mit Farbnuancen versehen werden. Sitzfläche und Lehne des Stuhls können z.B. in einer von 4 verschieden Farben lackiert  oder mit einem Kautschukmaterial versehen werden. Der Vielfalt sind fast keine Grenzen gesetzt.

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Ob in schlichter, heller Birkenoptik oder in den verschiedenen Farben, der Gazellen-Stuhl sieht toll aus an einer langen Tischtafel. Es lohnt sich also mal für ein Wochenende die schöne Landschaft der Oder-Auen zu genießen und bei Tereza & Jörg vorbei zu schauen. Das Probesitzen ist inklusive und ich schwöre euch, es wird euch schwer fallen ohne eine Stuhlbestellung wieder nach Hause zu fahren. Ich konnte nicht widerstehen….

Eure Nicole

Ein Sommerprojekt: Gartenstühle aufgepeppt

Wie genießt ihr eigentlich diesen Sommer? Auf dem Balkon, im Garten, am See oder in einem der vielen Straßencafés? Ich selbst liebe es, mich mit einem Latte Macchiato und einer tollen Zeitschrift in meinen kleinen Garten zu verziehen und zu entspannen. Gleich am Anfang des Sommers kam mir eine schöne Idee…. inspiriert von der Natur und ihren wunderschönen Farben begann mein persönliches kleines Sommerprojekt. Dies waren meine ersten Gedanken bevor ich zur Tat schritt.

Zarte und liebliche Farbtöne wie Rosa, Mint, Gelb & Apricot verzaubern uns mit ihren Nuancen. Diese Bonbonfarben wirken ganz wunderbar zum kontrastreichen Grün der Natur. Gerade in der Natur treffen wir diese zarten Farbtöne an. Wie z.B. bei meiner absoluten Lieblingsblume – der Hortensie im zarten Rosa. Und so repräsentiert die Farbkombination Grün/Rosa einen super frischen Sommerlook. Gedacht, getan – ich nahm einen alten Gartenstuhl aus dem Keller und bereitete damit seinem Dornröschenschlaf ein Ende. Dazu wählte ich die Farbe „Nancy´s Blushes # 278″ von Farrow & Ball, einen zartrosa Farbton.

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Als erstes wurden die Bretter der Rückenlehne und der Sitzfläche abmontiert, um dann mit Schleifpapier kräftig die alte Lackierung abzuschmirgeln. Dazu eignet sich übrigens ein Schleifblock hervorragend.

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Alle geschliffenen Bretter wurden gestrichen. Und auch diesmal musste ich wieder darüber staunen, wie schnell diese kleinen frechen Farbnasen entstehen. Nicht nur wegen ihnen, sondern auch um eine gute Deckkraft zu erreichen, ist 2- bis 3-maliges Streichen zu empfehlen.

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In fröhlicher Farbanstrichlaune wurde das kleine Vogelhäuschen gleich mit angestrichen. Es schmückt jetzt den Lavendeltopf und ihr müsst schon zugeben, Rosa kombiniert mit Lila ist der Knaller, oder?

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Die Sonne und das gute Wetter waren perfekt und hilfreich bei meinem Projekt. Der Anstrich trocknete gut und schon am nächsten Tag konnte ich den Stuhl wieder zusammenmontieren. Jetzt schmückt er meinen kleinen Garten und das zarte Rosa der Hortensie harmoniert im Einklang mit dem noch zarteren Rosa des Gartenstuhles.

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Et Voilà…. so schnell kann man einen einfachen alten Gartenstuhl verzaubern und zu neuem Glanze verhelfen. Ich wünsche euch einen schönen Sommer.

Eure Nicole

5 Tipps für tolle asiatische Restaurants in Berlin

Als Innenarchitektin wurde ich aktuell mit der wunderbaren Aufgabe betraut, einen Sitzbereich für ein bestehendes asiatisches Restaurant umzuplanen. Zur Inspiration machte ich mich auf den Weg, trendige Restaurants in Berlin Mitte und im Prenzlauer Berg kennenzulernen.  Diese Restaurants sind so cool designed und auch das Essen schmeckte so lecker, dass klar war, dass ich euch diese angesagten Locations unbedingt vorstellen muss.
Hier kommen also meine 5 Tipps für hippe asiatische Restaurants in Berlin:

  1. Das HASHI in der Rosenthalerstr. 63 (Berlin-Mitte)

Beim Betreten des Hashi wird man auf dem Weg in den Gastraum zuerst von riesigen Sake Fässern empfangen.  Der zweite Blick geht sofort zur Decke. Hier hängen tausende von asiatischen Stäbchen herab und bilden eine Art Wolke. Das Hashi ist kein gewöhnliches japanisches Restaurant, sondern eine Art japanische Tapasbar, die fachmännisch „Izakaya“ genannt werden. Wie in dem spanischen Pendant werden viele kleine Gerichte mit Freunden geteilt und genossen. Fazit: einfach empfehlenswert, vor allem da ich nur japanische Gäste antraf. 

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2. Das District Mot in der Rosenthalerstr. 62 (Berlin-Mitte)

Das Designkonzept ist so simpel wie genial. Das District Mot ist ein vietnamesisches Restaurant, das kulinarisch und auch im Erscheinungsbild das Essen in den Straßenküchen von Saigon widerspiegelt. Dieses Konzept wurde bis in kleinste Detail liebevoll umgesetzt. Man sitzt auf bunten Plastikhockern und über den Köpfen der Gäste spannen sich die typischen Oberlandkabel, an denen in Asien auch mal gern die Wäsche zum Trocknen aufgehängt wird. Es gibt viel zu schauen in dem Restaurant und auch das Essen ist erstklassig. Man wird aufgefordert, ruhig die Finger zum Essen zu nehmen falls die Stäbchen Probleme bereiten. Fazit: einfache, aber köstliche vietnamesische Küche in einer absolut coolen Atmosphäre.

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3. Das Chen Che in der Rosenthalerstr. 13 (Berlin-Mitte)

In unmittelbarer Nachbarschaft zum District Mot befindet sich ein weiteres vietnamesisches Restaurant und Teehaus. Das Chen Che liegt etwas versteckt auf einem Hinterhof und man muss es direkt suchen oder kennen, sonst würde man daran vorbeilaufen. Nach dem tristen Vorderhof wird man am Eingang mit Bambusbüschen und einem kleinen Altar begrüßt. Der Innenraum besticht durch seine wunderbare Höhe. Von der Decke hängen asiatische, von Netzen umhüllte Papierballons. Bunte asiatische Kissen verzieren Tische und Bänke aus dunklem Holz und in riesengroßen Glasgefäßen auf dem Tresen wird Tee präsentiert. Der Name Chen Che steht für „eine Schale gefüllt mit Köstlichkeiten“, was ich nur bestätigen kann.

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Zum 2-geschößigen Gastraum gehört ein begrünter und liebevoll gestalteter Innenhof. Bambuslaternen erhellen am Abend die Bambusbüsche und auch hier zieren lila, rote und gelbe Kissen mit Silber durchzogen die Bänke.

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4. Das UMAMI in der Knaackstr. 16-18 (Berlin-Prenzlauer Berg)

Wir wechseln den Bezirk und ziehen weiter in die Nachbarschaft des Wasserturmes in den Prenzlauer Berg. Dort hat im Mai 2014 das  UMAMI eröffnet. Das Konzept stütztsich auf die Idee, dass es bei Mama am besten schmeckt. Die meisten von uns  haben keine asiatische Mutter, lieben jedoch die asiatische Küche. Ergo… heißt es auswärts essen im Umami. Eigentlich hat das Wort eine andere Bedeutung. Es stammt aus dem japanischen und bezeichnet neben salzig, süß, sauer und bitter die 5te Geschmacksrichtung: fleischig-herzhaft. Die Küche legt großen Wert auf frische und biologische Lebensmittel und alles wird ohne Geschmacksverstärker angerichtet. Der Innenraum ist sehr dunkel gehalten und die Materialien bestehen hauptsächlich aus Beton und Echtholz. Hier sind der absolute Hingucker die Leuchten, deren Lampenschirme aus Leinen mit asiatischen Zeichen bedruckt sind.

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5. Das ANJOY in der Rykestr. 11 (Berlin-Prenzlauer Berg)

Nur einpaar Schritte entfernt vom Umami befindet sich ein weiteres vietnamesisches Restaurant, das  ANJOY Auch dieses Lokal war an einem Samstagabend super besucht. Die Außenplätze waren alle belegt und somit konnte ich im Inneren des Restaurants ganz in Ruhe das Designkonzept betrachten. Die beleuchteten Suppenkellen, die vor einer Steinwand angeordnet sind, geben ein interessantes Licht. Die Möblierung fällt auch hier dunkel aus und ist bestimmt durch natürliche Materialien, wie dunklem Echtholz und Eisen. Hier dürfen die Gäste die Farbtupfer sein.

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Das war mein kleiner Ausflug in die Welt der asiatischen Gastronomie mitten in Berlin. Wenn ihr schon in einem der von mir vorgestellten Lokale gegessen habt, freue ich mich auf einen Kommentar dazu. Viel Freude beim Ausprobieren wünscht euch,

Eure Nicole