Das Urlaubs-MoodBoard zum Weiterträumen…

Der Urlaub ist zu Ende, und viel zu schnell sind wir wieder im Alltag angekommen. Weiterträumen von den Reiseerlebnissen und die inneren Bilder so lange wie möglich wach halten, das wäre schön. Und so geht´s:

Vor meiner Reise durch das „Land der Mitte“ entspann sich die Idee, zuhause ein „MoodBoard“ von meinen Eindrücken und Erlebnissen zu entwerfen.

So war ich sensibilisiert, am Wegesrand auf das typisch chinesische zu achten und es mitzunehmen. Die wunderbare Frühlingszeit bot sich z.B. an viele Blüten zu sammeln. Gleich wurden sie in Reiseführer oder Wörterbuch gepresst. Sehr praktisch so ein kleines chinesisches Wörterbuch…. Das wichtigste beim Erstellen des MoodBoards sind jedoch die Bilder, oder wie in meinem Fall die schönsten Fotos von der Reise. Hier eine Auswahl von meinen Bildern, Blüten und all den anderen Dingen die meine Reisekollektion bereicherten.

china_moodboard01

Zuerst jedoch möchte ich euch eine kurze Einführung zum „MoodBoard“ geben. Der Begriff stammt aus dem Englischen und steht für „Stimmung“ (mood) und „Tafel“ (board). Häufig findet es Anwendung in den kreativen Berufen wie Innenarchitektur und Design. Während eines Entwurfsprozesses ist es ein tolles Hilfsmittel, um sich einer Idee visuell zu nähern. Man benötigt einen Karton, der nicht weiß sein muss, sondern farbig sein kann. Ich entschied mich für einen goldenen Karton, den ich auf eine quadratische Spannplatte geklebt habe. Gold steht in China für Macht und ist meistens in Kombination mit Rot anzutreffen.

Auf diesen Karton werden dann Bilder, Materialien und kurze Texte, meist frei arrangiert oder auch aufwendiger gelayoutet, aufgebracht. Hat man alle Materialien beisammen, beginnt der spannende und kreative Prozess zu entscheiden, was davon auf das Board kommt. Dies kann schnell gehen, oder man lässt sich viel Zeit beim Arrangieren und schwelgt dabei in Erinnerungen. Ich habe mir viel Zeit gelassen, viele verschiedene Layouts hin und her geschoben und über mehrere Tage betrachtet. Am Ende ist ein sehr grafisches „Urlaubs-MoodBoard“ entstanden.

chinamoodboard02

Nun seid ihr gut ausgerüstet und könnt nach dem Urlaub euer eigenes MoodBoard erstellen und weiterträumen, wenn ihr es an der Wand hängen seht. Ihr wollt in der Wohnung ein Zimmer neu gestalten? Ein MoodBoard kann ein erster Schritt dorthin sein.

Und natürlich möchte ich meine Kreation niemandem vorenthalten. Sie schmückt jetzt meine Wohnzimmerwand zusammen mit meinen anderen „Goldquadraten“. Und so kann ich immer nach Stimmung und Laune das „Reise-Moodboard“ wechseln.

Euch einen schönen Sommer, einen tollen Urlaub und viel Freude beim Erstellen eures individuellen „Reise-MoodBoards“

china_moodboard03

 

In eigener Sache

Eigentlich (fängt ein Satz schon mit „eigentlich“ an, kann man gespannt sein wie er enden wird) wollte ich in meinem nächsten Blogbeitrag über China schreiben.

Meine Reise durch „das Land der Mitte“ war so spannend, interessant und informativ, dass ich eine Menge Themen im Gepäck mitgebracht habe, über die ich in der nächsten Zeit berichten werde. Wie jedoch das Leben so spielt, ist mir etwas dazwischen gekommen. Und deshalb möchte ich zuerst diesen Text „in eigener Sache“ verfassen.

Als Feng Shui-Beraterin befasse ich mich schon seit Jahren mit der Energie, dem Qi, und verstärkt seit einem Jahr mit dem Qi-Fluss im eigenen Körper. Meine morgendlichen Qi-Gong Übungen sind ein fester Bestandteil in meinem Leben geworden und ich genieße diese sehr.

Am letzten Wochenende nahm ich an einem Qi-Gong Kurs teil, der vom japanischen Meister Satoru Suzuki und seiner Frau Kazue Suzuki gehalten wurde. In diesem Workshop habe ich eine ganz andere Art des Qi-Gongs kennenlernen dürfen. Es war wirklich unglaublich, wie mit jeder Qi-Gong Übung das Qi immer stärker spürbar wurde. Diese Erfahrung war einfach großartig!

Im Anschluss an den Workshop schaute sich Meister Suzuki mein Energiefeld an. Was er zu berichten wusste, war für mich mehr als spannend. Nur einen Punkt möchte ich hier herausgreifen, da er der Grund für diesen Beitrag ist.

ICH SOLL SCHREIBEN….wer hätte das gedacht! Schreiben und andere Menschen beim Lesen meiner Gedanken über Wohntrends, Lifestyle, Feng Shui u.v.m. inspirieren. Na gut, wenn das meine Passion sein soll, lege ich doch gleich mal los!

Daher möchte ich jetzt meine Blogbeiträge öfter als nur einmal im Monat verfassen und würde mich freuen, wenn ihr mir ein Feedback geben könntet, wie euch die anderen Beiträge in der Vergangenheit gefallen haben oder worüber ihr gern noch mehr lesen möchtet. Auf alle Fälle werde ich eine „Do-it-yourself“ Kategorie mit aufnehmen und bin auf weitere Ideen gespannt.

Also, teilt mir eure Vorschläge und Kommentare zur zukünftigen Blogvielfalt von Interieur & Feng Shui mit. Auf zu neuen Wegen….Ich freue mich darauf und wir lesen uns jetzt öfter!

der weg des schreibens