Weihnachtsgrüße & Ausblicke

Wenn sich das Jahr seinem Ende zuneigt, beginnt die besondere Zeit der Einkehr,
der Stille und des Friedens. Es ist aber auch die Zeit der Wünsche.
Auch ich wünsche euch allen eine besinnliche, friedvolle, segenreiche und Ruhe bringende Weihnachtszeit. Mögen alle Engelsposaunen erklingen, um das Fest der Liebe anzukündigen und mögen sie daran erinnern, uns selbst und andere so anzunehmen und zu lieben wie wir sind.

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Die Zeit zwischen den Jahren eignet sich gut zur inneren Einkehr und zum Ausblick auf das kommende Jahr. In diesem Sinne möchte ich euch einladen, mich auch im nächsten Jahr zu begleiten. Sei es als Leser meiner Blogbeiträge über die wunderbare Welt des Wohnens und der fernöstlichen Wissenschaft Feng Shui oder als Teilnehmer meiner Workshops.

Im neuen Jahr starte ich meine Workshopreihe am 20. März 2016 in Potsdam mit dem Thema: „Gestalte deine Räumlichkeiten mit Feng Shui“. Hier erlernt ihr erste Grundlagen des klassischen Feng Shui und erfahrt an praktischen Beispielen, wie unser Zuhause zu einem harmonischen Ort der Balance und der Geborgenheit wird.

Und es ist es mir eine besondere und große Freude die beiden Qigong-Meister
Satoru & Kazue Suzuki
aus Japan, zum 3-Tages Workshops in Potsdam begrüßen zu dürfen. Vom 22.-24. April 2016 findet im Studio2 in der Fabrik der ERSTE von vier Basisworkshops statt. Mit Qigong lernen, die Lebensenergie „Qi“ zum Fließen zu bringen und uns somit gesund zu halten.

Mehr Informationen zu beiden Workshops findet ihr auf meiner Webseite unter:

http://interieur-feng-shui.de/?page_id=698

Dann bleibt mir nochmals zu wünschen:

EINE ENERGIEVOLLE WEIHNACHSZEIT UND EIN GUTES ANKOMMEN IM
NEUEN JAHR 2016.

4te Adventskranzidee – Christbaumdeko zum Vernaschen

„Es treibt der Wind im Winterwalde die Flockenherde wie ein Hirt
und manche Tanne ahnt wie balde sie fromm und lichterheilig wird.
Und lauscht hinaus: den weißen Wegen streckt sie die Zweige hin – bereit
und wehrt dem Wind und wächst entgegen der einen Nacht der Herrlichkeit.“
Rainer Maria Rilke

Bis wir unseren Tannenbaum aussuchen und uns zum Heiligen Abend festlich schmücken, gibt es noch den vierten Advent. Dafür habe ich euch diesmal eine einfache und genussvolle Idee mitgebracht. Wer Fan des vorweihnachtlichen Backens ist, für den habe ich hier gleich eine doppelte Inspiration. Plätzchen backen nicht nur zum Verschenken, sondern auch als Dekoration für den Weihnachtsbaum.

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Diesmal kreuzte im Vorfeld der Adventszeit eine ganz besondere Teigrolle (oder „ Nudelholz“, wie meine Omi dazu früher sagte) meinen Weg. Ich bin so verliebt in meine neue gravierte Teigrolle, dass ich backe was das Zeug hält und Plätzchenteig suche, der nicht klebt und bei dem das Motiv auch nach dem Backen, noch gut sichtbar bleibt. Ich habe mich für ein Frühlingsmotiv entschieden, nicht nur weil ich das ganze Jahr gern Kekse zum Latte Macchiato genieße, sondern weil mir der Bruch so gut gefällt. Schmetterling, Herzchen und frühlingshafte Ranken auf Weihnachtsplätzchen, warum auch nicht?

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Es gibt wirklich viele Rezepte und die Lebkuchenkekse mit Honig, die ich euch hier vorstellen möchte, eignen sich sehr gut wenn man die gravierte Teigrolle benutzen möchte. Zu beziehen ist diese mit vielen anderen Motiven bei DaWanda. Vor dem Backen sticht man ein Loch in den Teig, damit die Plätzchen auch den Baum verzieren dürfen. Mit Zuckerschrift versehen werden sie nach dem Trocknen mit farbig frohen Bändern geschmückt, die dafür sorgen, dass die Schmuckstücke am Heiligen Abend unseren Tannenbaum zieren. Et voilà!

Hier das Rezept für die Lebkuchen Kekse mit Honig:

100g Butter
2 Eier
500 gr. Mehl
100 gr. Puderzucker
200 gr. Honig
2-3 TL Lebkuchengewürz

Die Butter in einen Topf geben und langsam zum Schmelzen bringen. Dann den Honig einrühren und kurz zum Kochen bringen. Den Topf mit der Honigbutter von der Herdplatte ziehen und 10 min abkühlen lassen. In einer großen Schüssel die Eier mit dem Puderzucker verrühren und im Anschluss daran die Butter mit Honig hinzugeben.

Das Mehl zusammen mit dem Lebkuchengewürz einsieben und in die Buttermischung unterrühren und einen Teig herstellen. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Man kann den Teig auch sehr gut bereits am Vortag anfertigen und über Nacht im Kühlschrank lassen.

Danach den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 3mm dick ausrollen und Figuren ausstechen. Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und ungefähr 30 Minuten kalt stellen. Danach im vorgeheizten Backofen bei Ober-Unterhitze 180 Grad ca. 8-10 min. goldgelb backen.

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Ich wünsche euch einen traumhaften und zuckersüßen 4ten Advent und viel Spaß beim Backen und Dekorieren des Weihnachtsbaumes.

Eure Nicole

3te Adventskranzidee – wunderschöne Kunstkalender

Zum 3ten Advent stelle ich euch die Arbeiten zweier Potsdamer Künstler vor, die aus Leidenschaft jedes Jahr einen Kalender entwerfen, produzieren und verkaufen.
Zum einen gibt der Fotograf und Kameramann mit dem Pseudonym Mönchsleben einen wunderschönen Fotokalender, diesmal von der Stadt Werder, heraus. Zum anderen gestaltet die Grafikerin Heike Isenmann jedes Jahr eine neue Ausgabe mit ihren liebevollen Grafiken.

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Die Idee zum Monatskalender „ Werder an der Havel – in den vier Jahreszeiten“ kam dem Fotografen Mönchsleben nach seinem Umzug von Potsdam nach Werder vor einem Jahr. Er beschloss, sich seine neue Heimatstadt mit dem Fotoapparat zu erschließen.

Die Hauptmotive widmen sich Gebäuden der Stadt und deren Umgebung. Das Besondere an diesem Kalender ist, dass die Motive mit demselben Blickwinkel zu unterschiedlichen Jahreszeiten aufgenommen wurden. So werden z.B. die Heilig-Geist-Kirche, die Bismarckhöhe, die alte Bockwindmühle aber auch der Weinbau auf dem Wachtelberg auf jedem Kalenderblatt 1x in groß und 4x in klein zu den vier Jahreszeiten abgebildet. Ein sehr gelungenes künstlerisches Konzept, wie ich finde, und bestimmt nicht nur für Werderaner ein interessantes Weihnachtsgeschenk.

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Der Kalender ist in der Größe A3 für 15,00 € zu erwerben und zu bestellen über das Kontaktformular der Homepage www.heliosfilm.de oder direkt per Mail an: info@heliosfilm.de.

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Wer kennt in Potsdam West nicht den „ Kunstgriff 23 “ von Heike Isenmann?
Das Atelier & Mal – und Zeichenschule, in der Kinder und Erwachsene schöne Kunstkurse belegen können. Ob Hinterglasmalerei, Kaltnadelradierung, Druckgrafiken oder Portraitmalerei, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Und in jedem Jahr gibt es einen Jahreskalender im Format A1 und A2, der mit kleinen & feinen Grafiken und Zeichnungen von Heike Isenmann ausgeschmückt ist.

Der A1 Jahreskalender kostet nur 5,00 €. Der kleinere nur 4,00 €. Dank der Unterstützung vieler kleiner Läden kann er für kleines Geld verkauft werden. Zu erwerben gibt es ihn im Cafe Backstoltz, im Viktoriagarten, im Bioladen Annis, im Freiraum und im Wassermann.

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Ich  freue mich, wenn euch meine beiden Adventskranzideen gefallen haben.
Ich wünsche euch von Herzen einen wunderbaren 3ten Advent.

Eure Nicole

2te Adventskranzidee – wunderschöne Puschen

Heute sende ich euch meine Ideengrüße zum 2ten Advent schon etwas früher, weil ich mich in ein verlängertes „Advents-verreise-wochenende“ begeben werde. Ich freue mich schon sehr auf meine traditionelle Adventsfahrt. Es ist immer eine Stadt im Osten, immer eine Stadt mit einer schönen Altstadt und natürlich mit einem wunderschönen Weihnachtsmarkt.

Zum zweiten Advent habe ich diesmal etwas zum Wohlfühlen für euch mitgebracht.
Wer kennt nicht dieses Gefühl, nach Hause zu kommen, die Schuhe abzustreifen und dann in die wohligen Puschen, Pantoffeln, Latschen oder wie auch immer ihr sie nennen wollt, zu schlüpfen. Das ist ein Gefühl des angekommen seins und wenn sie dann noch so toll aussehen, wie die Puschen meiner Freundin Meike, umso besser.

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Meike Böhme hat vor vielen Jahren, als sie noch Studentin der FH Potsdam für Produktdesign war, an einer Semesterarbeit gesessen, deren Ziel es war, sich einen Handwerksbetrieb zu suchen und dessen Produkt aufzupeppen und wenn möglich auch herstellen zulassen. Für Meike wurde diese erste Zusammenarbeit der Grundstein für ihre Selbstständigkeit als Designerin.
Mittlerweile ist daraus das Label Puschn geworden und Meike verkauft ihr Puschn aus Wollfilz im In-und Ausland. Sogar die Japaner lieben ihre Puschn und bestellen fleißig über ihren Online Shop. Jedes Jahr, bringt sie eine neue Kollektion auf den Markt und spielt auch mit den verschiedenen Farbkombinationen. Es gibt im Moment die Serien: Berliner, Simple und Specials. Ich persönlich liebe ja die Serie Specials mit den Blumenmotiven, sie sind einfach wunderschön. Übrigens werden ihren Puschn in verschieden, kleinen Handwerksbetrieben in Deutschland hergestellt. Somit ist eine schöne und gelungene Kombination aus Handwerk und Design entstanden.

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Also, ist das nicht eine schöne Geschenkidee für dieses Weihnachtsfest? Und hier geht es noch schnell zum Puschn Shop. Ich wünsche euch einen warmen & wohligen zweiten Advent und ihr könnt gespannt sein, was ich als 3te Adventskranzidee für euch bereitgehalten habe.

Eure Nicole

Design in Shanghai-Teil 2

Vielleicht erinnert ihr euch noch an einen meiner letzten Blogbeiträge. Dort schrieb ich über das Restaurant „ Mercato“ am Bund in Shanghai. Heute habe ich ein weiteres Projekt von Neri & Hu Design Office für euch parat.

Das „Waterhouse Boutique Hotel“ kannte ich schon aus Fachzeitschriften und war sehr gespannt darauf es nun live, in echt und hautnah erleben zu können. Naja, leider nicht ganz hautnah, da die exklusiven Preise doch etwas zu exklusiv für mich waren und zum Glück auch kein Zimmer mehr zur Verfügung stand. (zwinkernd)

Vor der Eröffnung 2010 als Designhotel war es ein altes 3stöckiges Lagerhaus im alten Hafenviertel im Süden des Bunds. Das Besondere an dem heutigen Erscheinungsbild ist die konsequente Auseinandersetzung des Designerpaares mit der bestehenden Struktur des Gebäudes und seiner Geschichte. Während Shanghais Besatzung in den 30iger Jahren diente es als Hauptquartier der japanischen Armee. Die alten Strukturen sind noch an vielen Stellen von außen sowie auch von innen erlebbar. Die äußere Fassade z.B. wurde völlig so belassen, die Fenster ausgewechselt und das Gebäude um ein viertes Geschoß inkl. Dachterrasse erhöht. Dieses zusätzliche Geschoß wurde mit „Corten“ Stahl verkleidet und lässt die an sich schon verwitterte Fassade aufgrund von Regenspuren noch verwitterter aussehen.

Wer, wie ich, Industriecharme mag, wird dieses Hotel lieben, und die vielen Designpreise der letzten Jahre zeigen mir, dass ich mit meinem Geschmack nicht allein bin.

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Das Hotel betritt man von der Seitenstrasse durch eine Eingangstür, die Bestandteil einer riesigen Portalanlage aus Corten Stahl ist. Gleich danach steht man in einer phantastisch hohen Lobby, die gut und gerne 9 Meter Raumhöhe aufweist. Der kleine Empfangstresen wirkt so surreal in diesem großen Raum mit seinen unverputzten Wänden, dass auch die Designklassiker von Vitra dem alten Charme nichts anhaben können. Sie setzen jedoch einen starken Kontrast zum Innenraum und mit diesen Kontrasten spielen Neri & Hu meisterlich.

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Zum Gesamtensemble gehört ein kleiner Innenhof, der so schmal ist, dass er an die alten Gassen (Longtang) von Shanghai erinnert. Die Fassade des Hofes ist im Kontrast zur Außenfassade in Weiß gestrichen. Die aufklappbaren Fensterläden aus getöntem Glas ergeben ein interessantes Fassadenspiel. Zum Hotel gehört das Restaurant „Table No1“, dessen kleiner Außenbereich mit Sitzplätzen den Hof belebt.

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Und dann gibt es da noch diesen tollen Dachgarten mit kleinen Sitz-Nischen und einer Bar, an der man am Abend mit einem Cocktail den Tag wunderbar ausklingen lassen kann, während auf der anderen Seite des Huangpu Flusses die Lichter im Pudong, dem neuen Shanghai, angehen.

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Design in Shanghai – Teil 1

Frank Sinatra – Oh, ich muss gestehen, dass ich ein großer Fan von ihm bin, singt in seinem berühmten Song „ New York, New York“ über die Stadt, die niemals schläft. Vielleicht war Franky niemals in Shanghai und wenn doch, hat er zu seinen Lebzeiten die rasante Entwicklung dieser Metropole nicht mehr erleben können, weil sie erst in den letzten 20 Jahren diesen Boom erfuhr. Sicherlich hätte er sonst einen ähnlichen coolen Song über diese Stadt verfasst und gesungen. Da bin ich mir sicher.

Auch ich kam am Ende meiner Chinareise in eben dieser Stadt an. Und was soll ich sagen? Am ersten Tag war es so diesig und nebelig, dass ich nichts von der imposanten Skyline sehen konnte. Ich war regelrecht enttäuscht und fragte mich – verliebt in die Skyline von Chicago -, was die Welt so Besonderes an Shanghai findet?

Am zweiten Tag jedoch war der Nebel gänzlich verschwunden. Ich musste meine voreilig gefasste Meinung revidieren und konnte vom Bund aus die hoch in den Himmel ragenden Gebäude bewundern. Als es langsam dunkel wurde, gingen die Lichter im Pudong an und ein farbenfrohes Spektakel erleuchtete den Himmel über Shanghai.

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An diesem Abend zog es uns in ein auf dem BUND gelegenes Restaurant, das vom
Neri & Hu Design Research Office
aus Shanghai entworfen wurde. Der Bund ist eine der bekanntesten Uferpromonaden und neben der Skyline eine der größten Touristenattraktionen der Stadt. Er wird gesäumt von prachtvollen Kolonialbauten aus dem 19. Jahrhundert. Im Gebäude 3, auch genannt „ Three on the Bund“, befindet sich das Restaurant „Mercato“. Neri & Hu, das junge Architektenpaar aus Shanghai, erregte meine Aufmerksamkeit spätestens auf der diesjährigen Möbelmesse in Köln.
Für die imm Cologne entwarfen sie das faszinierende Konzept „ House on Stage“. (Blogbeitrag vom Januar 2015)

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Betritt man das Restaurant durch die breite Schiebemetalltür, die aus horizontalen Stahlstreifen besteht und von Schriftzügen durchsetzt ist, wirkt der große Raum sowohl dunkel als auch gemütlich. Das ist zum einen dem dunklen Holz, welches für das gesamte Interieur verwendet wurde, als auch der sehr zurückhaltenden Beleuchtung geschuldet. Der große offene Raum wirkt daher, trotz seiner Größe, sehr einladend und warm. Einziger Wehmutstropfen: durch die geringe Beleuchtung wird das Konzept nicht so einfach sichtbar. Neri & Hu haben den Raum völlig von den vielen vorherigen Umbauten befreit und brachten die Schönheit der ursprünglichen Stahlkonstruktion gekonnt wieder zum Vorschein. Das Konzept wurde konsequent durchgehalten, sogar die Betonpfeiler wurden in ihrer Ursprünglichkeit erhalten. Keine Frage also, dass auch die gesamte Lüftungstechnik nicht versteckt wurde. Alle neuen Elemente grenzen sich völlig von der bestehenden Struktur ab.

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Das sehr gelungene Konzept spielt mit dem Charakter eines Marktes (ital. Mercato).
Die beiden Bars in der Mitte des großen Raumes werden gefasst von einem schwarzen Stahlregal aus Industriestahl, das vom Deckenelement aus recyceltem Holz herabhängt. Auch die runden Glaslampen über den Bartischen versprühen den Charme von Straßenlaternen. Sitzt man wie wir an der „Pizzabar“ – gleich Gästen, die spontan und ohne Tischreservierung ins Mercato kommen – kann man das professionelle Treiben der Angestellten beobachten.

Fast hätte ich es vergessen bei all meiner Schwärmerei über die Innenarchitektur des Mercatos…. das Essen ist äußerst lecker und ein Besuch sehr empfehlenswert. Der Inhaber des Restaurants ist übrigens der Sternekoch Jean-Georges Vongerichten. Er besitzt in elf verschiedenen Ländern dreißig Restaurants. Die meisten davon in den USA.

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DIY – Herbstdekoration Teil2

Der diesjährige Herbst ist so schön, dass ich nicht genug davon bekommen kann herbstlich zu dekorieren. Heute möchte ich euch die Ideen meiner lieben Freundin und Arbeitskollegin Susan vorstellen. Ihre Kreation ist zugleich einfach wie auch wunderschön und somit ideal fürs Basteln mit Kindern vor Halloween. Sie hat lustige Gesellen (keine Spukgesellen) zusammen mit ihrem 3- jährigen Sohn gezaubert und beide hatten eine Menge Spaß dabei. Darf ich vorstellen: Fledermaus, Fuchs, Dachs und Kater: die lustigen Gesellen, die Susan mit der tatkräftigen Unterstützung ihres Sohnes kreiert hat. Ihr braucht dazu nur einige wenige Utensilien wie Toilettenpapierrollen, Acrylfarbe, Pinsel, sowie bunte Pfeifenputzer für die Ärmchen und Schwänze. Die Pfeifenputzer bestellt man im Internet oder kauft sie im Bastelgeschäft. Alternativ zur Acrylfarbe kann man auch Wasserfarbe verwenden, jedoch deckt Acrylfarbe besser. Dazu noch ein paar Glitzerstifte, um die Augen noch effektvoller wirken zu lassen und schon kann es losgehen. Lustige Gesellen_01 Als erstes die Papierrolle oben von beiden Seiten leicht eindrücken, um Ohren entstehen zu lassen. Dann wird die gesamte Rolle mit einer Grundfarbe angemalt. Schwarz für die Fledermaus, Rot für den Fuchs, Grau für Dachs und Kater. Ist alles getrocknet, können Augen, die Nase und die anderen kleinen Details wie Latz und Barthaare aufgemalt werden. Die Fledermaus bekommt noch aus schwarzem Tonpapier ihre Flügel, die angeklebt oder eingesteckt werden, indem man mit einem Cutter Messer einen Schlitz in die Rolle schneidet. Auch zur Befestigung der Beinchen und Arme werden Schlitze geschnitten. Die farbigen Pfeifenputzer einschieben und im Inneren leicht umbiegen. Ob farblich abgestimmt oder kunterbunt, bleibt ganz der Phantasie überlassen. Voilà, fertig sind die lustigen Gesellen. Mit ihren Drahtbeinchen an einem Ast über dem Küchentisch angehangen, bereiten sie der ganzen Familie Freude. Lustige Gesellen_02 Viel Spaß beim Basteln der lustigen Gesellen wünschen: Nicole & Susan

DIY – Herbstdekoration

„ Dies ist des Herbstes leidvoll süße Klarheit, die dich befreit, zugleich sie dich bedrängt, wenn das kristallene Gewand der Wahrheit sein kühler Geist um Wald und Berge hängt. Dies ist des Herbstes leidvoll süße Klarheit …“ Christian Morgenstern

Es ist wieder soweit. Ich erinnere mich noch gut an meinen Blogbeitrag im letzten Herbst. Dort präsentierte ich euch meine 5 Deko-Favoriten. Wieder ist ein Jahr vergangen und so kann ich heute erneut über diese wunderschöne Jahreszeit schreiben. Diesmal stelle ich euch eine reduzierte Herbstdekoration vor, die ganz einfach umzusetzen ist. So lautet das Motto in diesem Jahr:

„ Keep the decoration simple“ oder auch „weniger ist mehr“

Als erstes heißt es natürlich raus vor die Tür, das traumhafte Wetter nutzen und einen ausführlichen Herbstspaziergang machen. Auf einem solchen kann man sich herrlich inspirieren lassen. Einfach mit offenen Augen durch die sich langsam färbenden Wälder oder Parks spazieren und sammeln, was einem gefällt. Einfache Blätter, Kastanien, Eicheln oder Bucheckern, alles kann Verwendung finden. Ich habe mich diesmal für die rostrotglänzende Kastanie entschieden, die so wunderbar in der Sonne strahlt. Zugegebenermaßen verliert sie leider allzu schnell ihr glänzendes Kleid, aber dann kann man sich ja baldigst wieder auf einen Spaziergang begeben.

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Zu Hause angekommen, habe ich für meine Schätze eine schöne Glasschale mit Fuß z.B. von Impressionen ausgewählt und diese mit den glänzenden Kastanien gefüllt. Dazu passt wunderbar eine orangefarbene Kerze. Und schon ist die puristische Herbstdekoration für dieses Jahr fertig. Wem das zu simpel ist, kann ja noch ein paar farbige Blätter mit einfließen lassen. Jetzt kann der Herbst Einzug halten und wenn es draußen mal nicht so schön sein sollte, Buch geschnappt, eine Kanne Tee gekocht und die Kerze angezündet. Schon fühlt man sich so richtig angekommen im Herbst.

Viel Spaß beim Kreieren eurer Herbstdekoration wünscht: Nicole

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Das Hotel Ultra in Berlin

Ich liebe es, in Berlin unterwegs zu sein und in schönen und ausgefallenen Interieur-Shops zu stöbern. Diese Möglichkeit quasi direkt vor der eigenen Haustür zu haben, ist einfach fantastisch. Natürlich bin ich beruflich immer an neuen Inspirationen interessiert, aber hauptsächlich liebe ich es wegen diesem EINEN Gefühl. Kennen sie es, etwas Schönes zu sehen und dabei zu spüren, wie einem das Herz aufgeht?

So geschehen als ich vor kurzem das „Hotel Ultra“ in der Torstraße 155 besuchte. In dieses Hotel checkt man nicht als Gast ein (obwohl dies schon einige Berlinbesucher versucht haben). Nein, hier sind Möbel, Wohnaccessoires und Designobjekte Gast des Hauses und residieren hier nur vorübergehend, bevor sie von uns gekauft werden und ein neues Zuhause bekommen. Das Konzept ist einfach und gleichzeitig genial. Auf knappen 100m² Ladenfläche suggeriert das ständige Kommen und Gehen einer wechseln Auswahl exklusiver Möbelstücke und Wohnaccessoires Hotelatmosphäre.

Begleiten Sie mich bei meinem Besuch im kleinen & charmanten „Hotel Ultra“.hotel ultra_01

Betritt man den Laden von der Torstraße aus, nimmt man sogleich das große Schlüsselbrett wahr, das hinter dem schlichten, in Weiß und Messing gehaltenen Verkaufstresen imponiert. Dort hängen die aus Messing gefertigten Zimmerschlüssel der „Hotelgäste“. Die Hotelidee zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Design und wurde konsequent und liebevoll durchgehalten. So gibt es direkt neben dem Eingang einen aus alten Filmen bekannten Kofferwagen. Darauf thronen die „ Lost & Found“ Gegenstände (kleinere in Koffern präsentiert), die von den Besuchern vergessen wurden. Da keiner mehr nach ihnen fragte, werden sie nun als Angebot feilgeboten.

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Auf der anderen Eingangsseite befindet sich die „ Hotellobby“. Diese Lobby ist mit preisgekröntem Interieur des Istanbuler Designduos „ Autoban“ ausgestattet. Das junge Designstudio hat schon zahlreiche Restaurants, Hotels, Cafés und Apartments auf der ganzen Welt mit Ihren Möbeln ausgestattet. Mit ihnen hält ein wenig osmanische Verspieltheit kombiniert mit skandinavischer Schlichtheit in Berlin Einzug. Ich fand besonders den Schaukelstuhl klasse, der auf den Namen „ Slepy-Blind-Tufted“ hört und in dem es sich ganz modern schaukeln lässt.

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Entlang der Wand stapeln sich Holzkuben übereinander, die die Zimmer simulieren. Jede dieser Boxen ist individuell gestaltet und steht Pate für ein Hotelzimmer, in denen sich die Einrichtungsgegenstände während ihres Aufenthalts darstellen können. Das Vor- und Zurückspringen der Kuben bringt Bewegung in den Raum. Alle Hotelzimmer sind unterschiedlich gestaltet. So wird die Wanduhr „ Swallow X“ von „HAO SHI“ mit einem Birkenstamm puristisch in Szene gesetzt. Ein goldüberzogener Revolver von „SELETTI“ schwebt auf hunderten von Zahnstochern. Diese detailverliebte Inszenierung der einzelnen Designobjekte in den Holzboxen macht den Besuch zu einem Erlebnis.

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Zu guter Letzt lädt das hoteleigene Café ein, auf einem Stuhl von „Kartell“ oder „Autoban“ Platz zu nehmen und beim Genuss eines Latte Macchiatos etwas länger darauf zu verweilen, als gewöhnlich in Möbelshops möglich. Oder blättern Sie in den Kunst -und Designbüchern und lassen Sie sich weiter inspirieren während Sie noch ein Stück Kuchen verzehren, das auf dem Geschirr von „Menu“ serviert wird. Nicht nur das bloße Betrachten, sondern das direkte Ausprobieren steht im Vordergrund dieses Konzeptstores.

Viel Spaß beim nächsten Berlinbesuch im Hotel Ultra und wer es nicht schafft, persönlich vorbei zu gehen, hier geht’s direkt zur Webseite: www.hotelultra.de

Feng Shui Workshop im Herbst

Wenn es draußen kälter wird und der Herbstwind die letzten noch verbliebenen Blätter von den Bäumen wirbelt, ist es wieder an der Zeit, es sich zu Hause gemütlich zu machen. Wir ziehen uns zurück, besinnen uns auf uns selbst und genießen die wohlige Atmosphäre unserer Wohnung. Schön, wenn wir dazu auch noch einige Tipps und Anregungen erfahren, wie wir die guten Energien beeinflussen können. Denn nicht nur Gemütlichkeit, sondern auch die Balance der Elemente und von Yin und Yang verhelfen uns zu einer rundum guten Wohnqualität.

Ich möchte Sie herzlich einladen, an meinem Feng Shui Workshop im November teilzunehmen. Unter dem Titel „ Gestalte Deine Räumlichkeiten mit Feng Shui befasst er sich mit den Grundlagen der alten chinesischen Erfahrungswissenschaft. Sie erfahren auf anschauliche Art und Weise, wie dieses Wissen auf unsere heutigen Bedürfnisse übertragen werden kann. Auch vermittelt der Workshop Ihnen Einblicke darüber, wie die unmittelbare Umgebung unser Zuhause beeinflusst.

Sie machen Bekanntschaft mit Yin und Yang sowie der Lehre der 5 Elemente und erfahren inwiefern diese für Balance, Ausgleich und ein harmonisches Raumgefühl sorgen. Berechnen Sie Ihre persönliche GUA-Zahl und lernen Sie, wo diese im Feng Shui Verwendung findet. An einem praktischen Beispiel wird ihr neues Wissen am Ende des Workshops gefestigt. Auch für individuelle Fragen bleibt genügend Zeit.

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Dieser Workshop ist für alle geeignet, die mehr wissen möchten über den Dialog zwischen Mensch und Raum und welche Bedeutung die unmittelbare Umgebung für unser Wohlbefinden hat. Gleichzeitig erhalten Sie praktische Tipps, wie Ihr Zuhause zu einem harmonischen Ort der Balance und Geborgenheit wird.

Ich freue mich, Sie am Sonntag, den 15.11. von 10:00 bis 14:00 Uhr im Atelier Guelden in Potsdam-West begrüßen zu können. Ich würde mich freuen, wenn Sie auch interessierten Freunden und Bekannten davon erzählen. Bestimmt können Sie den einen oder anderen damit erfreuen. Anmeldung und detaillierte Informationen finden Sie unter:

http://www.interieur-feng-shui.de/workshop_01

Ich freue mich auf einen schönen Workshop und wünsche bis dahin gemütliche Tage.